Monate: November 2011

Bastelstunde mit Buck

Nachdem ich in einem meiner letzten Beiträge ja schon von meinem neuen Taschenkalender für 2012 geschwärmt hatte, habe ich nun meine Ankündigung wahr gemacht und aus den vier beiligenden Karten ein paar hübsche Lesezeichen gebastelt: Das Ganze war so einfach, wie es aussieht und ging auch recht schnell. Die Karten in zwei Hälften schneiden – und das möglichst gerade, was nicht so meine Stärke ist – und begeistert darüber sein, was sich dadurch auf der Vorderseite für tolle Motive ergeben. Dann lochen und passende Bänder kaufen. Letzteres war das Schwerste an der Sache und eigentlich hatte ich es schon aufgegeben, aber am Ende habe ich durch Zufall dann doch noch welche entdeckt. Vermutlich werde ich die Rückseiten noch mit Tonpapier bekleben. Erstens werden die Lesezeichen dadurch noch ein bisschen dicker und stabiler und zweitens sind sie momentan auf der Rückseite grau und die Karten hatten unten einen aufgedruckten Schriftzug, den man jetzt natürlich nur noch zur Hälfte lesen kann. Die wichtigste Frage ist allerdings: Was mache ich jetzt mit acht neuen Lesezeichen? Ich lese so …

[REZENSION] Marie-Sabine Roger: »Das Labyrinth der Wörter«

Marie-Sabine Roger Das Labyrinth der Wörter Originaltitel: La tête en friche Hoffmann und Campe 1. Auflage, 2010 Hardcover Seiten: 207 ISBN: 978-3-455-40254-2 »Wörter sind wie Schachteln, in die man seine Gedanken einsortiert. Wobei eigentlich nicht die Verpackung zählen sollte, sondern das, was man reinsteckt. Es gibt wunderschöne Päckchen, wo nichts als Dreck drin ist, und andere, die ungeschickt verschnürt sind, aber wahre Schätze enthalten.« Germain, fünfundvierzig Jahre alt, ist das, was man als ‚liebenswerten Trottel‘ bezeichnet. Er hat weder einen Schulabschluss noch einen festen Beruf und als er zu Hause auszog, schaffte er es nur bis ans andere Ende des mütterlichen Grundstücks, wo er in seinem kleinen Wohnwagen lebt und im Garten Gemüse züchtet. Sein Leben ist vielleicht nicht das beste, aber es ist einfach. Bis er eines Tages beim Taubenzählen im Park die feinsinnige Margueritte kennenlernt. Die kultivierte Sechsundachtzigjährige bringt Germain die Anerkennung entgegen, die er noch nie erfahren durfte, und begeistert ihn für die Welt der Bücher. – Für Germain, der nicht besser lesen kann als ein Drittklässler und der den Worten nicht traut, …

NaNoWriMo – Ende

SOLL-Wortzahl: 45.000 IST-Wortzahl: 51.631 Normseiten: 211 Kapitel: 21 gemeuchelte Protagonisten: Einen. 🙁 Stimmung: Fertiiiiiiig! 🙂 Es ist vollbracht! 🙂 Eigentlich hatte ich gestern ja nur die nächsten zwei Szenen schreiben wollen, um die 48.000 Wörter zu erreichen, aber da danach noch so viel Tag übrig und meine Stimmung irgendwie passend war, schrieb ich kurzerhand auch noch die dritte und damit vorletzte Szene des Romans. Diese brachte mich auf 50.044 Wörter und damit schon ins Ziel. 🙂 Aber eine Szene vor dem Ende aufhören und heute nochmal anfangen? – Nein, das ging ja nun mal gar nicht. Deshalb machte ich nur eine mehrstündige Pause – Schließlich möchte Frau zwischendurch ja auch mal zumindest ein kleines bisschen spüren, dass sie eigentlich kein Singleleben mehr führt – und machte mich dann eine Stunde nach Mitternacht noch an die letzte Szene des Romans. Die lief dann auch wunderbar flüssig, spannt einen schönen Bogen zur ersten und die dicke Frau singt auch zum Abschluss. Extra für Schatz. 😛 Damit hatte der Roman heute Morgen kurz vor vier Uhr dann 51.631 …

Für die S(ch)atzkiste #15

»Zuneigung ist etwas, das in Verborgenen wächst. Sie schlägt einfach Wurzeln und wuchert dann Schlimmer als Quecken. Wenn es erst mal so weit ist, ist alles zu spät: Das Herz kann man schließlich nicht mit Unkrautfrei behandeln, um die Zärtlichkeit darin auszurotten.« (Marie-Sabine Roger: »Das Labyrinth der Wörter«)

Einkaufsbummel im November

Da ich gestern nur eine einzige Univorlesung am Morgen hatte, war danach ein bisschen Zeit, um Bummeln zu gehen. Irgendwie hatte ich da ganz plötzlich Lust zu. Und weil ich mich gerade vor dem Schreiben drücken will, werde ich einfach mal ein bisschen von meinen erstandenen Schätzen berichten. 😛 Zuerst mal habe ich mir einen Taschenkalender gekauft. Da sich das Jahr so langsam seinem Ende nähert und ich noch keinen neuen Kalender für nächstes Jahr hatte (und für die Uni auf jeden Fall einen brauche), habe ich bei dem Schmuckstück spontan zugegriffen. Mir fiel das hübsche Cover auf und außerdem hat der Kalender genau die richtige Größe, um ihn bequem auch mal in die Jackentasche zu stecken, wenn es schnell gehen muss. (Muss es bei mir öfter. Ahem.) Der Kalender hat einen Gummi zum Verschließen und im hinteren Teil eine Tasche, in der vier ebenfalls sehr schöne Karten zum Vorschein kamen. Ich bin mir noch nicht sicher, was ich mit denen anfange. Vielleicht mache ich mir ein paar hübsche Lesezeichen für meine Sammlung daraus. Die …

NaNoWriMo – Woche 3

SOLL-Wortzahl: 33.340 IST-Wortzahl: 33.715 Normseiten: 137 Wörter bis zum Ziel: 16.285 gemeuchelte Protagonisten: 0, aber immerhin haben wir schon einen Besuch auf dem Friedhof hinter uns. Stimmung: Wieder auf Kurs! 🙂 Mein NaNoWriMo-Kalender: Die rot ausgemalten Tage zeigen, wann ich überhaupt nichts geschrieben habe. Ein grüner Rahmen heißt, dass ich das Tages-Gesamtziel erreicht habe. Rote Rahmen für unerreichte Tage gibt es seit heute nicht mehr! 🙂 Nachdem ich aus der letzten Woche mit insgesamt 5000 Wörtern Rückstand herausgegangen war, galt es nun diese Woche, wieder aufzuholen. Das heißt: schreiben, schreiben, schreiben. Angefangen hat die Woche dabei, trotz groooßer Unlustgefühle, erstaunlich locker. Zwar ging der Montag mit nur 1300 Wörtern zu Ende, aber zumindest war ich mehr als zufrieden mit dem Geschriebenen, was ja doch immer irgendwie motivierend ist. Am Dienstag war Halbzeit im NaNo-Land und der erste Tag meiner Aufholjagd. Ich hinkte dem Word Count natürlich immer noch kräftig hinterher und schaffte auch die angepeilten 22.000 nicht wirklich, aber zumindest konnte ich meinen Rückstand trotzdem um ein Drittel dezimieren und Opa Rose hat endlich ein …

[REZENSION] Beate Teresa Hanika: »Rotkäppchen muss weinen«

Beate Teresa Hanika Rotkäppchen muss weinen Fischer, 1. Auflage 2009 Hardcover 222 Seiten ISBN: 978-3-596-85336-2 Die dreizehnjährige Malvina hat es nicht leicht: Ihr Vater hört nicht zu, ihre Mutter leidet unter Dauermigräne. Ihr großer Bruder, mit dem sie sonst über alles redete, kommt nur noch am Wochenende nach Hause und ihre große Schwester nervt. Außerdem soll die alte Villa abgerissen werden, die Malvina einst mit ihrer Freundin Lizzy tapfer verteidigte, und zu allem Überfluss ist sie gerade dabei, sich in Klatsche zu verlieben, obwohl sie Lizzy versprochen hat, sich nie auf einen der Jungs aus der Siedlung einzulassen. Doch am schlimmsten sind die Besuche bei ihrem Großvater. Denn da will Malvina am liebsten nie wieder hin. Doch niemand hört ihr zu … »Rotkäppchen muss weinen« ist mal wieder ein Buch, das schon recht lange in meinem Bücherregal ein ungelesenes Dasein fristete. Irgendwann hatte ich das – mit 222 Seiten recht dünne – Hardcover aus der Leseexempar-Kiste gefischt und die ersten Seiten für gut befunden. Beim letzten Besuch bei meinen Eltern zog ich das Buch dann …

Buchpost im November 2011

Vor zehn Minuten klingelte der Postmann an meiner Tür und brachte mir meine Amazon-Bestellung. 🙂 (Eigentlich hatte ich ja was ganz anderes bestellen wollen, aber nachdem es das nicht in der Form gab, wie ich es haben wollte, sind dann irgendwie Bücher im Einkaufswagen gelandet. Komisch …) Baty / Grant / Stewart-Streit: Ready. Set. Novel! Passend zum National Novel Writing Month. Da es außer dem neuen Buch dieses Jahr nichts Interessantes im NaNoWriMo-Shop zu kaufen gab, habe ich auf die teure Bestellung aus den USA verzichtet und das Buch lieber auf meine Amazon Wunschliste gesetzt. Ich hatte mich schon auf eine längere Lieferzeit eingestellt, bis dann vor zwei Tagen plötzlich „auf Lager“ unter dem Titel stand. – Juhuuu! (Jetzt erinnere ich mich wieder – SO kamen die Bücher in den Einkaufswagen …) Das Buch ist auch genau das, was draufsteht: Ein Arbeitsheft für Autoren und solche, die es werden wollen. Nachdem ich schon Chris Batys Buch „No Plot? No Problem!“ gelesen und für super befunden habe, musste ich dieses nun unbedingt auch haben. Ransom Riggs: …

NaNoWriMo – Woche 2

SOLL-Wortzahl: 21.671 IST-Wortzahl: 17.069 Normseiten: 70 Wörter bis zum Ziel: 32.931 gemeuchelte Protagonisten: Immer noch keine, uh! Stimmung: Week-Two-Blues Etwas verspätet gibt es nun hier das Fazit zur zweiten Woche des National Novel Writing Month. Dabei gibt es über die Woche gar nicht mal so viel zu berichten. Die berüchtigte Woche zwei hat auch bei mir mal wieder zugeschlagen: mit Schreibunlust, Massen an Füllwörtern und Kopfschmerzen vom Grübeln. Die Woche startete am Montag noch mit zwei Tagen Vorsprung auf das Soll, wurde aber Dienstag gleich von Müdigkeit und Lustlosigkeit nach einem ungeplant langen Unitag gebremmst, sodass an dem Tag nicht einmal ein einziges Wort dazu kam. Am Mittwoch durfte Opa Rose dafür dann aber seine zweite Geschichte erzählen, auch wenn mich das am Ende nicht auf die angepeilten 20.000 Wörter brachte, die ich gern vor dem Wochenende noch erreichen wollte. Die restlichen Tage der Woche waren schreibfrei, da mein Schatz zu Besuch war. Wir haben uns also ein wunderschönes, ruhiges Wochenende gemacht, inklusive Herbstspaziergang und Sofa-Kuschelstunden bei Kerzenschein. Dementsprechend hinke ich dem Soll im Moment …