Monate: November 2012

[REZENSION] Jutta Wilke: »Wie ein Flügelschlag«

Jutta Wilke Wie ein Flügelschlag Coppenrath Verlag 1. Auflage, 2012 Hardcover Seiten: 283 ISBN: 978-3-649-60566-9 Vielen Dank an Blogg dein Buch und Coppenrath für die Bereitstellung des Leseexemplars. Jana hat es nicht leicht im Internat. Als Stipendiatin wird sie von den anderen belächelt und ausgegrenzt, manchmal spielen sie ihr auch ganz besonders übel mit. Den Mädchen sticht vor allem ihre Freundschaft zu Melanie Wieland ins Auge, denn mit der Tochter aus reichem Hause, die jeden Tag in teuren Autos zur Schule gebracht wird, möchte jeder gern befreundet sein. Doch plötzlich wendet sich das Blatt. Melanie zieht sich zurück und trainiert in jeder freien Minute. Bis sie an einem kalten Wintermorgen tot in der Schwimmhalle aufgefunden wird. Diagnose: Herzversagen. Und alle geben Jana die Schuld! »Melanie Wieland ist tot. Und ich – habe sie umgebracht.« Es beginnt eine spannende Spurensuche, denn Jana will einfach nicht glauben, dass die trainierte Sportlerin ein schwaches Herz gehabt haben soll. Doch an wen kann sie sich wenden? Wem kann sie noch vertrauen? Zusammen mit Melanies Bruder Mika forscht sie nach Hinweisen …

Für die S(ch)atzkiste #71

»Das Leben hat bisweilen die Eigenart, zu enden, mein Lieber. Und was zurückbleibt, ist nicht einmal ein Schatten. Vielleicht eine Erinnerung in den Köpfen noch Lebender, von Sekunde zu Sekunde undeutlicher werdend, unbedeutender werdend, bedeutungslos werdend. Himmel und Hölle, sie begannen nicht nach dem Leben, sondern sie hörten dann auf zu sein.« (Akif Pirincci: »Francis«)

Entdeckt: »Für immer die Seele«

In den letzten Tagen habe ich es schon auf verschiedenen Blogs entdeckt – nämlich eine Vorstellung des Buches »Für immer die Seele« von Cynthia J. Omololu, das 2013 bei Dressler erscheinen soll. Mich machte das neugierig, vor allem, da das Cover wirklich ein Blickfang ist: »Als die sechzehnjährige Cole den Tower von London besichtigt, wird sie plötzlich von einer unglaublich realistischen Vision heimgesucht. Doch es sind nicht nur Bilder, die sie plagen, Cole spürt geradezu, was sie sieht: eine Jahrhunderte zurückliegende Enthauptung! Überwältigt fällt sie in Ohnmacht. Und das Erlebnis im Tower ist kein Einzelfall. Wohin Cole auch geht, was sie auch berührt, seit Kurzem fühlt sie sich ständig in andere Zeiten und an Orte versetzt, die sie nie zuvor gesehen hat. Sie versteht die Welt nicht mehr. Wird sie vielleicht verrückt?  Als Cole wieder zu sich kommt, liegt sie in den Armen des gut aussehenden Griffon. Er erkennt sofort, dass sie etwas ganz Besonderes ist – genau wie er. Griffon erscheint Cole seltsam vertraut, und sie hat das Gefühl, dass es zwischen ihnen eine …

Endlich was Neues: Wie ein Flügelschlag

Es ist still hier diesen Monat. Einen Grund dafür kann man ja live in der Randspalte mitverfolgen, denn der NaNoWriMo und mein Roman „Als die Sterne starben“ halten mich im Moment ganz gut beschäftigt. Aber auch die Uni und ein paar andere Dinge, die mir im Kopf herumspuken, sorgen regelmäßig dafür, dass ich kaum zum Lesen komme und noch weniger zum Bloggen. Aber es sind ja nur noch zehn Tage, bis der Monat rum ist … Gestern Abend habe ich es aber zumindest geschafft, Olivia Montis „Luna Park“ zu Ende zu lesen. Viel zu lange habe ich für das Buch gebraucht und ich bin mir nicht sicher, ob meine derzeitige Leseflaute dafür gesorgt hat oder ob das Buch umgekehrt erst zur Leseflaute beitrug. Bevor jetzt jemand etwas Falsches denkt: das Buch ist nicht schlecht. Die Geschichte ist interessant und spannend, nur die Gestaltung machte das Lesen etwas ermüdend. Mehr dazu aber in der Rezension. Und weil ich nicht ohne Lesestoff ins Bett gehen kann, musste ich aus meinem (für mich im Moment rekordverdächtig großen) Bücherstapel …

Buchpost im November 2012

Eigentlich wollte ich vor Weihnachten ja keine neuen Bücher mehr kaufen. Hier liegt noch ein großer Stapel aus Buchmesse-Geschenken und aus dem heimischen Regal mitgenommenen Büchern, die alle noch gelesen werden wollen und diesen Monat komme ich damit kaum voran. Aber da war doch noch was … genau: ein Gutschein von Rebuy, der nächsten Monat abgelaufen wäre. Das konnte ich dann doch nicht zulassen und so landete heute ein Paket bei mir. Und weil sie ja so günstig sind, waren darin dann auch gleich ganze sieben gebrauchte Bücher: Dafür, dass sie teilweise nur 99 Cent gekostet haben, sind alle Bücher in einem sehr guten Zustand. Mich stört ja ein wenig, dass das Pirincci-Buch von Eichborn viel größer ist als die drei anderen Bände aus dem Goldmann-Verlag. Aber gut, damit werde ich wohl leben müssen. Am meisten freue ich mich aber auf „Wunder einer Winternacht“. Dieses Buch wird mich ganz sicher in meine Weihnachtsferien begleiten und vielleicht liegt bis dahin ja auch ein bisschen Schnee. 🙂

[REZENSION] Alan Bennett: »Die souveräne Leserin«

Alan Bennett Die souveräne Leserin Originaltitel: The Uncommon Reader Verlag Klaus Wagenbach 1. Auflage, 2012 Hardcover Seiten: 115 ISBN: 978-3-8031-1286-6 Inhalt Eigentlich sind die Hunde an allem schuld. Beim Spaziergang mit der Queen büchsen sie aus, um den allwöchentlich im Palasthof parkenden Bücherbus der Bezirksbibliothek anzukläffen. Ma’am entschuldigt sich bei dem verdutzten Bibliothekar und leiht sich – aus reiner Höflichkeit – ein Buch. Was niemand ahnt (sie selbst am allerwenigsten): Sie kommt auf den Geschmack. Ab sofort deckt sie sich regelmäßig mit neuem Lesestoff ein und plaudert mit dem Küchenjungen Norman, den sie kurzerhand zu ihrem privaten Angestellten befördert, über Bücher, Autoren und Erlebnisse. Doch dem einen oder anderen Mitglied ihres Hofstaats stößt das neue Hobby der Queen sauer auf – denn Ma’am vernachlässigt darüber nicht nur ihre königlichen Pflichten.Meine Meinung Dieses Büchlein stand schon seit einigen Jahren auf meiner Wunschliste und schaffte es aus irgendeinem Grund doch nie in den Einkaufskorb. Bis ich plötzlich das Glück hatte, mir ein Buch aus dem Wagenbach Verlag aussuchen zu dürfen – da fiel die Wahl natürlich auf …

[REZENSION] Jando: »Sternenreiter – Kleine Sterne leuchten ewig«

Jando Sternenreiter Kleine Sterne leuchten ewig KoRos Nord 1. Auflage, 2012 Hardcover Seiten: 131 ISBN: 978-3-9814863-1-5 Inhalt Mats glaubt nicht mehr an seine Träume. Zu sehr ist er daran gewöhnt, in der Arbeitswelt zu funktionieren. Selbst seine Frau und die Kinder bekommen ihn kaum noch zu Gesicht. Bis ein Unfall Mats dazu zwingt, innezuhalten und sich auf die wichtigen Dinge im Leben zu besinnen. Ausgerechnet ein kleiner Junge hilft ihm dabei, sein Leben zu überdenken und die Welt mit anderen Augen zu sehen. Und er bringt ihm bei, dass man auch als Erwachsener noch an Wunder glauben kann. Meine Meinung Dieses Büchlein bekam ich überraschend als Leseexemplar angeboten und da es nach einer schönen Geschichte für die trübe Herbstzeit klang und der Titel ganz nach meinem Geschmack war, nahm ich es gerne an. Neben dem Titel fällt auch die hübsche Gestaltung auf. Nicht nur auf dem Cover, sondern auch im Innenteil finden sich bunte Illustrationen, die an Kinderzeichnungen erinnern, und die Seitenzahlen werden von kleinen Sternen eingefasst. Die Geschichte wird aus der Sicht von Mats …

Getaggt: 11 Fragen, 11 Antworten vom Bücherei

Normalerweise mache ich bei den „Tags“, die sich Blogger so gegenseitig zuschieben und die anschließend auf wirklich jedem Blog zu finden sind, ja eher nicht mit. Aber die Fragen, die Nora von Phantasiewelten in ihrem Tag stellt, fand ich interessant und deshalb will ich sie gerne beantworten. Ich mache also mal eine Ausnahme. Zumindest eine halbe. 😉 1. Welches Buch steht auf deiner (Weihnachts-)Wunschliste ganz oben? Meine Wunschliste ist derzeit 101 Bücher lang und unterliegt keiner bestimmten Rangfolge. „Linna singt“ von Bettina Belitz wäre mit der Schneekugel auf dem Cover aber zumindest optisch passend zu Weihnachten. Ansonsten muss ich mir auch „Noir“ von Jenny-Mai Nuyen unbedingt noch ins Haus holen, schließlich habe ich bisher alle ihre Bücher im Regal. 2. Wenn du dir für einen Tag lang eine übersinnliche Fähigkeit aussuchen könntest, welche wäre es und warum? Gedanken lesen. Ich wüsste manchmal wirklich gern, was bestimmte Menschen wirklich über mich denken. 3. Welches war dein erster Kinofilm und wie alt warst du da? Uff, ich habe keine Ahnung! Der erste, an den ich mich erinnern …