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Monatsrückblick August 2013

Wieder ein Blatt am Kalender, das umgeblättert werden muss. *seufz* Ich werde diesmal nicht viele Worte zum vergangenen Monat verlieren – wie man sieht, hat er blogtechnisch ja kaum existiert.
Dafür bin ich aber doch noch auf fünf einhalb gelesene Bücher gekommen – komisch, ich hatte das Gefühl, diesen Monat weniger gelesen zu haben als sonst.

Gelesen
John Green: »Die erste Liebe (nach 19 vergeblichen Versuchen)«
Matthew Dicks: »Der beste Freund, den man sich denken kann«
Robin Brande: »Fat Cat«
Erin Hunter: »Warriors – The untold stories«
Javier Fernández de Castro: »Die berauschende Wirkung von Bilsenkraut«
angefangen: Akif Pirincci: »Cave Canem«
Goldene und faule Eier


Das goldene Ei geht für den August an John Green und »Die erste Liebe (nach 19 vergeblichen Versuchen)«. Das Buch hat mich einfach so gut unterhalten, dass ich noch ewig hätte weiterlesen können. Deshalb bedanke ich mich nochmals bei Mila für diese super Empfehlung!

Das faule Ei des Monats richtet sich dieses Mal nicht so sehr nach der Wertung, sondern eher nach dem allgemeinen Gefühl, das ich beim Lesen hatte. Denn von Matthew Dicks‘ »Der beste Freund, den man sich denken kann« hatte ich mir viel, viel mehr versprochen als dann beim Lesen tatsächlich rüberkam. Das Buch ist nicht schlecht, aber bei mir konnten Budo und Max einfach nicht richtig landen und nach den vielen wirklich guten Rezensionen und Empfehlungen hatte ich etwas anderes erwartet.

Zitat des Monats

»Und die Moral der Geschichte ist, man erinnert sich nicht an das, was geschehen ist. Woran man sich erinnert, wird zu dem, was geschehen ist.«

(John Green: »Die erste Liebe (nach 19 vergeblichen Versuchen)«)
Ausblick

Auch hier verliere ich heute mal nicht so viele Worte wie sonst. Ich weiß, dass ich Anfang des Monats Rezensionen zu den im Urlaub gelesenen Büchern angekündigt hatte. Die habe ich natürlich nicht vergessen und auch das eine oder andere Buch aus diesem Monat soll seine Rezension bekommen. Allerdings habe ich mir momentan vorgenommen, erst einmal mein Praktikum und den zugehörigen Bericht abzuschließen, bevor ich irgendetwas anderes anfange. Wenn das geschafft ist, geht es dann auch mit allem anderen weiter – und es gibt da so einige Dinge, die ich schon lange im Kopf habe und endlich mal angehen will. 🙂

Kategorie: Allgemein

von

Baujahr 1990, Lektorin und Leseratte. Schreibt auf www.das-buecherei.de übers Lesen und das Leben mit Büchern.

8 Kommentare

  1. Bonsoir, Moena.
    Bücher gelesen, erlebt, erfahren zu haben ist wohl der wesenlichere Aspekt, als viele zu rezensieren. Denke ich. Nun mag das Bücherei nicht jeden Tag drei Posts laden – dennoch leide ich auf Deinem Blog nie Langeweile. Ich schneie gern vorbei.

    Yep – Dinge im Kopf zu haben ist eine löbliche Sache; jedes Ziel fußt in einem Gedanken.

    "Unser Leben ist zurechtgebrochen aus den Details, wie sie uns genehm erscheinen. Die Wahrheit darin bleibt unsere Wahrheit. Relativ, wie eine Wahrnehmung."
    (Elodie Jardinier)

    A bientôt et

    bonté

    • Hallo RoM!

      So denke ich auch, zumal ich das Lesen und Rezensieren ja als Hobby betreibe, das Spaß machen soll. Aber wenn man sich schon so ein Blog aufbaut, könnte man dort ja schon auch was posten. So hin und wieder. Mehr als ein paar Buchzitate jedenfalls, die ja dann doch irgendwie nicht die große Eigenleistung darstellen. 😉

      Ich für meinen Teil wäre schon glücklich, wenn die Anzahl der monatlichen Beiträge wieder zweistellig wäre. Aber das Praxissemester ist nächste Woche um diese Zeit vorbei, da ist dann hoffentlich endlich wieder etwas mehr Zeit, Lust und Hirnschmalz vorhanden.

      Dass du trotz meiner ausgedehnten Schweigsamkeit gerne vorbeischneist, freut mich übrigens wirklich sehr!

  2. Ach ja das kenn ich wenn man zu nichts kommt, aber ich kann mich meinem Vorreder nur anschließen! Ich komme auch immer sehr gerne auf deinen Blog! 🙂

    Akif Pirincci mag ich persönlich sehr gerne, auch die Nicht Felidae Romane kann ich empfehlen, besonders "Die Damalstür"! Bin gespannt wie du es findest.

    Und John Green kommt doch gleich mal mit auf meine Wunschliste!

    Liebe Grüße Steffi

    • Hallo Steffi!

      "Zu nichts kommen" ist eigentlich nicht ganz die richtige Beschreibung. Zeit wäre abends ja schon irgendwie da. Es ist derzeit eher ein ganz großes Unlustgefühl, das daher rührt, dass ich meinen Praxisbericht beenden sollte, darauf aber nicht so recht Lust habe, und dann stellt sich bei allem anderen dieses "Eigentlich hast du ja was Wichtigeres zu tun"-Gefühl ein, das einem jeden Spaß vermiest. 😉

      Ich freue mich deshalb aber umso mehr, wenn mir ein Leser sagt, dass er trotzdem gern hier vorbeikommt! 🙂

      Akif Pirincci mag ich auch ganz gern. "Schandtat" hatte ich zufällig gelesen, als es vor Jahren rauskam, ohne zu wissen, dass es Teil einer Buchreihe ist. Seitdem hatte ich mir vorgenommen, die anderen Felidae-Romane auch zu lesen. Den ersten fand ich super, mit dem zweiten hatte ich mich dann aber etwas gequält, weshalb Teil drei und vier zwar schon lange im Regal standen, ich sie aber seitdem eher vor mir her geschoben habe. Gestern habe ich dann aber die letzten Seiten von "Cave Canem" gelesen und obwohl ich diesmal von Anfang an wusste, wer der Mörder ist (das war einfach zu offensichtlich), hat mich das Buch so unterhalten und gefesselt, dass ich gar nicht mehr verstehe, warum ich es so lange hab liegen lassen. 😀

      Und John Green ist auch sehr unterhaltsam und kurzweilig. Kann ich wirklich nur empfehlen. 🙂

  3. Huch, das ist ja lustig. Wir haben ja sehr oft einen ähnlichen Buchgeschmac, aber diesen Green mochte ich eigentlich nicht soooo gerne.
    Aber schön, dass dir "Fat Cat" auch so gut gefallen hat.
    Schade, dass das Buch von Dicks nicht so gut war, ich hatte auch hohe Erwartungen daran. Aber du bist nicht die erste, die nach dem Lesen enttäuscht ist. Dann lass ich wohl doch eher die Finger davon.

    • Als ich den Green gelesen habe, wollte ich ein Buch, das leicht ist und mich unterhält, von daher hatte es John Green damit sehr gut getroffen. Die Dialoge zwischen den beiden Jungs haben mich öfter zum Schmunzeln gebracht.

      Das Dicks-Buch ist wohl Geschmacksache. Die Geschichte an sich fand ich eigentlich sehr schön, nur konnte ich mich mit dem Schreib-/Erzählstil nicht anfreunden. Einerseits, weil Budo manches einfach viel zu oft erzählt, andererseits sind mir auch manche Begriffe in der deutschen Übersetzung aufgestoßen. Es liest sich trotzdem leicht und schnell, aber ich konnte einfach nicht richtig mitfühlen. Vielleicht solltest du vorher mal eine Leseprobe anlesen, um zu sehen, wie dir der Stil gefällt? (Ich hatte vorher übrigens nur sehr positive Rezensionen und Meinungen gelesen. Gut zu wissen, dass ich doch nicht die einzige bin, die etwas enttäuscht war!)

    • Ja, eine befreundete Buchhändlerin hat es sogar erstmal beiseite gelegt.
      Ich bin zwar so gar kein Freund von Leseproben, aber vielleicht sollte ich dann doch mal reinlesen. Wobei: Bei meinem SUB sollte ich es vielleicht besser einfach auch nicht tun. 😀

    • Ich bin auch kein großer Leseproben-Leser, muss ich zugeben. Wenn ich welche lese, dann lustigerweise eher bei Büchern, die übermäßig gehyped werden – die gefallen mir dann nämlich sehr oft GAR nicht.
      Und die Sache mit dem SuB … ach ja … meiner ist seit dieser Woche auch viel zu hoch. (Für meinen Geschmack. Für die meisten anderen Buchblogger ist er wohl eher ein SüBchen. ;)) Aber die meisten Bücher auf meinem Stapel sind ziemlich dünn, das macht es eeetwas besser. 😀

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