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Für die S(ch)atzkiste #135

»Man kann sich kaum vorstellen, dass Traurigkeit auch unter einem blauen Himmel mit weißen Wölkchen funktioniert, in einer Straße voll hoher grüner Bäume mit schöner Pellerinde, wo jede Menge gut gelaunter Leute herumspazieren oder vor Cafés und Restaurants sitzen. Tut sie aber.«

(Andreas Steinhöfel: »Rico, Oskar und das Herzgebreche«)

4 Kommentare

    • Es lohnt sich auf jeden Fall. Den zweiten Band fand ich zwar etwas schwächer (Betonung auf "etwas"), den dritten dafür aber wieder umso besser. 🙂

  1. Grüß Dich, Moena.
    Ich hätte da ein passendes Zitat auf Lager… 🙂

    "Trauer verschließt einen jeden vom Leben. Sie sackt ein und tütet zu. In dieser zähen Dunkelheit sind alle Farben gräulich. Jeder Duft ist voller Irrelevanz. Feine Töne werden die Aggresion allen Normalens.
    Trauere auf Zeit – aber reiß den Sack um dich wieder auf!"
    (Myrelle Minotier)

    bonté

    • Es hätte mich auch gewundert, wäre deine Antwort zu einem Zitatepost ausgeblieben. Ich gebe ja zu, dass ich auf dein »Zitat zum Zitat« immer besonders gespannt bin. 😉
      Dieses Mal auch wieder sehr treffend. Besonders der letzte Satz – irgendwann muss auch die Sonne wieder scheinen dürfen.

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