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Auf ein neues: Rotkäppchen muss weinen

Lange genug hat es gedauert, aber ich habe es endlich geschafft und „Die Mitte der Welt“ von Andreas Steinhöfel zu Ende gelesen.
Ich bin mir nicht sicher, ob die vergleichsweise lange Lesezeit nun am Buch lag oder an meiner Stimmung, denn so richtig viel Lust zum Lesen hatte ich in den letzten Tagen nicht. Was aber ebenfalls am Buch gelegen haben könnte.
Ehrlich gesagt bin ich mir überhaupt nicht sicher, was ich von dem Buch halten soll. Aber dazu später mehr.

Gestern habe ich einen Blick auf meinen Bücherstapel geworfen und spontan „Rotkäppchen muss weinen“ von Beate Teresa Hanika herausgegriffen.

„Er nennt sie Rotkäppchen, als er sie mit einem Korb am Fahrradlenker den Berg hinabfahren sieht. 
Rotkäppchen – weil in dem Korb Wein und Essen sind für den Großvater, dessen Einsamkeit nur ein Vorwand ist. 
Rotkäppchen – weil der Weg aus dem Wald dunkel und steinig ist. 
Rotkäppchen – weil der Wolf sie längst in seiner Gewalt hat …“

Das Buch ist mal wieder ein altes Leseexemplar aus Buchhändlertagen. Ich hatte es schon damals einmal angefangen und es dann aus Zeitmangel zur Seite gelegt. Das Leseexemplar hatte ich aber behalten und so stand es seitdem in meinem Regal.
Schon die ersten Seiten haben mich auch beim zweiten Lesen aufs Neue gefesselt. Der Schreibstil ist zwar anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, aber darüber kann ich mittlerweile hinwegsehen.

Ich bin gespannt auf den Rest der Geschichte, zumal der Klappentext ja nicht wirklich viel verrät.

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Baujahr 1990, Lektorin und Leseratte. Schreibt auf www.das-buecherei.de übers Lesen und das Leben mit Büchern.

2 Kommentare

  1. Deine aktuelle Lektüre steht schon auf meiner Wunschliste, bin schon gespannt, was du dazu sagen wirst! Bin jedoch auch auf deine Rezension zu „Die Mitte der Welt“ gespannt, das Buch steht schon seit Ewigkeiten auf meiner Wunschliste und eigentlich war es ein möglicher Kandidat für den nächsten Buchkauf… aber mal schauen.

    Liebe Grüße!

  2. "Rotkäppchen muss weinen" kann ich schon jetzt empfehlen, wenn du Bücher mit ernstem Hintergrund magst. Der Schreibstil ist halt etwas eigen, aber da gewöhnt man sich recht schnell dran, finde ich.

    "Die Mitte der Welt" ist auch lesbar. Allerdings fand ich es sehr langatmig. Es halt irgendwie keine richtige Geschichte.
    Ich werd mich bemühen, die Rezi nächste Woche fertig zu bekommen. 😉

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