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Lesestoff unterm Weihnachtsbaum

Dieses Jahr lagen zu Weihnachten endlich mal wieder Bücher unter dem Baum. Gut, das war nicht ganz so überraschend. Denn als Mama fragte, was sich Töchterlein so zu Weihnachten wünscht, fiel Töchterlein spontan nichts Lebenswichtiges ein, das ihr fehlte. Außer: Bücher! 😉
Die Überraschung daran war allerdings, dass ich vorher nicht wusste, welche Bücher ich bekommen würde, denn bei einer knapp hundert Bücher langen Wunschliste fällt die Entscheidung immer reichlich schwer. Also bekam Mama den Link zur Liste und durfte selber entscheiden.

Und so zogen an Heiligabend drei neue Bücher bei mir ein:

Amy Kathleen Ryan: „Sternenfeuer – Gefährliche Lügen“

Die 15-jährige Waverly gehört zu den ersten Kindern, die an Bord des
Sternenschiffes Empyrean geboren wurden. Jedermann erwartet, dass sie
bald ihren Freund Kieran heiraten wird, um eine Familie zu gründen und
das Überleben der Menschheit auf der langen Reise zu einem fernen
Planeten zu sichern. Waverly liebt Kieran sehr – aber ist sie trotzdem
schon bereit, so früh diesen entscheidenden Schritt zu gehen? Das
friedliche Leben endet dramatisch, als wie aus dem Nichts das lange
verschollen geglaubte Schwesterschiff angreift, die Erwachsenen tötet
und alle Mädchen entführt. Während Kieran auf der schwer beschädigten
Emphyrean um sein Überleben kämpft, muss Waverly viele Lichtjahre
entfernt alles daransetzen, zu ihm zurückkehren zu können. 

„Sternenfeuer“ stand schon seit Anfang des Jahres auf meiner Wunschliste und schaffte es doch nie in eine Buchbestellung hinein. Inzwischen hat es außer mir schon jeder gelesen, aber ich habe mir bewusst keine Rezensionen zu genau durchgelesen und bin deshalb immer noch gespannt auf das Buch.


Sara Zarr: „Nichts bleibt“

Sam ist die Tochter des beliebten Pastors im Ort – ein Übervater, der
alles richtig macht. Dabei ist in der Familie nichts wirklich in
Ordnung: Sams Mutter landet in der Entzugsklinik. Neben dem stets
vorbildlichen, charismatischen Ehegatten zu bestehen ist schwer – nicht
nur für die Mutter, auch für Sam. Und gerade, als Sam am Tiefpunkt ihres
bisherigen Lebens angelangt ist, passiert etwas, das ihre
Aufmerksamkeit erfordert: Die Schwester ihres Schwarms Nick
verschwindet. Nach und nach geraten alle, selbst Nick und Sams Vater,
unter Verdacht. Auf der Suche nach Antworten findet Sam viele
Wahrheiten über das Leben.




Julia Romp: „Das Wunder auf vier Pfoten“

Der neunjährige George ist schwer autistisch, keine Therapie scheint zu
helfen. Ein kleines Wunder geschieht, als seiner Mutter Julia eine halb
verhungerte Katze zuläuft. Sie pflegt sie gesund und bald gehört Ben –
wie die Katze getauft wird – zu ihrer Familie. Ben ist das erste Wesen,
mit dem George spricht und spielt, endlich vermag der Junge Fuß in der
Welt zu fassen. Aber dann verschwindet die Katze spurlos – und Julia
weiß: Für ihren Sohn muss sie Ben wiederfinden. Sie startet eine
unglaubliche Suchaktion …



Dieses Buch stand noch gar nicht lange auf meiner Wunschliste, aber als ich meiner Mutter den Link zu meiner Wunschliste schickte, war mir nahezu klar, dass sie dieses Buch aussuchen würde. Immerhin stand es am Anfang der Liste, es ist eine Katze auf dem Cover und die Geschichte klingt schön. 😉

Als ich pünktlich zu Heiligabend dann „Wunder einer Winternacht“ ausgelesen hatte, ging ich auch gleich zum „Wunder auf vier Pfoten“ über – bisher mit Begeisterung und einem wehmütigen Seufzen.

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Baujahr 1990, Lektorin und Leseratte. Schreibt auf www.das-buecherei.de übers Lesen und das Leben mit Büchern.

9 Kommentare

    • Na dann bin ich mal gespannt. Ich hatte das Buch ja schon seit Monaten auf der Wunschliste, aber dann hat es mich doch nie genug gereizt, um sich beim Buchkauf mal gegen den Rest der Wunschliste durchzusetzen. Aber jetzt wird es sicher eins der nächsten Bücher auf der Leseliste sein.

    • Das Buch hatte ich irgendwann mal rein zufällig in der Verlagsvorschau entdeckt. Ich werde berichten, sobald ich es gelesen habe. 😉

  1. Servus, Moena.
    Ein Roman über ein Generationenschiff bietet prächtig viel Material um anzuknüpfen. So mit 15 Mutter werden zu sollen. Und die Besatzung des Schwesternschiffs muß grundsätzlich vom Kurs abgekommen sein.

    Ja – ein Mr. Perfekt, der nicht wahrnehmen will wie er die Menschen um sich vor den Kopf stößt. Gut, daß wir auf Sams Seite lesen.

    Gute Lesestunden…früher oder später 🙂

    bonté

    • "Früher oder später" ist gut. Immerhin warten derzeit nun 15 Bücher darauf, gelesen zu werden. Über die ganzen fehlenden Rezensionen, die ich schon vor Monaten geschrieben haben wollte, denke ich lieber gar nicht erst nach. 😉

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