Monate: Februar 2013

Neue Bücher für ein Regal, das es noch gar nicht gibt …

Fast drei Wochen ist es schon wieder her, dass ich mich in eine Blogpause verabschiedet hatte. Inzwischen sind alle Prüfungen geschrieben, alle Hausarbeiten und Projekte abgegeben und mein Wohnort heißt seit einer Woche nicht mehr Stuttgart, sondern Berlin. Aber auch hier gibt es noch genug zu erledigen. Anmeldung, Busticket organisieren, den Umzug managen und und und … Außerdem setzt inzwischen nicht nur mein Blog, sondern auch meine Notizen zu den gelesenen Büchern Staub an, denn die Rezensionen sind – ihr ahnt es schon – immer noch nicht geschrieben. Für alle, die wissen wollen, was mich davon abgehalten hat: Nach zwei Jahren Trennung durfte am Samstag mein Flaschenkind endlich wieder bei mir einziehen! Die Freude war bei uns beiden groß. Und seitdem war erstmal „Mieze eingewöhnen und umsorgen“ angesagt. Inzwischen findet sie sich aber ganz gut zurecht und damit bleiben mir jetzt noch zweieinhalb Wochen, bis ich mit meinem Praxissemester beginne. In der Zeit sollen alle kleinen und großen Wege erledigt sein, die mit dem Umzug zusammenhängen, und damit habe ich heute auch gleich mal begonnen. …

Neuer Lesestoff und Blogzwangspausen

Es ist Freitag, draußen schneit es ruhig vor sich hin und drinnen ist es kuschelig warm, ganz besonders im Bett. Wie schön wäre es da, sich mit einem Buch unter die Decke zu verkriechen und den Rest des Tages mit lesen zu verbringen … *seufz* Da könnte ich gleich mit einem neuen Buch starten, denn gestern Abend habe ich „Mein Traumschiff“ ausgelesen. Wie erwartet ging das recht schnell und auch recht leicht. Nur was ich in die Rezension schreiben soll, ist mir bisher noch ein Rätsel. Anfangen werde ich heute Abend mit „Nichts bleibt“ von Sara Zarr. Die Entscheidung fiel beim Anblick meines Lesestapels diesmal recht schnell und pragmatisch – es ist das einzige Buch von meinem derzeitigen SuB, das ich nicht unbedingt im Regal stehen haben muss und das deshalb beim Umzug nächsten Sonntag gern in einer Kiste verschwinden darf. Dazu muss es aber vorher erstmal gelesen sein, klar. Der Klappentext klingt jedenfalls schon mal interessant: „Sam ist die Tochter des beliebten Pastors im Ort – Übervater, der alles richtig macht. Dabei ist in …

Magische Lesemomente

Kennt ihr das? – Ihr legt ein Buch zur Seite und würdet am liebsten laut seufzen. Irgendwie war das Buch viiiel zu schnell ausgelesen und hätte noch ewig so weitergehen können, andererseits ist man aber auch froh, dass es zu Ende ist, weil man sich so sehr ein gutes Ende für die Protagonisten gewünscht hat. Und dann hängt einem das Buch noch Stunden oder Tage später im Kopf, in einzelnen Sätzen oder als Gefühl. Bei  welchem  Buch  ging  es  euch  zuletzt  so ? Mir ging es so, als ich in den letzten Tagen „Isla Schwanenmädchen“ las. Endlich mal wieder ein Buch, das mich so richtig gefesselt und verzaubert hat, bei dem ich mitleiden und mitfiebern konnte, obwohl das Buch gar nicht von Spannung lebt. So musste ich gestern Nachmittag die letzten vierzig Seiten unbedingt lesen, obwohl ich eigentlich für meine Prüfung hätte lernen sollen. Aber das Buch war einfach so viel besser als das Skript für Arbeitspädagogik … Ohne zu viel verraten zu wollen (die Rezension will schließlich auch noch geschrieben werden), hatte dieses Buch …

[REZENSION] Akif Pirincci: »Felidae«

Akif Pirincci Felidae Goldmann 4. Auflage, 1990 Hardcover Seiten: 288 ISBN: 978-3-442-30411-3 Inhalt Kater Francis ist neu im Revier. Mit seinem Besitzer Gustav ist er in ein Haus gezogen, dessen merkwürdige Geschichte und atmosphärische Absonderlichkeiten ihn sogleich ahnen lassen, dass hier etwas nicht stimmt. Und als er kurze Zeit später bei seinem ersten Erkundungsspaziergang auf einen grausam ermordeten Artgenossen stößt, ist ihm klar, dass hier seine Intelligenz und sein Spürsinn gefordert sind. Als Detektiv begibt er sich auf Spurensuche – und kommt dabei erschreckenderen Geheimnissen auf die Spur, als ihm lieb ist. Meine Meinung Die Felidae-Romane von Akif Pirincci sind einige der Bücher, die schon seit Jahren auf meiner Wunschliste standen. Als sie mir auf Rebuy über den Weg liefen, musste ich mir den ersten Band der Reihe endlich ins Haus holen. Kater Francis ist ein Klugscheißer. Er ist überheblich, von sich selbst mehr überzeugt als von irgendwas sonst auf der Welt und zuweilen auch ein bisschen depressiv. Trotzdem war mir der Hauptcharakter der Katzenkrimis ziemlich schnell alles andere als unsympathisch. Mit seinen cleveren Gedankengängen …

Monatsrückblick Januar 2013

Der erste Monat des neuen Jahres ist schon wieder vorbeigezogen und mit dem neuen Jahr möchte ich hier beim Bücherei mal eine neue Kategorie einführen: den Monatsrückblick! Auf vielen Bücherblogs wird am Ende jedes Monats ein Rückblick geschrieben mit der Zahl der gelesenen Bücher und mit Statistiken über insgesamt umgeblätterte Seiten; es wird versucht, mindestens ein Buch mehr zu lesen als in den letzten dreißig Tagen oder den monströsen SuB abzubauen … Ganz so wird der Monatsrückblick beim Bücherei nicht ausfallen. Ich werde natürlich auf die Bücher zurückschauen, die ich in diesem Monat gelesen habe, und meine Highlights und Flops kommentieren. Aber ich werde nicht damit anfangen, Seitenzahlen zusammenzuzählen oder Vorgaben aufzustellen, was oder wie viel im nächsten Monat gelesen werden muss. Mein Monatsrückblick wird weder eine Statistik noch ein Wettbewerb. Ich weiß, dass ich nicht die schnellste Leserin bin und andere sicher viel mehr Bücher im Monat verschlingen, aber ich verbringe gerne viel Zeit mit einem einzelnen Buch und ich habe auch nicht das Ziel, mehr Bücher im Jahr „abzuarbeiten“ als 2012. Mein Rückblick …