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Angefangen – oder doch nicht?

In letzter Zeit klappt es mit dem Lesen wieder ziemlich gut (was möglicherweise auch daran liegen könnte, dass mein Lesestoff derzeit etwas abwechslungsreicher aussieht und nicht nur aus einem Jugendbuch nach dem anderen besteht). So habe ich in den letzten paar Tagen sowohl »Über ein Mädchen« als auch »Der verlorene letzte Ball« ausgelesen.
Völlig unterschiedliche Bücher, die doch viele Gemeinsamkeiten haben – eine besondere Beziehung zu einem anderen Menschen, Geheimnisse, Unwahrheiten und vor allem ein Ende mit bitterem Beigeschmack.
Die Bücher sind ja beide nicht besonders dick und nachdem sie mich einmal gepackt hatten, konnte ich beide nicht mehr aus der Hand legen. Die Rezensionen dazu folgen so schnell wie möglich, derzeit suche ich noch nach Worten.

Wer mein Blog regelmäßig besucht, hat gesehen, dass schon seit Donnerstag ein neues Buch links unter der Überschrift »Ich lese gerade« steht: Jay Ashers »Wir beide, irgendwann«.

»Es ist Mai 1996 und die sechzehnjährige Emma bekommt ihren ersten Computer geschenkt. Mithilfe ihres besten Freundes Josh loggt sie sich ein und gelangt zufällig auf ihre eigene Facebook-Seite – 15 Jahre später! Geschockt stellt sie fest, dass sie mit 31 Jahren arbeitslos und unglücklich verheiratet sein wird. Josh hingegen, alles andere als ein Frauenheld (der erst kürzlich von Emma einen Korb bekommen hat), wird das hübscheste Mädchen der ganzen Schule heiraten und zudem einen Traumjob ergattern.
Emma ist jedoch nicht gewillt, sehenden Auges in ihr Unglück zu laufen. Um das Zusammentreffen mit dem Jungen zu verhindern, der sie später mal unglücklich machen wird, beginnt sie, bewusste Änderungen in der Gegenwart herbeizuführen. Doch der Versuch, in ihr Schicksal einzugreifen und dadurch ihr künftiges Facebook-Profil zu verändern, setzt eine fatale Kettenreaktion in Gang.«

Die meisten von euch werden das Buch längst gelesen haben und auch bei mir liegt es schon ein paar Monate auf dem Stapel der zu lesenden Bücher.
Aber obwohl es schon seit zwei Tagen als »Ich lese gerade« angezeigt wird, habe ich mit dem Buch noch nicht angefangen. Warum? – Weil Herzblatt gestern ziemlich spontan eine neue Spielkonsole mit nach Hause bringen musste und weil ich zu knuddeligen japanischen Rollenspielen mit süßen kleinen Viechern drin nicht Nein sagen kann. 😀
Deshalb war der Abend gestern so ziemlich lesefrei, wenn man von den Texten auf dem Bildschirm absieht. Das Buch liegt derweil immer noch unaufgeschlagen auf dem Wohnzimmertisch und flüstert mit klagender Stimme »Ich will gelesen werden … Lies mich!«. Ob es irgendwann zu schreien anfängt? Wir werden sehen. 😉

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von

Baujahr 1990, Lektorin und Leseratte. Schreibt auf www.das-buecherei.de übers Lesen und das Leben mit Büchern.

4 Kommentare

  1. RoM sagt

    Servus, Moena.
    Ich würde die Konsole im Auge behalten. Nicht, daß sich ein Buch im Ninja-Outfit nächtens daran zu schaffen macht…

    Zu dem Roman über die zwei Mädels habe ich inzwischen eine angenehme Besprechung unter die Augen bekommen. Die Story möchte man/frau hinter dem Cover nicht vermuten.

    bonté

    • Oh, so weit hatte ich noch gar nicht gedacht. Scheint so, als sollte ich zumindest die ungelesenen Bücher ab jetzt nicht mehr ins Wohnzimmer lassen. Meinst du, zwei geschlossene Türen sind sicher genug?

      Das Buch ist wirklich sehr schön. Nichts besonders Tiefschürfendes, aber ein sehr gutes Jugendbuch. In den nächsten Tagen muss dann auch unbedingt die Rezension dazu aus meinem Kopf in einen Blogeintrag. 😉

  2. haha 😀 ein hoch auf dein herzblatt .zwinker.

    "Über ein Mädchen" ist am Freitag auch bei mir eingetrudelt 😀 Bin schon seeehr gespannt..

    • Eins? Zwei! – Ein Hoch für die Konsole und eins für das Spiel. 😛

      Auf "Über ein Mädchen" darfst du gespannt sein. Mir hat es sehr gut gefallen. 🙂

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