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Von Ungelesenen und Unrezensierten

Ist der letzte Post tatsächlich schon wieder eine Woche her? Uh.
Und die letzte Rezension? Urgs …
Mit dem Lesen läuft es derzeit wirklich gut bei mir. Über Leseflauten und dergleichen kann ich wirklich nicht klagen und mein SuB ist mit 13 Büchern auch gut genug bestückt, um für jede Laune ein passendes Buch herauspicken zu können. Nur bei den Rezensionen sieht das irgendwie anders aus. Mein Stapel unrezensierter Bücher macht meinem Stapel ungelesener Bücher bald Konkurrenz, was seine Höhe angeht:

Sieben Bücher türmen sich derzeit auf meinem Schränkchen und warten darauf, rezensiert zu werden und danach endlich ihre mehr oder weniger verdiente Ruhe im Bücherregal zu finden. Ob ich diese Woche endlich wenigstens eine Rezension schaffen werde? Ich könnt ja schon mal Wetten abschließen, ob das vor Weihnachten noch was wird – angeblich sollen in dieser Zeit ja manchmal Wunder geschehen. 😉

Und um den einen Stapel aber weiter ab- und den anderen weiter aufzubauen, habe ich mir gestern gleich mal das nächste Buch geschnappt. Nachdem mich Herr Ostertag so ganz und gar nicht begeistern konnte, hatte ich schon Angst, dass ich bei meinem durch und durch spontanen Buchkauf zum Nikolaus gründlich daneben gegriffen hätte. Zum Glück möchte mich »Die große Wildnis« von Piers Torday nach den ersten fünfzig Seiten aber vom Gegenteil überzeugen. Kester gefällt mir als Erzähler schon mal sehr gut und die Geschichte ist schon auf den ersten Seiten interessant. Außerdem finde ich das Cover immer noch klasse. 😉

Ob das Buch diesen Eindruck bis zum Ende halten kann – wir werden sehen. (In der Rezension, die dann hoffentlich irgendwann geschrieben sein wird.)

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von

Baujahr 1990, Lektorin und Leseratte. Schreibt auf www.das-buecherei.de übers Lesen und das Leben mit Büchern.

11 Kommentare

    • Es wäre schön, wenn diese Motivationstief-Phase mal wieder vorbeigehen würde. Die hält bei mir schon seit Monaten an, mit der einen oder anderen kurzen Unterbrechung, und betrifft nicht nur das Bloggen/Rezensieren. *seufz* Na ja, zumindest kann das neue Jahr dann nur besser werden. 😉

  1. Naja. 7. Das geht noch 😉
    Ich hinte grade mit ganzen 10 hinterher. Das liegt aber auch echt daran, dass ich für eine Rezi stunden brauche, denn sie soll so gut wie möglich sein. ich habe immer angst, dass ich was wichtiges vergesse oder spoiler ohne es zu wissen und dann überarbeite ich es echt ewig, bis ich es gut genug zum online stellen finde. *graus*

    • Sieben, zu denen ich unbedingt noch eine Rezension schreiben möchte. Wenn du oben unter "Gelesene Bücher" schaust, gibt es da ziemlich viele Bücher, die ich schon unter den Tisch fallen lasse, weil sie schon so lange her sind, dass ich gar keine Rezensionen mehr zusammenbringe. 😉

      Bei mir geht eine Rezi – wenn ich dann endlich mal damit anfange – meistens relativ schnell. Allerdings habe ich vor Kurzem auch beschlossen, meine Rezensionen kürzer zu halten als bisher und nicht mehr ganz so viel zu schreiben. Einerseits lesen es so gefühlt ein paar Leute mehr und zum Anderen geht es für mich auch schneller zu tippen. 😉

  2. Ich hänge auch gerade mit 7 Rezensionen hinterher und mir mögen einfach so gar keine passenden Worte für die einzelnen Bücher einfallen. Kenn das Problem also gut und hoffe für uns, dass doch bald noch Wunder geschehen und die Worte nur so sprudeln. 😉

    LG, Petzi

    • Es ist sehr beruhigend, dass das Problem auch anderen Bloggern bekannt ist. 😉
      Allerdings sind es diesmal gar nicht so sehr die Worte, die mir fehlen, sondern viel mehr die richtige Motivation (und wenn die Motivation mal da ist, fehlt die Zeit). Es fällt mir im Moment einfach unheimlich schwer, mich mal hinzusetzen und anzufangen. Das Weihnachtswunder käme mir also gerade recht. 😉

    • Na da sage ich doch mal ganz lieb Dankeschön!
      Ich gebe Awards zwar prinzipiell nicht weiter, aber deine Fragen beantworte ich sehr gerne in einem Post. 🙂

  3. Hallo Moena.
    Laß mich nachdenken…

    "Eine Geschichte lebt davon, daß Einzelne darüber sprechen, sie verbreiten. Nah oder fern. Und doch – ist sie zum Teil deiner Gedanken geworden, hat emotional neue Bahnen verlegt, ist der Geschichte bereits das Wichtigste gelungen. Erlesen werden."
    (Gaelle Mutin-Mutisme)

    Joyeux Noel et

    bonté

    • Mal wieder sehr wahre Worte, die dir dazu eingefallen sind. Natürlich haben die Bücher das Wichtigste bereits geschafft – und vielleicht ist es ganz gut, dass du mich mit deinem Post auch daran erinnert hast. 😉
      (Rezensieren will ich sie aber trotzdem noch. Inzwischen sind sie nämlich schon zu acht!)

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