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Montagsfrage: Autorenentdeckungen der letzten Monate

Es ist schon reichlich spät für eine Montagsfrage, aber hier kommt sie trotzdem noch:

Wer ist eure Autorenneuentdeckung der letzten Monate?
Zuletzt haben mir Julie Sarkissian (»Liebe Lucy«) und Emma Healey (»Elizabeth wird vermisst«) sehr spannende Lesestunden mit unvergleichlichen Protagonistinnen geschenkt. Da ich bisher aber nur jeweils ein Buch der Autorinnen gelesen habe, weiß ich nicht, ob ich das schon als ›Autorenneuentdeckung‹ bezeichnen kann. Bisher sind es wohl eher Buchentdeckungen.

Die letzten richtigen Autorenentdeckungen liegen bei mir schon ein paar Monate länger zurück, nämlich im vergangenen Jahr. Da liefen mir zum Beispiel die Bücher von Alan Bennett über den Weg. Zuerst »Die souveräne Leserin« und später auch seine Kurzgeschichten. Ich liebe seinen britischen Humor und die Art, wie er seine Charaktere und ihre Geschichten zeichnet.

Im Jugendbuchbereich habe ich im letzten Jahr Siobhan Dowd für mich entdeckt. Zuerst fand »Der Junge, der sich in Luft auflöste« seinen Weg zu mir, anschließend dann »Sieben Minuten nach Mitternacht«. So stieß ich auch auf Patrick Ness, der mich gerade auch mit »Mehr als das« überzeugen konnte. Inzwischen stehen noch einige andere Jugendbücher von beiden Autoren auf meiner Wunschliste und das nächste Buch von Siobhan Dowd wartet schon auf meinem SuB. 🙂

Und welche Autoren habt ihr zuletzt für euch entdeckt?

Kategorie: Allgemein

von

Baujahr 1990, Lektorin und Leseratte. Schreibt auf www.das-buecherei.de übers Lesen und das Leben mit Büchern.

2 Kommentare

  1. Von den genannten Autoren kenne ich bisher nur Alan Bennett und den finde ich auch ganz toll. Für mich entdeckt habe ich zuletzt Eva Lohmann mit ihren Büchern "Acht Wochen verrückt" und "Kuckucksmädchen", welche mich total berührt haben.
    Sprachlich gefällt mir auch Guillaume Musso sehr, wobei mich gerade jedoch "Sieben Jahre später" enttäuscht hat (das lag aber an der übertriebenen Story.)
    Liebe Grüße und ein schönes Osterfest!
    Nora ♥

  2. RoM sagt

    Grüß Dich, Moena.
    Wäre die Welt anders würden mehr Menschen bessere Bücher lesen?
    Es bleibt zu vermuten. Wer liest und zu eigenen Gedanken fähig ist, hat die Deutungshoheit über sein Leben bei der Hand. Ein eigener Kopf hält den Bullshit, der alltäglich verzapft wird, auf Distanz.
    So besehen bleiben Autoren & Schriftstellerinnen, die anmerkenswertes verworten können, unser Leben lang wichtig.

    Ein paar Gedanken, frisch gepflückt*. 🙂

    bonté

    *oder tausende von Jahren alt 🙂

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