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Zurück aus Frankfurt

Das Bücherei meldet sich zurück von der Frankfurter Buchmesse. Ich hatte ja berichtet, dass unser Studiengang dort den Stand „Studium rund ums Buch“ betreut. Deshalb war ich also von Dienstag bis gestern Nachmittag dort.

Foto: Fabia Schönenberger
(aber der hübsche Rücken links gehört mir ;))

Am Dienstag fing alles erstmal etwas chaotisch an. Verspätete S-Bahnen, noch mehr verspätete Regionalzüge, lahmgelegte Bahnhöfe aufgrund von Oberleitungsstörungen und eine ungeplante, knapp einstündige Straßenbahnfahrt … Nun ja, nach sechs Stunden kamen wir dann schließlich auch auf der Messe an – mit zwei Stunden Verspätung. Viel zum Aufbauen blieb deshalb nicht mehr. Noch ein paar Schriftzüge an die Wände geklebt und Plakate aufgehängt, dann waren aber auch alle ziemlich geschafft.
Am Mittwoch hieß es früh aufstehen, um rechtzeitig wieder am Stand zu sein und die letzten Vorbereitungen zu treffen für … tja, für die Besucher, die sich in Halle 4.0 nicht so recht verirren wollten. Das sah am Donnerstag immerhin etwas besser aus, auch wenn der „Andrang“ mit den anderen Hallen bei Weitem nicht vergleichbar war. So war es für uns dann auch mal möglich, vom Stand zu verschwinden und in die anderen Messehallen zu schnuppern. Außerdem hatte ich auf der Messe die Gelegenheit, zwei Vorstellungsgespräche für mein Praxissemester zu führen. Beide ausgesprochen sympathisch – ich bin sehr gespannt, was sich ergeben wird.
Am Freitagnachmittag ging es dann für mich zurück nach Stuttgart und abends kam ich schließlich ziemlich müde wieder in meinen vier Wänden an.

Zum Lesen hatte ich mir extra zwei Bücher eingepackt – immerhin war ich auf vier Stunden Zugfahrt mit der Regionalbahn vorbereitet. Am Ende habe ich, dank Müdigkeit am Abend und Aufregen während der Bahnfahrt, in den vier Tagen ganze drei Seiten gelesen …
Auf dem Rückweg waren dann aber trotzdem noch ein paar Bücher mehr im Reisegepäck:

Über „Die souveräne Leserin“ habe ich mich ziemlich gefreut, weil das Buch schon so lange auf meiner Wunschliste stand. Was das Lesen angeht, freue ich mich aber am meisten auf „Luna Park“. Der Klappentext klingt unheimlich spannend und nach einem Buch, das genau meinen Geschmack treffen könnte. Ich bin mal gespannt.
Außerdem wartete zu Hause noch ein kleines Büchlein auf mich, das in der Zwischenzeit mit der Post angekommen war:

Das war ein netter Zufall, denn ich hatte das Büchlein gerade auf einem anderen Blog entdeckt und auf meine Wunschliste gesetzt, als mich am nächsten Tag eine Mail des Verlags erreichte, in der mir ein Leseexemplar angeboten wurde. Da konnte ich natürlich nicht nein sagen und nun ist es da. Inzwischen habe ich schon geteilte Meinungen dazu gelesen, aber ich werde mir ja in den nächsten Tagen ein eigenes Bild von dem Buch machen können. 😉

Damit verabschiede ich mich jetzt mit einer Tasse Tee, warmen Socken und einem guten Buch in Richtung Bettdecke und mache mir einen gemütlichen Leseabend. Morgen müssen dann aber endlich mal die überfälligen Rezensionen geschrieben werden …

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von

Baujahr 1990, Lektorin und Leseratte. Schreibt auf www.das-buecherei.de übers Lesen und das Leben mit Büchern.

1 Kommentare

  1. Grüß Dich Moena.
    "Drei Seiten in vier Tagen" – das dürfte vermutlich ein Rekord im negativen Sinne für Dich gewesen sein. Bei der Leistungsbilanz der angeführten Verbindungen aber auch kein großes Wunder. Und dann heißt es in der Rede zum Sonntag immer, daß man/frau das Auto doch stehen laßen sollte.

    Freut mich zu lesen, daß Du Kontakte anknüpfen konntest. Nicht unwichtig – habe ich mir sagen laßen. 🙂

    Inzwischen hat das Wetter ja auf "dicke Strümpfe" umgeschwenkt.

    bonté

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