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Alte Bücher neu entdeckt

Vor zwei Tagen hatte ich das nächste Buch von meinem Lesestapel ausgelesen und natürlich musste sofort ein neues her. Wobei „neu“ in dem Fall sehr relativ ist. Da mir der Sinn nach ein bisschen Spannung stand, fiel meine Wahl nämlich auf „Felidae“ von Akif Pirincci, das ich mir vor einer Weile über Rebuy bestellt hatte, und das ist ja nun nicht gerade der aktuellste Bestseller.
Beim Hineinblättern in das Buch machte ich dann aber eine interessante Entdeckung: Das Buch ist genauso alt wie ich!

Bei einem stolzen Alter von 22 Jahren darf so ein Buch dann auch ein paar angestoßene Ecken und vergilbte Seiten haben.

Wie sieht es denn in euren Bücherregalen aus? 
Verstecken sich dort vielleicht auch ein paar alte Schätze?
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Baujahr 1990, Lektorin und Leseratte. Schreibt auf www.das-buecherei.de übers Lesen und das Leben mit Büchern.

9 Kommentare

  1. Also, das älteste Buch in meinem Regal ist momentan eine Ausgabe von Hermann Löns "Mümmelmann" aus dem Jahre 1911 – das Buch hat zwei Weltkriege überstanden und sieht immer noch ziemlich gut aus.

    Insgesamt verstecken sich in unseren Bücherregalen hier bestimmt an die 20-30 dieser alten Schätzchen hier, allerdings ist keines so alt wie Mümmelmann. Das nächstjüngere ist glaube ich "Mein Freund, der Regenpfeifer" von Bengt Berg aus dem Jahr 1931, dass schon vor über 60 Jahren zu den Lieblingsbüchern meiner Grundschullehrerin gehörte 😉

    Ich bin immer wieder erstaunt, wie langlebig diese alten Bücher sind und nach wie viel Jahren sie noch gut aussehen.

    Generell liebe ich es, solche alten Schätzchen wiederzuentdecken und rühre auch mal gerne die Werbetrommel, damit sie nicht in Vergessenheit geraten – denn nur weil sie alt sind, sind die Bücher nicht unbedingt schlechter als die, die heute noch verlegt werden. Ich würde sogar soweit gehen zu sagen, dass manche von ihnen besser sind als viele der Bücher, die momentan auf dem Markt sind – einfach weil die Verlage es sich früher noch nicht leisten konnten, soviel Schund zu veröffentlichen wie heute.

    Liebe Grüße

    • Unglaublich, bei deinen Büchern kann man dann wirklich schon von Schätzen sprechen, vor allem, wenn sie immer noch gut aussehen.

      Und du hast voll und ganz recht damit, dass alte Bücher mindestens genauso gut sind wie die aktuellen Bestseller. Ich bin gespannt, ob in zwanzig Jahren irgendeins der heutigen Bücher noch gelesen bzw. gekannt wird. Vorstellen kann ich es mir irgendwie bei den wenigsten.
      Dass du die Werbetrommel für ältere Bücher rührst, finde ich übrigens toll. Ich rezensiere ja auch gerne mal ein älteres Buch, wenn ich es nun mal gelesen habe – diesen Trend, immer nur das Neuste vom Neusten zu lesen und zu rezensieren, kann ich ehrlich gesagt nicht verstehen.

  2. Grüß Dich Moena.
    Ich tauche nicht ganz so tief ein wie Julia; mein ältestes Exemplar wäre von A. Tolstoi "Geheimnisvolle Strahlen" (1957), gefolgt von einem "Don Camillo und Peppone" aus 1964. Ansonsten hege ich noch meine Schullektüretitel aus den späten Siebzigern. Liebling: Susan E. Hinton "Jetzt & Hier". Meine anderen Bücher sind aus all den Jahrzehnten danach. Viel Science Fiction, Fantasy aber auch phantastische Romane von Leo Perutz. Zoe Jenny nicht zu vergessen.

    bonté

  3. Ooooh, Felidae! Ich hab den Firm irgendwann mit acht oder neun gesehen, glaub ich, und habs dann vergessen, bis ich vor drei Jahren auf ein Homemade-Hörbuch dazu gestoßen bin, und mir fiehl alles wieder ein.
    Was ich damit im Großen und Ganzen sagen will: Ein großartiges Buch! 😀
    LG Lizzie

    • Ui, du hast den Film mit acht oder neun gesehen? Also ich kenne den Film bisher nur ausschnittweise, aber das Buch ist ja nicht gerade für Kinder.
      Und ja, das Buch ist klasse. Den Film will ich mir irgendwann auch noch anschauen. 🙂

  4. Hallo,

    meine ältesten Bücher sind meine Kinderbücher, die aus Platzmangel allerdings gut verpackt in Kisten auf dem Dachboden stehen.

    Bei einem "alten" Buch bleibt es nicht aus, dass es mit der Zeit vergilbt oder nicht mehr so schön aussieht. 😉

    LG
    Sabine

    • Ich habe gar keine Ahnung, wo meine Kinderbücher hingekommen sind. Vermutlich liegen die auch bei meinen Eltern auf dem Dachboden – allerdings wohl eher weniger gut verpackt, wie ich meine Eltern kenne.
      Und klar, alten Büchern sei das Vergilben gestattet. Schließlich müssen alte Bücher ja auch irgendwie alt aussehen, sonst wäre es doch langweilig. 😉

  5. Meine ältesten Bücher sind auch die Kinderbücher. Zum Teil hat meine Mama die Bücher schon als Kind gehabt. Ich weiss aber leider das Datum nicht.

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