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[REZENSION] Nina Blazon: »Faunblut«


Nina Blazon
Faunblut

cbt
1. Auflage, 2008
Hardcover
Seiten: 478
ISBN: 978-3-570-16009-2

Mysteriöse Wasser-Wesen, die durch eine von Machtkämpfen erschütterte Stadt ziehen. Eine ungeliebte Herrscherin, die ihr Gesicht hinter einer Eisenmaske verbirgt und Ascheflocken in ihren Wein mischt. Ein Mädchen mit flussgrünen Augen, dessen Spiegelbild lebendig zu sein scheint. Und ein geheimnisvoller Fremder, der als Jäger in die Stadt gekommen ist und ein düsteres Erbe zu verbergen sucht.

Als Jade den schönen und fremdartigen Faun kennenlernt, ist ihre Welt bereits am Zerbrechen. Aufständische erheben sich gegen die Herrscherin und die sagenumwobenen Echos kehren zurück, um ihr Recht einzufordern. Jade weiß: Auch sie wird für ihre Freiheit kämpfen. Doch Faun steht auf der Seite der Gegner.

Ich bin lange um dieses Buch herumgeschlichen, weil mich das Cover so faszinierte. Als ich es dann endlich zum Lesen mit nach Hause nahm, bereute ich höchstens, dass ich es nicht schon viel früher getan hatte.
Nina Blazon hat einen wunderschönen Schreibstil, der mich sehr anspricht. In »Faunblut« malt sie damit eine Welt aus Wasserfarben, in die man ganz von selbst eintaucht. Mysteriöse Wesen und noch geheimnisvollere Charaktere warten darauf, entdeckt und entschlüsselt zu werden. Und dabei ist nichts so, wie es anfangs scheint.

Ein wunderschöner Roman, der mich von der ersten Seite an verzaubert hat.

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