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Lesenachschub im März 2012

Da ich gestern das letzte E-Book angefangen habe, das noch ungelesen auf meinem Reader schlummerte, hatte ich schon befürchtet, dass es nicht für die ganze Woche und sechs Stunden Bahnfahrt reichen würde. Die Befürchtung hat sich dann schon auf den ersten Seiten des Buches als richtig erwiesen – denn das Buch liest sich so toll, dass ich gestern im Bett schon ein Drittel am Stück weggelesen habe. Ich hätte den Reader am liebsten gar nicht mehr aus der Hand gelegt, wäre es nicht schon halb drei Uhr morgens gewesen. 😉

Das einzige, was mich bisher an dem E-Book stört, sind die Unmengen von Satzfehlern. Mindestens auf jeder zweiten Seite findet sich einer, wenn nicht sogar mehr. Ständig werden Wörter durch sinnlose Leerzeichen auseinandergerissen, was mich auf Dauer tierisch nervt. Mir stellt sich dann immer die Frage: Warum?! Erst verkauft man das Buch ohne Coverbild und dann ist es voller Fehler. Bei einem gedruckten Buch wäre das undenkbar …

Aber zurück zum Thema. Da das eine Buch mich nicht langeweilefrei über die Bahnfahrt am Sonntag bringen wird, dachte ich mir, kaufe ich noch ein neues E-Book, damit mir der Lesestoff nicht ausgeht. Nun ja, aus dem einen wurden erst zwei (schließlich hat die Woche ja erst angefangen und Frau hätte das zweite Buch am Ende vielleicht auch schon vor der Bahnfahrt ausgelesen), dann drei und am Ende ganze fünf. *hust* Na ja, zumindest bin ich jetzt ganz sicher für den Rest der Woche und die Bahnfahrt versorgt. Außerdem wartet in meiner Wohnung nur noch ein einziges Buch auf mich, also wäre ein bisschen Nachschub für den Lesestapel sowieso bald fällig gewesen. 😉

Das sind sie also, die neuen Schätze:

Sara Gruen, „Wasser für die Elefanten“

Amerika 1931: die Wirtschaftskrise hat das Land fest im Griff. Da kann der junge Tierarzt Jacob Jankowski von Glück reden, als ihm ein Job beim Zirkus angeboten wird. Auch wenn es ein sehr bescheidener Zirkus ist: Nicht einmal einen Elefanten gibt es. Dafür eine wunderschöne Kunstreiterin. Doch Marlena ist verheiratet mit dem wahnsinnigen Dompteur. Irgendwann findet sich doch eine, wenn auch sehr eigensinnige Elefantendame. Keiner kann mit Rosie umgehen – bis Jacob ihr Geheimnis enthüllt. Und als sich gerade alles zum Guten zu wenden scheint, nimmt eine Tragödie ihren Lauf …

Das Buch stand schon ewig auf meiner „Will ich irgendwann mal lesen“-Liste, seit es eine Kollegin in der Buchhandlung so begeistert empfohlen hatte. Ich bin gespannt, ob ich am Ende genauso begeistert sein werde.

Markus Zusak, „Die Bücherdiebin“

Molching bei München: Hans und Rosa Hubermann nehmen die kleine Liesel Meminger bei sich auf – für eine bescheidene Beihilfe, die ihnen die ersten Kriegsjahre kaum erträglicher macht. Für Liesel jedoch bricht eine Zeit voller Hoffnung, voll schieren Glücks an – in dem Augenblick, als sie zu stehlen beginnt. Anfangs ist es nur ein Buch, das im Schnee liegen geblieben ist. Dann eines, das sie aus dem Feuer rettet.
Eine Diebin zu beherbergen, wäre halb so wild, sind die Zeiten doch ohnehin barbarischer denn je. Doch eines Tages betritt ein jüdischer Faustkämpfer die Küche der Hubermanns …

Noch ein Buch, das schon sehr lange auf meiner Wunschliste stand. Alles, was ich bisher über das Buch gehört habe, hat mich angesprochen. Jetzt will ich es endlich selber lesen.

Ruta Sepetys, „Und in mir der unbesiegbare Sommer“

Litauen, Sommer 1941: Die fünfzehnjährige Lina trägt noch ihr Nachthemd, als man sie, ihre Mutter und ihren jüngeren Bruder Jonas abholt. Sie weiß noch nicht, dass die sowjetische Geheimpolizei auch ihren Vater an der Universität verhaftet hat. Und auch nicht, dass sie – wie zehntausende andere Balten – nach Sibieren deportiert wird. Von einem Tag auf den anderen ist Lina konfrontiert mit unvorstellbarem menschlichem Leid, mit Hunger, Krankheiten und furchtbarer Gewalt. Doch Lina fängt an zu zeichnen, in den Staub, auf jedes kleinste Stück Papier, das sie finden kann. Und sie verliebt sich in Andrius. Lina kämpft um ihr Leben und um das ihrer Familie. Doch wird sie stark genug sein?

Ein Buch, das mir durch eine Rezension auf einem anderen Blog auffiel. Titel und Cover sprachen mich sofort an und die Geschichte klingt nach meinem Geschmack. Auf dieses Buch bin ich sehr gespannt.

 Cat Patrick, „Forgotten“

London Lane kann sich an nichts aus der Vergangenheit erinnern. Die Zukunft hingegen kennt sie. Beim Aufwachen an jedem Morgen bleibt ihr nur ein Zettel mit ihren Notizen vom Vortag. An einem kalten Wintertag lernt London den geheimnisvollen Luke kennen. Aber begegnet sie ihm wirklich zum ersten Mal? Er ist ihr so seltsam vertraut und wird ihre große Liebe. Doch warum hat London plötzlich schreckliche Visionen von einer Beerdigung? Wird Luke sterben?

Auch auf dieses Buch wurde ich durch andere Buchblogs aufmerksam. Normalerweise ist rosa ja überhaupt nicht meine Farbe und das letzte Mal, als ich trotzdem ein rosa Buch kaufte, war es am Ende ein ziemlicher Reinfall. Aber die Geschichte klingt interessant, deshalb wollte ich dem Buch einfach mal eine Chance geben.

Ali Lewis, „Es wird schon nicht das Ende der Welt sein“

Als die Backpackerin Liz als Haushaltshilfe nach Timber Creek kommt, auf eine Farm im australischen Outback, geht erstmal einiges schief. Doch verfärbte Wäsche und verbrannter Toast sind Nichtigkeiten gegen eine schwangere Teenagertochter und den tragischen Unfall, der die Dawson-Familie einfach nicht loslässt.
Der 13-jährige Danny Dawson wehrt sich zunächst mit Händen und Füßen gegen die Neue, die alles durcheinander bringt, doch am Ende ist es die unbekümmerte Liz, die seine Familie aus ihrer Schockstarre reißt. 

Dieses Buch stand zugegebenermaßen erst seit einem Tag auf meiner Wunschliste. Am Samstag habe ich es in der Buchhandlung liegen sehen und fand den Klappentext interessant. Da es mir beim E-Book-Kauf zufällig wieder über den Weg lief, ist es einfach mal mit in den Einkaufskorb gewandert.


Damit bin ich wohl gut ausgerüstet für die Bahnfahrt. Ich bin gespannt auf die Bücher und freue mich jetzt schon aufs Lesen. Aber vorher wollen noch zwei Rezensionen geschrieben werden. 😉

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Baujahr 1990, Lektorin und Leseratte. Schreibt auf www.das-buecherei.de übers Lesen und das Leben mit Büchern.

6 Kommentare

  1. wow, was für eine Ausbeute! "Wasser für die Elefanten" war eines meiner Highlights 2011, den "unbesiegbaren Sommer" und "Forgotten" will ich auch noch lesen 🙂
    Naja, und darauf, was du zur "Bücherdiebin" sagst, bin ich natürlich am meisten gespannt. Auch wenn ich immer ein bisschen kribbelig bin, ob anderen mein Lieblingsbuch gefällt 🙂

  2. Hihi, auf deinen Kommentar zu dem Eintrag hab ich zugegebenermaßen gewartet. 😉

    Über die "Bücherdiebin" habe ich sehr unterschiedliche Meinungen gehört, aber das, was ich zum Inhalt gelesen habe, hat mir eigentlich immer ganz gut gefallen, also bin ich einfach mal neugierig auf das Buch. Ich denke, das wird das nächste, das ich lesen werde. 🙂
    Und ich werde natürlich bei allen Büchern berichten, wie ich sie fand. 😉

  3. Ich bin gespannt wie du "Wasser für die Elefanten" findest. Ich habe mir den Film dazu im Kino angesehen und mir standen ein paar mal die Tränen in den Augen. Also der Film war super. 😉
    Lg Steffi

  4. Den Film habe ich mir nicht angeschaut. Ich bin ja eher der Buch-Fan. 😉
    Ich bin mal gespannt, ob es mir dann beim Lesen genauso geht wie dir bei dem Film. 🙂

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