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Winter- und Weihnachtsbücher

Eigentlich bin ich nie ein großer Fan von jahreszeit- bzw. feiertagsspezifischen Büchern gewesen. Aber seit letztem Jahr hat sich das aus irgendeinem Grund geändert. Durch die vielen tollen Rezensionen auf anderen Blogs kam ich auf den Geschmack und holte mir in der Weihnachtszeit zwei passende Bücher ins Haus:

 

Richard Paul Evans „Mein Winter mit Grace“ und „Dash & Lilys Winterwunder“ von Rachel Cohn und David Levithan. Beide Bücher kann ich ruhigen Gewissens als Winter- und Weihnachtslektüre weiterempfehlen.
Und weil ich dieses Jahr ganz besonders in Weihnachtsstimmung bin, habe ich mir wieder zwei Bücher ins Haus geholt, die dazu passen und mich am Samstag auf den Weg in Richtung Heimat begleiten werden:

    

Dieses Jahr fiel meine Wahl auf „Ein Weihnachtsgeschenk für Walter“, das mich schon durch seine Gestaltung verzaubert hat, und auf „Wunder einer Winternacht“, das schon seit Langem auf meiner Wunschliste stand.

Und ihr?
Lest ihr Weihnachts- bzw. Winterbücher?
Welche Bücher könnt ihr empfehlen, wenn es draußen schneit und drinnen die Kerzen auf dem Weihnachtskranz flackern?

Kategorie: Allgemein

von

Baujahr 1990, Lektorin und Leseratte. Schreibt auf www.das-buecherei.de übers Lesen und das Leben mit Büchern.

11 Kommentare

  1. Jenny sagt

    Ich kann mich nur daran erinnern als Kind mal im Winter "Guck mal Madita, es schneit" von Astrid Lindgren gelesen zu haben.
    Ansonsten, so blöd es vielleicht klingen mag, muss ich v.a. an ein "klassisches" Werk denken: "Der Schimmelreiter" von Theodor Storm.
    Ich finde die Umgebung so schön düster gezeichnet, es spielt auch teilweise im Winter und wer schon mal die Freude hatte einen schönen frostigen, grauen, stürmischen Winter an Nord- und/oder Ostsee verbracht zu haben, kennt eben genau diese dunkle, düstere, wilde und auch geheimnisvolle Umgebung und Stimmung – eben genau dieses beklommene, mysteriöse, faszinierende Gefühl, welches in der Novelle auch dargestellt wird.
    In eben einer solchen Umgebung, in einem dänischen hölzernen Ferienhaus mit Kamin, um welches der winterliche Nordseewind brauste und vom Meer, welches mehr aus Gischt als aus klarem Wasser zu bestehen schien, nicht weit entfernt war, habe ich es auch als Pupertierende geliebt "gruselige Jugendliteratur" zu lesen.
    Und wenn ich nun schreibe, dass zur Zeit für mich in diese Jahreszeit vor allem Krimis gehören schweife ich irgendwie komplett ab und merke, dass der Großteil meiner ausschweifenden Antwort gar nix mit deiner Eingangsfrage nach nach "richtiger Winter-/Weihnachtsliteratur" zu tun hat. Ich bitte das zu entschuldigen, aber ich war gerade "so drin" 😀

    Liebe Grüße!

    • Das Abschweifen sei dir verziehen, wo es doch so interessante Einblicke gibt. 😉
      Zu "klassischen Werken" habe ich ja nie so richtig einen Zugang gefunden, was aber auch an meinen damaligen Deutschlehrerinnen liegen könnte.
      Astrid Lindgren ist mir da lieber, auch wenn es schon ein paar Jährchen her ist, dass ich das letzte Mal eine Geschichte von ihr gelesen habe. 😉

      Liebe Grüße und lieben Dank für die ausführliche Antwort auf meine Frage(n)! 🙂

  2. Hi!
    Das Cover für Wunder einer Winternacht ist total schön!!! Es erinnert mich son bisschen an einen Tim Burton-Film..so auf den ersten Blick. Und Dash and Lily wollte ich auch noch lesen – ich finde, das klingt nac einer richtig süßen Geschichte!

    • Ich hoffe, dass "Wunder einer Winternacht" auch so schön ist, wie es aussieht. Bisher habe ich es ja noch vor mir. 🙂
      Und "Dash & Lilys Winterwunder" ist wirklich eine süße Geschichte, die mir sehr gut gefallen hat – und das, obwohl ich eigentlich nicht so der Fan von reinen Liebesgeschichten bin.

  3. Ehrlich? Ich habe es mir soooooo fest vorgenommen, dieses Jahr ein Weihnachtsbuch zu lesen und nun?! Nix! Ich habe mir immer noch keins gekauft und ich schätze jetzt komme ich auch nicht mehr dazu. Ich hoffe, dass ich es nächstes Jahr endlich mal schaffe.

    LG
    Iris

    • Mit dem Vornehmen klappt es bei mir auch nicht. Die Bücher müssen mir einfach über den Weg laufen und viel mehr als zwei dürften es auch nicht sein, weil ich das Weihnachtsthema dann wahrscheinlich schon vor Weihnachten über hätte.

      Aber ich drücke dir für nächstes Jahr dann die Daumen. 😉

  4. Ich würde wahrscheinlich einen Weihnachtsroman von der Scheibenwelt lesen, so wie letztes Jahr. Leider haute das mit dem Lese-Timing nicht so ganz hin, weshalb ich den diesjährigen wohl erst später lesen werde. 🙁

  5. Servus, Moena.
    Ich verbringe die Tage zu Weihnacht eher mit Filmen. Den kleinen Indi-Produktionen, die in puncto Herzblut so manchen Kracher fahl aussehen laßen.
    Ich habe ein Weihnachten aber auch mit der erneuten Lektüre eines Tolkien-Wälzers verbracht.

    Dir feine Bucherlebnisse mit Wärmendem für die Hände!

    bonté

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