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Monatsrückblick Juni 2013

Ein blogreicher Monat mit allerhand Buchzitaten geht zu Ende. Mir hat das tägliche Auswählen und Posten für die S(ch)atzkiste sehr viel Spaß gemacht und ich hoffe, ihr hattet auch ein bisschen Freude daran. Am Ende zeigt der Zähler ganze 32 Posts und einige neue Leser, die mich ganz besonders freuen! – Ob der Monat lesetechnisch genauso erfolgreich war, wird der Monatsrückblick zeigen:

Gelesen

Nach einem sehr quälenden Start mit »Ascheherz«, das mich über 250 Seiten lang so gar nicht fesseln konnte und deshalb von mehreren kurzen Einschubbüchern unterbrochen wurde, war der Monat doch noch ganz erfolgreich. Und am Ende konnte mich sogar »Ascheherz« noch überzeugen.

Alan Bennett: »Handauflegen«
Alan Bennett: »Vatertage«
Alan Bennett: »Miss Fozzard findet ihre Füße«
Milena Michiko Flasar: »Ich nannte ihn Krawatte«
Nina Blazon: »Ascheherz«
Lucía Puenzo: »Wakolda«
Goldene und faule Eier


Ein faules Ei sucht man im Juni vergeblich im Nest.
Das Goldene Ei des Monats hat sich diesmal Milena Michiko Flasar gesichert. »Ich nannte ihn Krawatte« ist ein sehr ruhiger Roman über ein ernstes und selten besprochenes Thema, über den man noch lange nach der letzten Zeile nachdenken kann und will.

Zitat des Monats

»Hätte ich. Wäre ich. Es gibt nichts Trostloseres als den Konjunktiv der Vergangenheit. Die Möglichkeiten, die er andeutet, sind keine, die sich erfüllen werden, und trotzdem oder deshalb bestimmen sie die eingetretene Wirklichkeit.«

(Milena Michiko Flasar, »Ich nannte ihn Krawatte«)
Ausblick

Ich kann mich im Moment einfach nicht dazu aufraffen, Rezensionen zu schreiben oder beim Lesen auch nur eine Notiz zum Buch zu machen. Deshalb lese ich derzeit nur für mich selbst, was im Juni auch sehr, sehr entspannend war. Die Kehrseite der Entspannung sind allerdings viele unrezensierte Bücher, wie die lange Liste unter Kommende Rezensionen zeigt. Die meisten der Bücher werde ich sicher auch nicht mehr rezensieren, sondern maximal in einem Sammelpost eine kurze Einschätzung geben. Einige wenige Bücher, wie »Ich nannte ihn Krawatte«, die ich euch besonders empfehlen möchte, sollen aber noch zu ihrer Rezension kommen.

Ansonsten befinde ich mich immer noch im Praxissemester in der Verlagsherstellung – auch dazu ist bei Gelegenheit ein Blogeintrag geplant. Außerdem habe ich im Juli zwei Wochen Urlaub, die ich einerseits zur Entspannung nutzen werde, andererseits aber notgedrungen auch dazu, meinen Praxissemesterbericht zu schreiben. Demnach wird sich meine Rezensionslust vermutlich nicht allzu sehr steigern, aber ich freue mich trotzdem auf jede Menge Zeit zum Lesen!

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von

Baujahr 1990, Lektorin und Leseratte. Schreibt auf www.das-buecherei.de übers Lesen und das Leben mit Büchern.

1 Kommentare

  1. RoM sagt

    Salut, Moena.
    Du traust Dich aber was, Bücher nur für Dich selbst zu lesen… 🙂
    Könnte ich jetzt wirklich nix gegen sagen; ist doch eine schöne Sache! Der eigentliche Sinn zudem.
    Mach nur wie es Dir über den Weg kommt, pas de problem.
    Angenehmes urlauben bleibt da zu wünschen!

    "Verpaßte Gelegenheiten markieren den Pfad eines Lebens. Manchmal nervt die Erinnerung daran. Allerdings – nicht jede Chance muß ein Glück bereit halten."
    (Myrelle Minotier)

    Freue mich stetig auf den nächsten Post.

    bonté

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