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Nana fragt – das Bücherei antwortet

Die liebe Nana hat auf ihrem Blog elf Fragen gestellt, die ich mir einfach mal gemopst habe. Und da ich derzeit an akuter Ideenlosigkeit und Rezensionsunlust leide, ist das doch eine nette Gelegenheit, das Bücherei eeetwas zu entstauben. 😉

1.
Habt ihr schon mal ein Buch gelesen, das euch derart an eure eigene
Situation erinnert hat, dass es euch ein wenig gegruselt hat?

Ein wenig, jap. Kommt bei Jugend-Fantasy aber zum Glück nicht so oft vor. 😉

2. Wenn ich jemanden nicht mag, dann mag ich auch dessen Namen nicht. Und
manchmal, wird mir dadurch ein Prota vermiest, dass er einen doofen
Namen (oder einen Namen, den ich mit einer doofen Person verbinde) trägt
– manchmal jedoch, söhnt mich ein toller Charakter auch mit einem
ungeliebten Namen aus. Wie geht’s euch da?

Oh ja. Namen, die ich mit bestimmten Personen verbinde, können mir eine Romanfigur so richtig vermiesen (andersrum hat es bei mir bisher noch nicht funktioniert). Noch schlimmer ist allerdings, wenn eine Figur denselben Vornamen trägt wie ich – das geht gar nicht. »Der Ruf des Kolibris« habe ich seinerzeit deswegen abgebrochen …

3.
Wie habt ihr euer Bücherregal sortiert? Nach Titeln? Autoren? 

Nach, öhm, Optik.

4. Gibt es ein Buch, das ihr absolut NIE NIE NIE lesen würdet? Und wenn ja, warum nicht?
Twilight Band zwei bis zwölfundneunzig. Außerdem noch diverse andere zweite, dritte und hundertste Bände von Reihen, deren erster Band mich schreiend davonlaufen (oder zumindest das Buch kopfschüttelnd zur Seite legen) ließ.

5. Schätzt: habt ihr mehr Bücher von Autorinnen (♀) oder Autoren (♂) im Regal stehen?

Da mein Regal hier ziemlich überschaubar ist, kann ich mit einem Blick sagen, dass es mehr Autorinnen sind. 😉 Meine gesamte Bibliothek einbezogen, dürften sich allerdings beide Geschlechter die Waage halten, schätze ich.

6.  Welcher Charakter kommt euch spontan als erstes in den Sinn? Mochtet ihr ihn?
Elena, die Hauptfigur aus meinem eigenen Roman. Ich glaube schon, dass ich sie mag. Da ich die letzten Wochen dauerhaft mit ihr verbracht habe, bin ich mir da aber nicht mehr ganz so sicher …

7. Tagebücher sind mitunter die schönsten und kostbarsten Bücher, die es gibt, wie ich finde. Schreibt ihr Tagebuch? 
Jein. Ein »Liebes Tagebuch«-Tagebuch habe ich nicht mehr geführt, seit ich schätzungsweise sechzehn war. In meiner Schublade liegt aber ein Buch für alle möglichen Zeichnungen, Zitate, Sprüche und sonstige Gedanken, die irgendwie festgehalten werden wollen.


8.
Sind Kochbücher für euch „Arbeitsbücher“ oder behandelt ihr sie gleich
wie eure sonstigen Bücher?

Da ich in den letzten Monaten tatsächlich angefangen habe, Kochbücher ihrem eigentlichen Zweck (neben »dekorativ-im-Regal-stehen«) zuzuführen, kann ich auf die Frage sogar antworten! 😀
Das heißt … nein, eigentlich kann ich es nicht. Ich habe mir darüber nämlich bisher gar keine Gedanken gemacht. Normalerweise versuche ich, jedes Buch fleckenfrei zu halten, aber in Folie verpackt habe ich dafür noch keins. 😉

9.
Von wem lasst ihr euch gerne vorlesen?

Ich warte seit zwei einhalb Jahren darauf, dass mir mein Freund mal eine seiner Geschichten vorliest …
Im Ernst: Mir hat niemand mehr vorgelesen, seit ich selber lesen gelernt habe. Und Hörbücher sind irgendwie nicht mein Ding, ich bin bei allen meinen bisherigen Versuchen eingeschlafen. 😀


10.
Wie ihr ja wisst, spielt Musik eine verpiept große und wichtige Rolle
in meinem Leben – jedes Buch hat seinen eigenen Soundtrack – manchmal
läuft tatsächlich ein Album nebenbei, manchmal  liefert den das Kopfkino
ganz von selbst. Habt ihr ein Buch, mit dem ihr einen ganz speziellen
Song verbindet? Und wenn ja, verratet ihr mich auch Buch und Lied? 😀

Spontan fällt mir kein Buch ein, mit dem ich einen speziellen Song verbinde. Allerdings verbinde ich jedes Buch mit dem Ort, an dem ich es gelesen habe, und Orte verbinde ich meistens mit bestimmten CDs, die ich dort gehört habe. In gewisser Weise verbinde ich also jedes Buch, das ich 2010 gelesen habe, mit Sunrise Avenue und »Welcome to my life«. 😀

11.
Das waren jetzt 10 knifflige Fragen. Was haltet ihr davon, wenn ich
einfach eine Runde Zuckerl in die Runde werfe und wir vergessen die
11te? (By the way… das war Frage Nummer 11 😛 )  

Zuckerl klingt nach süß und süß ist immer gut. Da du aber damit gerade die elfte Frage gestellt hast, ist die Frage an sich ja schon wieder hinfällig. Heißt das jetzt, dass es doch kein Zuckerl gibt? 🙁

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von

Baujahr 1990, Lektorin und Leseratte. Schreibt auf www.das-buecherei.de übers Lesen und das Leben mit Büchern.

4 Kommentare

    • Juhuuu, Zuckerl! 😀 (Auch wenn ich so gar keine Ahnung habe, was ein »Zuckerl« ist. Klingt aber lecker und deshalb KANN es nur gut sein. :D)

      Wundervolle Antworten gibt es übrigens nur auf wundervolle Fragen. 🙂 Neben Nummer 11, die meine absolute Lieblingsfrage war (:D), hat es mir ja besonders die Musikfrage angetan. Es ist wirklich interessant, dass ich tatsächlich jedes Buch mit seinem Leseort und jeden Leseort mit einer CD verbinden kann. Das ist wie ein Fotoalbum, nur mit Büchern statt Fotos.

    • Stimmt – ich habe auch so ein gedankliches "Buchalbum" .smile. :))

      .hihi. du weißt nicht was ein Zuckerl ist? 😀 *hach* ich bring dir böses Deutsch bei 😀 Sagt ihr Bonbons? So in Folie gewickelte Leckerschmeckerchen? 😀

      Mr. Wikipedia: "Der oder das Bonbon (französisch, abgeleitet von bon: gut), in Österreich hauptsächlich das Zuckerl, nennt man eine Süßigkeit, die durch Einkochen von Zuckerlösung mit Stärkesirup oder Invertzucker in Verbindung mit geruchs- und geschmacksgebenden Zusätzen und Aromen hergestellt wird." Ich teil natürlich nur leckere Sachen aus 😀 – Du kennst mich ja!

    • Ach soooo, Bonbons! Klar, dann weiß ich auch, was das ist. 😉 »Zuckerl« trifft's aber eindeutig besser, was die, äh, reichhaltigen Inhaltsstoffe angeht. 😀

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