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Testbericht zum E-Reader tolino shine

Gastbeitrag von PhanThomas
tolino,  so  weit  das  Auge  reicht

Am tolino kommt man nicht vorbei, wenn man dieser Tage einen Buchladen betritt. Wer nicht schaut, wo er hinläuft, stolpert spätestens nach zehn Schritten über einen Präsentationstisch mitsamt eingeschaltetem Gerät – zumindest ist das bei Thalia so. Die aggressive Fernsehwerbung tut derzeit ihr Übriges. tolino shine in aller Munde also, aber ist die viele Werbung auch gerechtfertigt oder doch eher notwendig?

Nun, auf den ersten Blick ist der tolino shine ein sehr unaufgeregt gestaltetes Gerät. Zuerst sagte mir die schlichte Optik samt braun-grauem Farbton so gar nicht zu, doch kaum nahm ich das Ding selbst in die Hand, änderte sich das schlagartig. Der tolino ist hervorragend verarbeitet. Keine überstehenden Kanten, ausgezeichnete, leicht samtene Haptik, die das Gerät sehr griffig macht, nichts klappert oder wackelt. Da macht schon das Anfassen allein Spaß.

Insgesamt kommt der Reader mit drei Tasten aus: Der Ein-Aus-Schalter und eine kleine Taste zum An- und Abschalten der eingebauten Beleuchtung am oberen Rand, außerdem bringt ein Home-Button unterhalb des Bildschirms den Benutzer zurück ins Eingangsmenü mitsamt Shop und Bibliothek. Kennt man so ja beispielsweise vom iPhone. Das war es dann auch schon an Bedienelementen. Schalter zum Blättern oder Ähnliches gibt es nicht, das funktioniert alles über den angenehm sensiblen Touchscreen, der zwar kein Multitouch unterstützt, dafür aber intuitive Wischbewegungen zum Vor- und Zurückblättern erkennt, die beim ersten Start des Gerätes auf dem Bildschirm erklärt werden. Leider sind die Schalter allesamt etwas schwergängiger als es Not getan hätte, aber damit kann ich gut leben.

Das aufgeräumte Äußere empfinde ich insgesamt als sehr gelungen. Die vielen Buttons, wie sie etwa die Sony-Reader haben, habe ich immer als ästhetisch unschön empfunden – vermutlich bin ich einfach Apple-geschädigt – drum ist die reduzierte Gestaltung des tolino genau mein Ding.

Etwas fummelig geraten ist die Klappe an der Unterseite des Gerätes, hinter der sich der Mikro-USB-Anschluss, der Mikro-SD-Karten-Slot sowie der Reset-Button befinden. Die herausziehbare Klappe verkantet beim Verschließen schnell, wirkt ansonsten aber recht robust und hält immerhin Staub und Schmutz von den Innereien des tolino fern.
Ausstattung  mau ,  dafür  mit  Lächeln

Bei der Ausstattung des tolino shine hat man sich an der Konkurrenz aus den USA orientiert, was bedeutet, sie ist quasi nicht vorhanden. Die recht hübsche, zusätzlich durch einen Schuber geschützte Verpackung enthält neben dem Reader lediglich eine schmalbrüstige Anleitung, die wahrscheinlich eh kein Mensch braucht, und ein Micro-USB-zu-USB-Ladekabel. Netzteil oder Schutzhülle sucht man vergebens, bzw. sollte man nach diesen eben in der Buchhandlung in der Zubehörecke suchen. Schade, auch wenn das Gerät mit 99 Euro vergleichsweise günstig ist, wäre doch wenigstens ein Netzstecker angebracht gewesen – doofer Trend, das!

Schlafender tolino mit kuscheliger Tasche (separat erhältlich)

tolino selbst begrüßt seinen neuen Besitzer dafür mit einem freudestrahlenden Gesicht. »Ich bin tolino«, verkündet das Gerät, als hätte man das nicht gewusst. Schaltet man den Reader später aus, so wird das Gesicht in schlafendem Zustand präsentiert. »Pssst … tolino schläft«, meldet der Bildschirm dazu. Das bringt mich immer wieder mal zum Schmunzeln und gibt dem Gerät eine angenehm menschliche Note. Toll! Die Möglichkeit, eigene Wallpaper anzuzeigen, wie man sie etwa vom Kindle kennt, bietet der tolino shine dagegen nicht.
Die  Qual  der  (Shop-)Wahl
Wer sich für den tolino shine interessiert, sollte unbedingt darauf achten, wo er das Gerät kauft. Zwar bieten die genannten Buchhandelsketten allesamt äußerlich das gleiche Gerät an, doch was die inneren Werte angeht, ist tolino nicht gleich tolino. Der vorinstallierte Shop ist nämlich davon abhängig, wo das Gerät gekauft wurde. Zwar ist der Reader vom Format her offen, heißt, er unterstützt neben PDF und TXT das verbreitete EPUB-Format, und der Leser kann seine Bücher kaufen, wo er möchte (mit Ausnahme von Amazon natürlich), dennoch geht natürlich Einiges an Komfort flöten, wenn man etwa bei Weltbild ein Buch kaufen will, seinen Reader aber bei Thalia erworben hat. Hier mögen die wirtschaftlichen Interessen der einzelnen Handelspartner im Vordergrund gestanden haben, für den Nutzer ist es aber von Nachteil, den Shop nicht wechseln zu können. Da wurde meiner Meinung nach viel Potenzial verschenkt.
Wolkig  schön  und  eine  Menge  Bücher

Denn ansonsten hat man sich gerade technisch integrativ ganz schön ins Zeug gelegt: Der tolino shine bietet zwar keinen weltweit verfügbaren 3G-Zugang zum Internet wie der Amazon Kindle, dafür gibt’s aber in Kooperation mit der Deutschen Telekom kostenfreien Zugang zu allen Telekom-Hotspots (angeblich ca. 12.000 Stück). Und hier kann auch nicht nur der Buchshop, sondern mittels integriertem Browser das gesamte Web angesurft werden. So lassen sich mal eben auch Bücher von anderen Quellen laden. Viel interessanter ist aber, dass jeder Käufer des tolino insgesamt 25 GB kostenlosen Cloud-Speicher der Telekom dazubekommt. Hier lassen sich gekaufte Bücher ablegen, falls die eingebauten ca. 2 GB an nutzbarem (!) Speicherplatz mal knapp werden, die sich aber ohnehin mittels MicroSD-Karte auf bis zu 32 GB aufrüsten lassen. Das sind … puh … eine Menge Bücher.

Toll ist überhaupt, was sich mit der Cloud anstellen lässt: Beispielsweise stelle ich mir vor, dass ich durch den Buchladen stromere, ein tolles Buch entdecke, das ich sogleich mittels Thalias eReading-App auf dem iPhone kaufe. Der tolino synchronisiert sich später daheim ganz von selbst und ich kann sofort mit dem Lesen beginnen, ohne Kabel, ohne Ärger. Hat in meinem Test tadellos funktioniert. Auch die Lesestände werden synchronisiert. Möchte ich mein Buch auf dem iPhone weiterlesen, wo ich auf dem tolino aufgehört habe, ist das also problemlos möglich. Nur Lesezeichen werden scheinbar nicht synchronisiert, bzw. bietet zumindest die iPhone-App von Thalia gar keine an, oder ich war zu blöd, die Funktion zu finden.

Letztlich merkt man aber auch hier wieder: Die Händler arbeiten nicht wirklich zusammen, denn ob die Synchronisation mit Hugendubels tolino und der Hugendubel-App genauso gut funktioniert, vermag ich nicht zu sagen. Netter Nebeneffekt der ganzen Cloud-Kiste: Sollte das Gerät mal kaputtgehen, kann mittels Synchronisationsfunktion der alte Buchbestand auf dem Ersatzgerät ruckzuck wiederhergestellt werden. Hier hat man scheinbar viel von Amazon übernommen und dabei auch wirklich sehr viel richtig gemacht.
Lesen,  warten,  lesen,  sonst  nicht  viel  drumrum
So, nun aber zum interessantesten Teil, nämlich dem Lesen. Die angenehme Haptik des tolino hat sich während des Lesens bestätigt. Das Gerät hält sich sehr angenehm, ist nicht schwer, aber auch nicht so leicht, das es weniger wertig wirken würde. Der 6-Zoll-Bildschirm zeigt Buchstaben gestochen scharf, wie es für E-Ink-Displays typisch ist.

Da der tolino nur alle acht Seiten oder so einen echten Refresh des Bildschirms durchführt, was auch nicht umstellbar ist, tritt immer mal ein leichter Ghosting-Effekt auf. Heißt, die Buchstaben der letzten Seite schimmern leicht durch. Das ist so, als würde man ein Buch mit dünnem Papier lesen – eine Kinderkrankheit der E-Ink-Technologie. Mich persönlich hat das bisher nicht gestört. Allemal besser, als würde der Reader nach jedem Blättern den Bildschirm vollständig zurücksetzen, denn dann käme es zu dem nervigen Flackern, unter dem noch die E-Reader der ersten Generation krankten.

Natürlich trägt der tolino den Zusatz shine im Namen, weil er beleuchtet ist. Unterhalb des Displays sind fünf LEDs angebracht, die über eine dünne Trägerschicht den kompletten Bildschirm in angenehmes, weißbläuliches Licht tauchen, das nahezu stufenlos geregelt werden kann. Dabei soll die maximale Stufe weniger hell sein, als es beim Kindle Paperwhite der Fall ist, dafür aber soll die Ausleuchtung gleichmäßiger gelungen sein. Hier fehlt mir der Vergleich, drum kann ich nur bestätigen, dass das Licht sehr angenehm ist und die Augen (zumindest meine) nicht ermüden lässt.

Müde macht dagegen die Menü-Navigation, die etwas träge ist. »Bitte warten …«, meldet der tolino dabei gerne mal, und ich frage mich, ob das Gerät mit seinen 800Mhz im Hintergrund vielleicht Primzahlen berechnet. Auch sonst ist die Menüführung etwas hakelig geraten, wie es ja leider bei allen E-Readern der Fall zu sein scheint. Das kann Apple dann doch besser.

Schade auch, dass nur wenige Zusatzfunktionen geboten werden. So lassen sich zwar Schriftgrößen und -arten ändern, doch ist kein Lesen im Querformat möglich, außerdem fehlen Wörterbücher oder Notizfunktion komplett. Mich schreckte das nicht ab, da ich beim Lesen niemals etwas notiere oder nachschlage und allenfalls mal ein Lesezeichen setze (was je Buch beliebig oft möglich ist), doch so manch potenziellen Käufer könnten diese Mankos schon abschrecken.

Auch sonst soll die Firmware noch etwas unausgereift sein, so dass der Reader sich auch mal aufhängt und per Resetfunktion neu gestartet werden muss. Ist mir aber bisher kein einziges Mal passiert, daher das nur vom Hörensagen, bzw. aus Testberichten. Wäre schön, wenn hier ein baldiges Firmware-Update mit Verbesserungen und neuen Funktionen käme.
Vom  Akku  nichts  Neues
Für die Akkulaufzeit des tolino shine gibt der Hersteller sieben Wochen an. Das dürfte in etwa dem gängigen Standard bei E-Readern entsprechen, höchstwahrscheinlich unter der Annahme, dass das WLAN nicht dauerhaft aktiviert ist und man nicht ständig mit eingeschaltetem Licht liest. Nach knapp drei Stunden Verwendung mit Licht stand die Akkuanzeige immer noch bei 100 Prozent. Da gibt es nichts zu meckern bisher. Glauben wir dem Hersteller also hier erst einmal.
Fazit
Der tolino shine ist für mich ein zumindest konzeptionell durchweg gelungener Angriff auf Amazon. Das schlichte wie ansprechende und charmante Äußere hat meine persönliche E-Reader-Aversion zerstreut, und das will was heißen.

Das Gerät würde ich so auf jeden Fall wieder kaufen. Das sechszöllige E-Ink-Display entspricht durchweg meinen Erwartungen, mittels Beleuchtung kann ich abends im Bett auch bei schummrigem Licht wunderbar lesen. Die Cloud-Funktionalität ist eine feine Sache, auch wenn die Shop-Gebundenheit des Gerätes eine übergreifende Integration der großen Buchhandelsketten verhindert. Dennoch kann man natürlich seine Bücher kaufen, wo man möchte, muss dann aber eben auf gewisse Komfortfunktionen wie durchgehende Synchronisation zwischen bevorzugten Apps und Reader verzichten.

Bleibt zu hoffen, dass die Initiatoren das Projekt sinnvoll fortführen, das heißt, das Gerät anständig mit Updates versorgen, und die Kundenbasis nicht dadurch vergrätzen, dass in einem halben Jahr das nächste Reader-Projekt gestartet und der tolino links liegen gelassen wird, oder ein tolino shine plus mit neuen Funktionen erscheint, die man dem jetzigen Gerät auch per Update hätte spendieren können. Denn den kommerziellen Erfolg wünsche ich dem kleinen Kerl.

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Baujahr 1990, Lektorin und Leseratte. Schreibt auf www.das-buecherei.de übers Lesen und das Leben mit Büchern.

9 Kommentare

  1. Hallo Moena,
    das nenne ich doch mal einen genauen informativen Bericht!!! Ich überlege nämlich selber gerade, mir einen eBookReader anzuschaffen und hab dabei auch an den tolino shine gedacht. Und Du hast das genauso geschildert, wie ich es empfunden habe – wenig Knöpfe, intuitive Bedienung wie bei Apple – und beim Sony genauso… Da finde ich nur besser, dass Du wirklich alle Buchanbieter aufladen kannst. Bei mir wird es auch ein tolino werden…
    Danke für Deine Auskünfte,
    LG
    Olivia

    • Also der Bericht war von mir, weil's ja auch mein Reader ist. 😉 Und soweit ich's bisher sagen kann, ist der tolino wirklich ein sehr gutes Gerät. Da machst du beim Kauf nicht viel verkehrt, zumal das Ding ja auch nicht die Welt kostet. Nur, wie beschrieben, Obacht bei der Auswahl des Shops, weil der sich im Reader eben nicht umstellen lässt. Ich würde empfehlen, den Reader bei Thalia zu kaufen, einfach, weil ich meinen auch von dort habe und bisher alles ganz prima funktioniert, also Anmeldung im Shop, Einkauf, Synchronisation, etc.

  2. Hey 🙂

    Kurz hab ich mir überlegt, es auch zu kaufen. Ich bekomme letzter Zeit so viele Anfragen für ebook rezensieren….dabei mag ich gar keine Ebooks xD Ich weiß nicht wieso… mir fehlt einfach das echt sein daran. Das man das Buch in der Hand hält. Das Gewicht. Das Papier, dass einem verrät, dass es sich wirklich um ein Buch handelt. Man sagt zu uns wir sind zu viel vor elektronischen Gegenständen, doch dadurch werden wird doch noch mehr an so was gebunden oder etwa nicht? 🙂
    Naja… Ich wünsch dir viel Spaß damit und wünsche es ein langes und glückliches Leben mit vielen Büchern als Füllung xD

    lg Alisia

    alisiaswonderworldofbooks.blogspot.de

    • Das hab ich früher auch mal gesagt, aber auf längeren Zugfahrten zusätzlich zum restlichen Gepäck jedesmal einen Rucksack voller Bücher mitschleppen zu müssen, war mir irgendwann zu anstrengend. Dazu kam dann, dass in meiner Studentenwohnung nicht viel Platz für Bücher war und ich mir dann nur noch die hübschen Exemplare fürs Regal gekauft habe und alles andere (vor allem Taschenbücher) nur noch als E-Books. Und am Ende geht es bei Büchern ja doch um das, was drinsteht, und nicht um den Stapel Papier, auf dem sie gedruckt sind. 😉

  3. RoM sagt

    Grüß Dich, PhanThomas.
    Eine wirklich erste Version des Phänomens E-Reader bekam ich in den Neunzigern bei Jean-Luc Picard zu sehen. Der "Enterprise"-Captain pflegte seinen Shakespeare auf solch einem Teil zu lesen. Einziger Unterschied zu unserer Gegenwart war, daß wer seinen Leser mit Daumen & Zeigefinger hielt.

    Genug abgeschweift…

    Ja, so ein Teil birgt seine Vorteile. Würde ich ähnlich viel lesen, wie der Durchschnitt der Buchfans, würde ich mir einen Reader für die erste Lesung vorstellen können. Spätestens bei einem guten Roman wäre die papierne Ausgabe aber wieder Pflicht. Aus der Filmecke kommend, gerate ich allerdings nicht wirklich in die Versuchung.

    Yep – nicht nur das Auslagern eines Netzsteckers ist ein blöder Trend. Auch der, keine Universalanschlüße vorzuhalten. In etwa als würde jede Automarke ihre eigene Zapfpistole benötigen. 🙂
    Und die beteiligten Anbieter des Lesefutters bedienen sich ebenso der Kirchturmpolitik.

    Ich gestehe, neue Technik braucht einen geduldigen Atem, um bei mir landen zu können.
    Für die Kaufinteressierten unter den Blog-Lesern ist Deine ausführliche Betrachtung des Objekts definitiv hilfreich. Habe ich gern gelesen.

    bonté

    • Vielen Dank, freut mich. Wenn man ehrlich ist, dann ist dieses Bestehen aufs Buch aus Papier doch auch nur ein Festhalten an alten Dogmen. Es heißt immer, man solle ein Buch nicht nach seinem Umschlag beurteilen, insofern sollte dies auch fürs Trägermedium gelten. Auf Reisen und spätestens beim nächsten Umzug eine dankbare Sache, nicht tonnenweise Papier schleppen zu müssen. Ich kann mich dem Traditionellen auch noch nicht ganz entziehen und sammle doch einige wenige Exemplare weiterhin gedruckt. Aber ansonsten gedenke ich durchaus, aufs gedruckte Buch künftig zu verzichten. Denn bei Licht betrachtet sind doch alle Gegenargumente zum elektronischen Buch keine wirklichen.

    • RoM sagt

      Hi,
      …ich betrachte das gedruckte Buch ein wenig wie das alte Radio. Trotz aller Konkurrenz bietet es nach wie vor seine anmerkenswerten Inhalte, fast überall (kommt auf den Sender an).
      Theater wurde auch irgendwann für eine zukunftslose Bühne angesehen. Der Reiz des eigenen Mediums wohl…

      bonté

    • Ach, aussterben wird das gedruckte Buch auch nicht. Und sei es nur, weil der Mensch gern an Althergebrachtem festhält, selbst wenn es zum Anachronismus geworden ist. Das ist wie bei der Musik: Leute kaufen noch immer Schallplatten, obwohl sie absolut nicht besser klingen als digitale Aufnahmen, sondern eigentlich nur dumpfer, und obwohl es keinerlei Grund mehr gibt, Musik auf physischen Trägermedien zu kaufen, sofern man mit neuer Technik klar kommt.

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