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NaNoWriMo – Woche 1

SOLL-Wortzahl: 10.002
IST-Wortzahl: 13.393
Normseiten: 55
Wörter bis zum Ziel: 36.607
gemeuchelte Protagonisten: noch keine, aber einen mit blutiger Nase
Stimmung: Zufrieden. Noch.

Der sechste Tag des National Novel Writing Month ist vorbei – oder zumindest habe ich ihn schreibtechnisch gerade eben für beendet erklärt – und damit ist auch die erste Woche überstanden.
Zeit für ein kurzes Update. 😉

Bisher bin ich mit meinem Erfolg dieses Jahr recht zufrieden. Ich habe ganze zwei Tage Vorsprung auf den Soll-Word Count und meine Geschichte gefällt mir immer noch super. Die beiden Protagonisten haben es mir angetan (wobei allerdings gerade die trottelige Hausschildkröte ‚Aristoteles‘ zu meinem neuen Lieblingscharakter avanciert) und durch ‚Opa Rose‘ kann ich auch meinen Hang zu märchenhaften Kurzgeschichten im Roman ausleben. 🙂
Hannes ist im Gegensatz dazu im Moment der kleine Verlierer, der im Sportunterricht nichts auf die Reihe bekommt, ständig geärgert wird und den seine große Liebe Maya nicht einmal richtig wahrnimmt. In den einzelnen Szenen machen sich seine Gedanken immer wieder selbstständig und so werden die Handlungsabschnitte doch wesentlich länger als ich geplant hatte.

Anfangs hatte ich mir für jeden Tag einen Handlungspunkt zurechtgelegt, den ich abarbeiten wollte. Allerdings hatte ich das Gefühl, dass die Geschichte wohl nicht für 50.000 Worte reicht. Aber siehe da: Mein Word Count liegt bei Tag acht und ich habe den achten Handlungspunkt abgehakt. Passt also alles ganz gut bisher.

Mittlerweile haben sich Hannes und Opa Rose auch kennengelernt und Opa Rose hat seine erste Geschichte erzählt. Freude! 🙂
Demnächst steht auch schon die nächste Geschichte an. Für mich sind die Geschichten zwischendurch eine willkommene Abwechslung im Schreibstil. Das kindliche Schreiben aus Hannes‘ Sicht fällt mir dann doch nicht immer so leicht. Ich habe festgestellt, dass ich – je besser ich mir eine Szene im Kopf selbst vorstellen kann – mehr in meinen gewohnten Schreibstil abdrifte. Da kommen dann natürlich Wörter und Metaphern vor, die ein neunjähriges Kind vermutlich eher nicht verwenden würde. Es wird also am Ende noch Einiges zu überarbeiten geben.

Aber so weit bin ich sehr zufrieden. Oben zu sehen ist mein NaNoWriMo-Kalender, in den ich meine Fortschritte eintrage, um den Überblick zu behalten. Jeden Tag steht mein End-Word Count drin und die grün umrahmten Tage zeigen meinen derzeitigen Vorsprung an. Die rot eingerahmten Tage werden höchstwahrscheinlich schreibfrei sein, weil mein Schatz zu Besuch kommt, was ich natürlich genießen will, ohne mich zwischendurch ans Macbook zu hocken. 😉

So weit mein kleines Wochenfazit. Auf in Woche zwei, die dann trotz schreibfreier Tage hoffentlich noch ein paar Wörter mehr bringt.

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Baujahr 1990, Lektorin und Leseratte. Schreibt auf www.das-buecherei.de übers Lesen und das Leben mit Büchern.

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