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Neuzugänge von Rebuy

Es gibt mal wieder Neuzugänge im Hause Bücherei. Grund dafür ist natürlich nicht der zum Verzweifeln niedrige SuB, der einem die Tränen in die Augen treibt – obwohl manche von euch bei einer Zahl von 12 ungelesenen Büchern bestimmt schon Angst bekommen, oder? 😉
Nein, ich habe mir Anfang der Woche, eigentlich ohne besonderen Grund, meine Wunschliste genauer angesehen und dabei festgestellt, dass manche der Bücher schon so lange darauf stehen, dass sie inzwischen schon vergriffen sind! (Zumindest in der Ausgabe, die auf meiner Wunschliste steht.)

Deshalb wurde dann mal spontan Rebuy durchforstet und heute kam ein netter kleiner Bücherstapel bei mir an:

Von oben nach unten:
* Alan Bennett: »Die Lady im Lieferwagen«
* Jenny Valentine: »Wer ist Violet Park?«
* Jenny Valentine: »Kaputte Suppe«
* Akif Pirincci: »Salve Roma!«
* Watt Key: »Alabama Moon«

Die Bücher sind alle in sehr gutem Zustand, besonders die broschierten Jenny-Valentine-Bücher sehen aus wie ungelesen. Nur bei Alan Bennett blättert die Prägung ab, aber das Buch ist immerhin neun Jahre alt. Insgesamt habe ich für die fünf Bücher mit Versand 10 Euro bezahlt.

Blättert ihr bei gebrauchten Büchern eigentlich auch immer erstmal durch, ob sich irgendwo ein altes Lesezeichen oder eine Kritzelei versteckt? Ich mache das sehr gern und es ist manchmal ganz unterhaltsam, was man so findet.
»Alabama Moon« war offensichtlich ein Nikolausgeschenk an den kleinen Maximilian von seinen Eltern, wie eine Bleistiftwidmung innen verrät. Und »Salve Roma!« stammt wohl aus einer Zeit, als man noch Postkarten an Verlage schickte. Nicht ganz so schön fand ich dann die gepressten Vogelfedern zwischen den vorletzten Seiten. Wäre das Buch nicht so alt, hätte ich das vielleicht hübsch gefunden, aber bei zehn Jahre alten Federn schüttelt es mich dann doch ein bisschen. Urgs!

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von

Baujahr 1990, Lektorin und Leseratte. Schreibt auf www.das-buecherei.de übers Lesen und das Leben mit Büchern.

12 Kommentare

  1. Ja, ich blätter gebrauchte oder aus der Bibliothek ausgeliehene Bücher auch einmal durch. Etwas wirklich tolles habe ich dabei aber noch nicht entdeckt 😉

    LG

    • Was Tolles hab ich auch noch nicht gefunden. Aber hin und wieder ist es doch ganz amüsant, was so für "Widmungen" in den Büchern stehen. 😉

  2. Salut, Moena.
    Gerade eben sprang ich neugierig zu meinem Regal. Deine aktuelle Lektüre stieß meine Memory-Ecke sanft an. Siehe da, der Name Raymond Queneau kam mir nicht von Ungefahr bekannt vor. Vor Jahren habe ich auf einem Con ein Buch mit zwei seiner Titel (von 1947 & 1950) ersteigert.

    Geschmeide & Juwelen sind mir bei ersteigerten Büchern noch nicht entgegen gekommen. An einen Einkaufszettel kann ich mich erinnern.
    Am besten Du denkst einfach daran, daß zur Frühzeit noch mit Federkielen geschrieben wurde *. Immerhin waren es nur die Federn.

    Ob sich der Max gefreut hat?

    Gestern war dann auch der Bücherstammtisch in Stuttgart versammelt. 10 Buchfans & zwei Autoren. Angenehm.

    bonté

    * dürfte harte Arbeit gewesen sein. Tunken, Schreiben, Tunken…und die Kleckse erst.

    • Na so was. Und, war das Buch denn wenigstens gut, oder hast du es nur zum Ins-Regal-Stellen ersteigert? 😉

      Mit Federn zu schreiben ist tatsächlich anstrengend. Ich habe ja vor Jahren mal eine kleine Sammlung an Schreibfedern und Tintenfässchen zusammengetragen, allerdings eher die moderneren Ausführungen und nicht solche, an denen sich schon die Milben und anderes Getier gütlich tun. 😉 Jedenfalls habe ich das Schreiben damit dann doch schnell wieder verworfen, und hole sie heute maximal noch für eine hübsche Überschrift heraus oder dergleichen. Ansonsten machen sie sich im Bücherregal als Deko besser.

    • …Du wirst grinsen, aber ich habe das Buch in der Tat gelesen – damals. Vor vielleicht 15 Jahren.
      In einer der Novellen geht es um Kindesmißhandlung und -mißbrauch. An den zweiten Text erinnere ich mich nicht mehr.

      Wenn ich bedenke, meine ersten Texte habe ich noch in eine elektrische Schreibmaschine gehämmert. Ein phonetisches Ungetüm. Nach dem Intermezzo einer Elektronischen, kam dann die erste Tastatur – ein Amiga (wir erinnern uns noch kurz an die klobigen Bildschirme auf den Tischen)…
      Irgendwie läßt sich an einem feinen Notebook doch am besten Texten – auf die große Distanz.

      bonté

  3. Ich freu mich auf deine Meinung zu den Valentine-Büchern. 🙂
    Also schnell lesen bitte, sobald du mit dem selber schreiben durch bist. 😀

    Mir fällt gerade auf, dass ich immer mit Forderungen komme: Beim letzten Mal: Schreib schneller! Jetzt: Schnell lesen!

    Hihi!

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