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Monatsrückblick Mai 2013

Da ist er schon wieder rum, der Mai. Und pünktlich zum letzten Tag des Monats gibt es den Rückblick, da sich heute lesetechnisch sicher nicht mehr allzu viel tun wird. 😉

Diesen Monat habe ich mir Mühe gegeben, wieder etwas mehr zu posten und insgesamt aktiver zu sein. Anfang Mai habe ich deshalb alle Rezensionen geschrieben und veröffentlicht, die noch so ausstanden. Leider hat sich dieser Tatendrang nicht bis zum Ende des Monats gehalten: die letzten fünf gelesenen Bücher sind unrezensiert und bis auf »Freak City« bin ich mir auch nicht sicher, ob ich sie überhaupt noch rezensieren soll. Lesetechnisch bin ich in letzter Zeit zu meinen Wurzeln als ›normaler‹ Leser zurückgekehrt und habe mir nicht mehr ständig mein Notizbuch bereitgelegt, um Gedanken für die Rezensionen aufzuschreiben. Einerseits ist es sehr entspannend, mal wieder einfach nur zu lesen. Andererseits rächt es sich jetzt, weil ich nicht weiß, was ich zu den Büchern schreiben soll. Und zumindest zu »Sternenfeuer« und »Wir beide, irgendwann« gibt es ja auch schon Unmengen von Rezensionen auf anderen Blogs.

Ist irgendjemand von euch interessiert daran, dass ich noch eine Rezension zu einem der unrezensierten Bücher schreibe?

Gelesen

Mit meiner Lesestatistik kann ich diesen Monat sehr zufrieden sein:

Joanne Horniman: »Über ein Mädchen«
Jacques Roubaud: »Der verlorene letzte Ball«
Jay Asher / Carolyn Mackler: »Wir beide, irgendwann«
Amy Kathleen Ryan: »Sternenfeuer – Gefährliche Lügen«
Alan Bennett: »Così fan tutte«
Kathrin Schrocke: »Freak City«
Goldene und faule Eier


Faule Eier gab es diesen Monat nicht direkt. Die schlechteste Wertung hat mit drei Eiern »Sternenfeuer« bekommen. Bei dem Buch wusste ich einfach nicht, was ich davon halten sollte. Manches hat mir recht gut gefallen und die Geschichte fand ich sehr interessant, Vieles fand ich aber auch zu unrealistisch und zu wenig nachvollziehbar. Insgesamt okay, aber kein ›Must-Read‹.


Das goldene Ei des Monats dürfte »Über ein Mädchen« gewesen sein. Bei dem Buch stimmte einfach alles: Gefühl, Geschichte, Schreibstil. Nur eins stimmte nicht: der Umfang, denn ich hatte das Buch viel zu schnell zu Ende gelesen.
Insgesamt ein sehr schönes und berührendes Buch, auch wenn es nicht ›besonders‹ genug ist, um ein goldenes Ei in der Wertung zu ergattern. Trotzdem glatte fünf Eier und ein zufrieden grinsender Buck.

Zitat des Monats

»Und überhaupt ist jeder auf seine eigene Art anders.«

(Joanne Horniman: »Über ein Mädchen«)
Ausblick

Der Juni wird ein besonderer Monat beim Bücherei, denn es steht ein Jubiläum ins Haus. Nein, das Ei feiert keinen Geburtstag, dafür aber eine der beliebtesten und meistkommentierten Rubriken auf dem Blog: die S(ch)atzkiste!
99 Zitate aus allen möglichen von mir gelesenen Büchern haben sich seit der Geburtsstunde von Das Bücherei unter dem Label »Gesammelte S(ch)ätze« angesammelt und das hundertste steht schon vor der Tür. Das wird gebührend gefeiert – und zwar mit dem von mir bereits im letzten Rückblick angekündigten Zitatemonat. Jeden Tag im Juni wird ein neues Buchzitat gepostet, das ihr lesen, kommentieren, teilen, oder einfach nur lieben könnt. Ich finde es immer schön, zu lesen, was für Gedanken sich meine Leser zu den Zitaten machen und ich bin schon sehr gespannt auf den nächsten Monat. 🙂

Kategorie: Allgemein

von

Baujahr 1990, Lektorin und Leseratte. Schreibt auf www.das-buecherei.de übers Lesen und das Leben mit Büchern.

2 Kommentare

  1. RoM sagt

    Servus, Moena.
    Bitte nicht so bescheiden über Deine Mai-Posts; ich fühlte mich hier kontinuierlich angeregt durch eine breite Vielfalt. Nicht zu jedem Buch etwas für die geneigte Öffentlichkeit zu transskribieren, ist keine "Unterlaßung". Die Betrachtung ist dann nahe der eigenen Essenz, wenn der Wille dazu mächtig ist. Eine Besprechung aus Pflichtgefühl nagt fein an jedem Interesse*.
    Einfach lesen – alles andere folgt aus sich heraus.

    "All unsere kleine Individualität bleibt der Sandsturm im Getriebe jeder Gleichschaltung."
    (C.F. Véry)

    Nun, mein Fundus steht bereit für den Monat der Zitate… 🙂

    bonté

    *meine letzte Film-Rezi liegt bereits ein Jahr zurück.

    • Da hast du wohl recht. Sich zum Rezensieren zu zwingen, ist nicht Sinn der Sache und ich denke, ich werde es auch bleiben lassen. Ein kurzes Statement zu den jeweiligen Büchern werde ich wohl dennoch geben. Eben die Wertung und die Gründe dafür – sofern sie mir noch im Kopf sind.

      Nun denn, möge dein Fundus reich und der Monat nicht zu lang sein. 😉

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