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Für die S(ch)atzkiste #125

»Sich zu bilden, das ist, wie wenn man versucht, auf einen Berg zu steigen. Solange man auf seiner Weide steht, meint man, alles zu sehen und zu kennen von der Welt. Aber eines schönen Morgens nimmt man seinen Rucksack und wandert los. […] Beim Wandern begegnet man anderen Leuten, aber je mehr man sich dem Gipfel nähert, desto weniger werden es. Und wenn man dann ganz oben steht, ist man froh und stolz, dass man höher gekommen ist als alle anderen. […] Aber nach einer Weile, da fällt einem was ganz Blödes auf: dass man nämlich allein ist, ohne irgendjemanden, mit dem man noch reden kann.«

(Marie-Sabine Roger: »Das Labyrinth der Wörter«)

1 Kommentare

  1. RoM sagt

    Hi!

    "Allein für sich zu wissen ist eine Oase. Teile dein Wissen aber – das üppige Grün wird sich bis zum Horizont erstrecken!"
    (A. Dewasmes)

    bonté

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