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Monatsrückblick März 2013

Der neue Monat hat angefangen und auch, wenn es vor dem Fenster immer noch nach Dezember aussieht, wird es Zeit für den Rückblick auf den März. So langsam habe ich wirklich genug von Schnee und Kälte!

Der März war, wie erwartet, immer noch ziemlich ruhig, was das Bloggen angeht. Das war geplant und daher ist es wohl verwunderlich, dass ich es trotzdem noch auf zwölf Beiträge geschafft habe. Die meisten davon waren Rezensionen. Da ich im letzten Monat so mit dem Rezensieren hinterherhing, habe ich mich Anfang März dann tatsächlich mal zusammengerissen und alle ausstehenden Bücher rezensiert. Im Moment bin ich also wieder auf dem aktuellen Stand und den versuche ich derzeit auch so zu halten.

Nebenbei haben meine Bücherschätze endlich ihr eigenes Zuhause bekommen und ich habe mal wieder meine Buchwunschliste aussortiert. Manchmal geht es mir so, dass ich meine Wunschliste anschaue und denke »Die Bücher wirst du niemals alle lesen«. Und das ist auch so. Viele der Titel stehen schon seit Jahren auf der Liste und haben es doch nie in den Einkaufskorb geschafft, weil andere Bücher immer interessanter waren. Und einige Bücher sprechen mich inzwischen gar nicht mehr an. So sind immerhin 21 Bücher von der Liste verschwunden, was mich von ursprünglich 94 auf 74 Bücher bringt. Wer jetzt mitrechnet, wird sich vermutlich am Kopf kratzen … jaja, wie das so ist beim »Aussortieren« … na jedenfalls ist zwischendurch auch ein neuer Titel auf die Wunschliste gewandert. 😀

Ansonsten muss ich zugeben, dass ich das Bloggen in letzter Zeit nicht wirklich vermisst habe. Das liegt vor allem daran, dass ich mich seit Mitte des Monats im Praxissemester befinde und deshalb tagsüber im Verlag bin. Allgemein finde ich die Arbeit bisher recht interessant, war aber abends meistens so müde, dass ich gar keine Lust hatte, mich noch vor den Computer zu setzen. Selbst zum Lesen war ich an manchen Tagen zu kaputt! Dabei ist es eigentlich gar nicht so, als wäre die Arbeit furchtbar anstrengend. Ich bin gespannt, wie sich das noch entwickeln wird.

Gelesen

Auch lesetechnisch war der März ein sehr magerer Monat:

Maggie Stiefvater: „Rot wie das Meer“
Raquel J. Palacio: „Wunder“
Fréderique Deghelt: „Frühstück mit Proust“ 
angefangen: Jenny-Mai Nuyen: „Noir“
Goldene und faule Eier


Ein goldenes Ei gab es diesen Monat für Raquel J. Palacios „Wunder“. Dieses Buch ist einfach so herzerwärmend und Augen öffnend, dass man es einfach lieben muss. Schon nach den ersten Sätzen hatte ich mich in das Buch verliebt und wollte es gar nicht mehr aus der Hand legen. Von mir aus hätte es doppelt so dick sein können.
Mehr dazu könnt ihr in der Rezension nachlesen.

Das faule Ei des Monats hat ihn leider auch abgeschlossen: »Frühstück mit Proust« von Fréderique Deghelt. Ich hatte mich sehr auf das Buch gefreut und mir viel davon versprochen. Leider hat es mich enttäuscht. Ich weiß noch nicht recht, was ich von dem Buch halten soll und suche auch noch nach den richtigen Worten für eine Rezension, deshalb habe ich mich in der Bewertung vorerst für zwei Eier entschieden, denn wenn man von dem schönen Schreibstil und den vielen rausgeschriebenen Zitaten absieht, hat mir das Buch nicht viel gegeben.

Zitat des Monats

»Ich habe alles erlebt, ich bin tausend Jahre alt, und das verdanke ich den Büchern.«

(Frédérique Deghelt: »Frühstück mit Proust«)
Ausblick

Wie es im nächsten Monat hier auf dem Blog aussehen wird, kann ich noch nicht sagen. Ich möchte gern wieder mehr bloggen und mehr lesen als im März, aber ich möchte mich zu beidem nicht zwingen müssen. Dinge, die man nur noch aus reinem Pflichtbewusstsein heraus tut, machen keinen Spaß mehr, und der Spaß am Lesen und Bloggen ist mir sehr wichtig. Seid also bitte nicht böse, wenn es hier auch in Zukunft etwas weniger geschäftig zugeht.

Das Praktikum bringt mir neben dem Einblick in die Verlagswelt vor allem eins: neue Bücher auf meiner Wunschliste. Normalerweise bewegt sich mein Lesegeschmack in den letzten Jahren ja vor allem im Bereich Jugendbuch und Fantasy. Die Abstecher in die Welt der anspruchsvolleren Titel waren eher selten, aber in den letzten Tagen habe ich in den Verlagsregalen einige Bücher entdeckt, deren Titel oder Klappentexte recht interessant klangen. Vermutlich muss ich mir demnächst eine Liste machen. 😉

Diese Woche habe ich mir vorgenommen, mich mal wieder an meinen eigenen Roman zu setzen, den ich letztes Jahr angefangen habe. Bisher ist er unvollendet geblieben und da ich diese Woche überraschend frei habe (ein Kurzurlaub nach gerade mal zwei Wochen Arbeit, das ist doch nett. 😉 ) soll sich das endlich ändern. Oder zumindest soll es mal vorwärtsgehen. Der Chicken House Verlag hat nämlich wieder mal seinen »Goldenen Pick« ausgerufen und ich würde dieses Jahr ganz gern mal mein Glück versuchen, auch wenn ich mir nicht besonders viel dabei ausrechne. Aber man kann ja nie wissen, was passiert, wenn man es nicht versucht, richtig?

Kategorie: Allgemein

von

Baujahr 1990, Lektorin und Leseratte. Schreibt auf www.das-buecherei.de übers Lesen und das Leben mit Büchern.

2 Kommentare

  1. RoM sagt

    Servus, Moena.
    Darf ich Dich beruhigen?!
    Die Müdigkeit von der Arbeit her wird sich alsbald wieder zurückziehen. Ist wohl so eine Art Schutzblende des Ichs, um die tagsüber Spalier stehenden, neuen Eindrücke in Ruhe (!) verarbeiten zu können.
    Meine Theorie zumindest. 🙂

    Kann ich Dir aus der eigenen Erfahrung nur zustimmen – Eigenzwang ist Gift für jedwede Freude am Kreativ sein. Blockade inklusive.

    Yep! Ewig locken die interessanten Bücher…

    bonté

    • Die Theorie klingt zumindest einleuchtend. Und vermutlich hast du recht und demnächst geht es mir schon besser. Wir werden sehen. Das Bloggen läuft ja zum Glück nicht weg. 😉

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