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Monatsrückblick April 2013

Da ist doch tatsächlich schon wieder ein Monat vergangen. Unglaublich, wie die Zeit verfliegt …

Seit sieben Wochen befinde ich mich nun im Praxissemester in der Verlagsherstellung und darf Bücher nicht mehr nur lesen, sondern auch machen. In den letzten Wochen sind die Aufgaben interessanter und anspruchsvoller geworden, was natürlich viel mehr Spaß macht. Nur macht das ganze Am-Computer-Sitzen auch ziemlich müde, ganz besonders meine Augen, weshalb es mit dem Lesen nicht immer so schnell vorangeht, wie ich es gern hätte. Abends fallen mir einfach viel zu oft die Augen zu.

Aber dafür lerne ich nicht nur, wie man Bücher macht, sondern auch viele interessante Bücher kennen, die mir sonst vermutlich nie aufgefallen wären. Mit meinem Vorhaben, alle „Altlasten“ loszuwerden (sprich: zu lesen), die noch so auf dem Lesestapel gammeln, verträgt sich das natürlich weniger gut. Trotzdem war ich damit bisher recht erfolgreich. Von meinem „Weihnachtsstapel“ sind nur noch fünf Bücher übrig, wobei ich die beiden Felidae-Romane fürs Erste hinten angestellt habe.
Dazu kommen drei neue Bücher, die aber alle sehr dünn sind, und zwei E-Books, die in meiner Auflistung hier zugegebenermaßen noch fehlen. 😉

Gelesen

Lesetechnisch sah es diesen Monat wieder besser aus und auch die Wertungen können sich sehen lassen:

Jenny-Mai Nuyen: „Noir“
—– Klaus Wagenbach: „Warum so verlegen?“
Erin Hunter: „Warriors – Crookedstar’s Promise“
Deborah Levy: „Heim schwimmen“
Martin Page: „Antoine oder die Idiotie“
Goldene und faule Eier


An den Wertungen ist es schon abzulesen: ein faules Ei gibt es diesen Monat nicht. So betrachtet, war der April ein voller Erfolg.

Ein besonderes Buch war dafür „Antoine oder die Idiotie“ von Martin Page. Ein ziemlich unscheinbares kleines Büchlein, das aber voller interessanter Gedanken und skurriler Figuren steckt. Mehr dazu in der Rezension, die so schnell wie möglich folgt.

Zitat des Monats

»Das Leben ist nur lebenswert, weil wir hoffen, dass es irgendwann besser wird und dass wir am Ende alle wohlbehalten heimkehren.«

(Deborah Levy: »Heim schwimmen«)
Ausblick

Für den Mai kann ich, was das Bloggen angeht, wenig versprechen. Ich muss zugeben, dass mir im Moment nicht nur Zeit und Motivation, sondern auch ein bisschen die Ideen fehlen. Aus dem Grund bleibt es im Moment größtenteils bei Buchzitaten, Rezensionen und dem einen oder anderen Lebenszeichen zwischendurch.

Geplant war auch, mal einen „Zitatemonat“ einzulegen. Ich habe im Moment so viele Zitate aus Büchern angesammelt, dass ich damit sogar mehrere Monate füllen könnte. Und da die Zitaterubrik bisher recht gut bei euch anzukommen scheint, dachte ich mir, wäre es vielleicht mal eine interessante Idee, einen Monat lang jeden Tag ein neues Buchzitat zu posten.
Was haltet ihr davon?

Ansonsten bin ich momentan recht zufrieden, was das Rezensieren angeht. Es steht nur noch die Rezension zu „Antoine oder die Idiotie“ aus und die Rezension zu „Frühstück mit Proust“ wartet noch auf ihre Veröffentlichung. Ansonsten kann ich mich derzeit ganz entspannt zurücklehnen und lesen. Aktuell habe ich „Über ein Mädchen“ angefangen, das als Leseexemplar von Carlsen kam. Leider bin ich bisher nicht weit gekommen, aber die ersten Seiten haben mir schon mal sehr gut gefallen! Ich bin gespannt, wie es weitergeht. Spätestens in der Rezension werde ich dann davon berichten. 😉

Damit ist der Monatsrückblick mal wieder viel länger geworden als gewollt und ich verabschiede mich und wünsche meinen Lesern einen lesereichen Monat Mai voller guter Bücher! 🙂

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von

Baujahr 1990, Lektorin und Leseratte. Schreibt auf www.das-buecherei.de übers Lesen und das Leben mit Büchern.

5 Kommentare

  1. Werd "Antoine oder die Idiotie" im Auge behalten – für den unwahrscheinlichen Fall, dass ich jemals wieder ohne schlechtes Gewissen Bücher kaufen kann 😀

    Ich wünsch dir einen schönen Abend (:

    • Also dieses Buch kann man ohne schlechtes Gewissen kaufen – es hat nur 135 Seiten, ist also fast schneller gelesen, als es gekauft ist. 😉

  2. RoM sagt

    Hallo Moena.
    Ich würde doch anmerken, daß die Mischung in Deinem Blog gut gerührt ist. Rezis & Zitate sind ja nicht das Schlechteste das man/frau lesen kann. Zudem bietet die Buchauswahl zusätzlichen Reiz; und hier werde ich in Deinem Blog immer wieder einmal überrascht. Gerate also nicht ins Grübeln – diese Sache läuft rund, wie sie läuft.
    Lobpreisungen, Ende… 🙂

    Ein Mai-Zitat des Tages wäre ansprechend. Ich könnte dann in meinem Fundus diverser Zitate Ausschau halten nach inhaltlichen "Antworten".

    Denk Dir was Schönes,

    bonté

    • Na die Lobpreisung lasse ich mir doch gerne gefallen. 😉

      Den Zitatemonat werde ich mir für Juni aufheben. Es braucht dann doch noch etwas mehr Vorbereitung, da ich die Zitate aus den letzten Büchern erstmal noch rausschreiben und "postfertig" machen muss. Aber auf deine Antworten bin ich dann schon sehr gespannt. 🙂

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