Monate: März 2012

Buch mal anders: Mac-Book

Kein Aprilscherz: Gestern lieferte der Paketbote mal ein etwas anderes Buch bei mir ab. Was daran so anders ist? – Nun, abgesehen davon, dass es wie ein verstaubter alter Lederschinken aussieht, hat es zwei Reißverschlüsse und wenn man es aufschlägt, findet man darin kein Papier. Das Buch ist nämlich gar kein Buch, sondern … … eine hübsche Hülle fürs Notebook! Da mein Macbook inzwischen doch öfter mal in der Tasche oder im Rucksack durch die Gegend getragen wird, hatte ich nach etwas gesucht, das es dabei vor Kratzern schützt. Und als Mediapublishing-Studentin und Buchverliebte musste ich diese Hülle natürlich haben. 😉 Jetzt ist es ein echtes MacBook. 😛

[REZENSION] Ingrid Lee: »Wunderhund«

Ingrid Lee Wunderhund Originaltitel: Dog Lost Chicken House 1. Auflage, März 2010 EPUB Seiten: 176 ISBN: 978-3-646-92003-1 Inhalt Der elfjährige Mackenzie lebt allein mit seinem Vater in der Chester Street, der trostlosesten Straße der ganzen Stadt. Sein Vater kümmert sich kaum um den Jungen und Mackenzie verbringt seine Zeit meistens allein zu Hause. Bis sein Vater eines Tages mit einem besonderen Gewinn vom Pokerspielen nach Hause kommt: Cash. Mackenzie schließt die junge Hündin sofort in sein Herz und auch Cash glaubt, endlich ein Zuhause gefunden zu haben. Doch das neu gewonnene Glück soll den beiden bald wieder genommen werden. Cash ist ein Pitbull, eine ungeliebte Rasse, die dem Stadtrat schon lange ein Dorn im Auge ist und deshalb verboten werden soll. Aus Angst vor den hohen Kosten setzt Mackenzies Vater den Hund kurzerhand aus. Mackenzie ist am Boden zerstört. Doch Cash kämpft. Und mit viel Herz und Köpfchen findet sie nicht nur den Weg zurück zu »ihrem Jungen«, sondern auch den Weg in die Herzen der Stadtbewohner. Meine Meinung Das Buch fiel mir vor allem …

Osterpost

Als ich vorhin von der Uni nach Hause kam, fand ich überraschend ein kleines Päckchen auf den Briefkästen im Hausflur stehen. – Eine Büchersendung? Mit meinem Namen drauf? Aber ich habe doch gar nichts bestellt? Hatte ich doch. Und das schon vor einigen Monaten. Nämlich die Anthologie „Wenn Gedanken wahr werden“ aus dem net-Verlag: Ich hatte an der Ausschreibung „Ostergedichte“ teilgenommen und mit meinem Gedicht einen Platz in der Anthologie gewonnen. Und natürlich wollte ich das Buch dann auch selber haben, klar. Am Ende wurden die Ostergedichte mit der Ausschreibung „Wenn Gedanken wahr werden“ zusammengelegt – was ich persönlich ja eine etwas merkwürdige Mischung finde, zumal man von den Ostergedichten von außen auch nicht wirklich was sieht. Aber gut. So kam das Buch also heute endlich bei mir an, zusammen mit reichlich Werbematerial: Hier mal eine Innenansicht des Buches – selbstverständlich die Seiten mit meinem Gedicht. 😉

Verflixte Oster-BloggerEi

Ostern steht bald vor der Tür und Buck fürchtet bereits um seine hübsche braune Schale. Damit niemand auf die Idee kommt, mein geliebtes Weltherrschaftspläne schmiedendes Ei einzusammeln, gibt es hier stattdessen ein anderes für alle Ostereiersammelwütigen da draußen: Was es mit diesem Ei auf sich hat? Klickt einfach drauf und ihr erfahrt mehr. Kleiner Tipp: Es lohnt sich … 😉

Nach dem Ende

Genauer gesagt: nach dem Wochenende und nach dem Ende des zuletzt gelesenen Buches. Jaaa, ich habe „Die Bücherdiebin“ tatsächlich nach zwei Wochen endlich ausgelesen. Was lange währt … Die Rezension dazu wird folgen, ebenso wie die immer noch nicht geschriebene Rezension zu „Samuel und die Liebe zu den kleinen Dingen“. Geplant für morgen, aber spätestens am Wochenende. Und weil ich ohne Buch vor dem Einschlafen nicht leben kann, muss natürlich heute Abend gleich ein neues her. Diesmal fiel mir die Entscheidung ziemlich leicht, was wohl daran liegt, dass das E-Book der „Bücherdiebin“ so grottenschlecht aussah. Jetzt brauche ich erstmal ein Buch, bei dem ich mich ganz sicher nicht aller zwei Seiten über Layout und Satz aufregen muss. Sprich: was Gedrucktes, mit Papier und ganz unelektronisch. Da wissen die Verlage immerhin, was sie tun. Tja und da sich momentan nur zwei gedruckte Bücher auf meinem Lesestapel befinden, fiel die Wahl entsprechend leicht: „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“ von Jonas Jonasson Allan Karlsson wird hundert Jahre alt. Eigentlich ein Grund zu feiern. Doch …

Wochenende

Das Wochenende steht (fast) vor der Tür und die Dame hinter der Eierschale wird sich hiermit für die nächsten drei Tage aus der Buchbloggerwelt verabschieden. Denn es steht mal wieder eine fünfstündige Zugfahrt von Stuttgart nach Berlin an. Die letzten zwei Wochen war es ja eher ruhig hier, zumindest im Vergleich zu den Wochen davor. Das liegt vor allem daran, dass mich das neue Studiensemester gleich in Beschlag genommen hat und ich abends meist ziemlich unmotiviert war, noch irgendwas Sinnvolles zu tun – Lesen inbegriffen. Deshalb wühle ich mich auch immer noch durch »Die Bücherdiebin« und habe davon auch noch reichliche 150 Seiten vor mir. Ich weiß noch nicht so recht, was ich von dem Buch halte, aber eins schon mal vorweg: Das E-Book kann ich nicht empfehlen, das sieht wirklich grausig aus. Umso mehr freue ich mich über die Vorlesung »Elektronisches Publizieren«, die mir beibringen soll, wie man ordentliche E-Books gestaltet. Zumindest spricht der Dozent immer davon, dass wir das am Ende des Semesters können werden. Ich bin gespannt. Nebenbei will auch noch ein …

Für die S(ch)atzkiste #35

»Was ich sagen will, ist, dass wir niemals etwas wissen werden, weil es wahrscheinlich keine Art von echtem, unumstößlichen Wissen gibt. Wir leben in einer Welt der Gefühle, das ist alles, was es gibt. […] Du darfst niemals deine Gefühle und Empfindungen gering schätzen, denn sie sind alles, worauf du dich verlassen kannst.« (Francesc Miralles: »Samuel und die Liebe zu den kleinen Dingen«)

[REZENSION] Maggie Stiefvater: »Ruht das Licht«

Maggie Stiefvater Ruht das Licht Originaltitel: Linger script5 1. Auflage, 2011 Hardcover Seiten: 400 ISBN: 978-3-8390-0118-8 Inhalt Sam hat es geschafft: Obwohl alles verloren schien, hat er mit Grace’ Hilfe den Wolf in sich besiegt. Vor ihm liegt ein Leben als Mensch. Ein Leben mit Grace. Oder nicht? Plötzlich ist es Grace, deren Zukunft ungewiss scheint. Wenn sie nachts die Wölfe im Wald heulen hört, weiß sie: Sie rufen nach ihr. Doch das, wogegen sich Grace und Sam verzweifelt zu wehren versuchen, wäre Cole sehr willkommen. Ihm wäre nichts lieber, als seine Wolfsgestalt für immer zu behalten und alle Erinnerungen an sein Leben als Mensch abzustreifen. Doch ausgerechnet er verwandelt sich viel zu früh zurück. Und während Cole von seiner Vergangenheit eingeholt wird, muss Sam zusehen, wie sein Leben zerbricht. Er ahnt, dass er Grace verlieren wird. Auf die eine oder andere Art. Meine Meinung Der zweite Band von Maggie Stiefvaters Werwolf-Trilogie kann sich ebenso sehen lassen wie »Nach dem Sommer«. Auch wenn es hier und da ein paar Unterschiede gibt, die für mich zunächst …