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Monatsrückblick Juni 2014

Wie angekündigt war es im Juni sehr still hier beim Bücherei, da ich mitten in den Arbeiten an meiner Bachelorthesis stecke. Zum Bloggen blieb da wenig Zeit und Motivation, nicht einmal die kurzen Meinungen zu meinen gelesenen Büchern, die ich euch im letzten Monatsrückblick angekündigt hatte, habe ich geschafft. Gelesen habe ich dafür aber umso mehr. Ein bisschen Entspannung muss schließlich auch mal sein!

Gelesen

Acht Bücher sind es im Juni geworden. Mein Vorsatz für Juni war es, ein paar der dickeren SuB-Bücher zu lesen, um wieder Platz in meinen beiden SuB-Kisten zu schaffen. Mit »Saeculum«, »Eddies Bastard« und »Auracle« habe ich diesen Vorsatz am Anfang des Monats auch sofort in Angriff genommen. Danach folgten dann ein paar dünnere Bücher und E-Books. »Göttlich verdammt« gab es zufällig gerade kostenlos und wanderte deshalb sofort auf meinen Kindle – was gibt es besseres, um eine Buchreihe kennenzulernen, um die man bisher immer skeptisch herumgeschlichen ist? 🙂

Goldene und faule Eier

Die Wertungen hielten sich im Juni ziemlich konstant im guten Mittelfeld.
Da es nur einen wirklichen Abstecher nach oben auf der Bewertungsskala gab, ist das goldene Ei für Juni ziemlich offensichtlich: Es geht an »Saeculum« von Ursula Poznanski, das mich gleich am Anfang des Monats sehr begeistert hat. Schon »Erebos« hatte mich an die Buchseiten gefesselt und genauso ging es mir jetzt wieder mit »Saeculum«. Ich konnte das Buch kaum zur Seite legen (und meine Bachelorthesis hat definitiv darunter gelitten – zum Glück hatte ich das Buch so schnell durch).

Ein faules Ei vergebe ich für Juni nicht, weil mich diesmal kein Buch wirklich enttäuscht hat. Alle erreichten mindestens ein ›okay‹ auf meiner Lesespaßskala.

Neu auf dem SuB

Im Juni zogen fünf neue Bücher in meinem Regal ein sowie drei E-Books auf dem Kindle. Die meisten davon wurden auch gleich weggelesen. Auf dem SuB geblieben sind nur zwei:

Wichtiges im Juni

Bei einem Besuch in meiner Heimat habe ich meine dort lagernden Bücherkisten und Regale etwas sortiert und auch das eine oder andere Buch für mein Tauschregal mitgenommen. Auch von den gelesenen Büchern im Juni habe ich einige aussortiert. Insgesamt ist daraus ein kleiner Stapel von zehn Büchern geworden. Ein Blick in mein Tauschregal könnte also interessant sein. 🙂

Ausblick

Auch im Juli wird es hier so ruhig weitergehen wie im vergangenen Monat. Der Abgabetermin für meine Thesis ist Mitte August, es gibt also noch genug zu tun. Trotzdem versuche ich natürlich, ab und zu ein kleines Lebenszeichen für euch zu hinterlassen.

Lesetechnisch habe ich mir auch in diesem Monat wieder ein paar der Hardcover auf meinem SuB vorgenommen. »Das unerhörte Leben des Alex Woods« und »Die Wahrheit, wie Delly sie sieht« sind heiße Anwärter für den Juli, aber auch »Dancing Jax – Auftakt« und »Das Mädchen mit dem Haifischherz«. Vorher will aber erst noch »Dead Ends« von Erin Jade Lange beendet werden, das ich bisher schon toll finde, und »Kiss me, kill me« von Lucy Christopher, mit dem ich an einer Leserunde auf Lovelybooks teilnehme. Und nebenbei natürlich jede Menge Fachliteratur – aber keine Angst, damit werde ich euch hier natürlich nicht langweilen. 😉

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von

Baujahr 1990, Lektorin und Leseratte. Schreibt auf www.das-buecherei.de übers Lesen und das Leben mit Büchern.

6 Kommentare

  1. Interessant. "Saeculum" ist bisher das einzige Buch von Ursula Poznanski (ich habe alle bisher erschienen gelesen), das mich nicht vollends begeistern konnte. Ich war total gespannt, wie du es finden würdest. Schön, dass es bei dir anders war. 🙂
    Ich schick dir ganz viel Motivation für die Bachelorthesis!

    • Lustig, wie sich Lesegeschmäcker manchmal unterscheiden, oder? 🙂 Ich kannte von Ursula Poznanski bisher ja nur »Erebos« und fand »Saeculum« jetzt wieder ähnlich spannend. Über die Auflösung am Ende kann man sich streiten, aber ich habe nach den ersten Kapiteln so an den Seiten geklebt, dass das auch schon fast wieder egal war.

  2. karin sagt

    Hm, zumindest zwei Bücher , die ich selber schon gelesen habe..Saeculum und der Zorn des Lammes.

    Auch so ähnlich empfunden habe..wobei Erebos immer noch der Knaller dieser Autorin für mich persönlich ist.

    LG..Karin..

    • Stimmt, Erebos war schon ziemlich gut. Insgesamt fand ich es auch noch einen Hauch besser als Saeculum, wobei ich aber nicht genau sagen kann, warum. Vielleicht, weil mir das Thema Computerspiele allgemein ein bisschen näher ist als Live-Rollenspiel.

  3. Schöner Monatsrückblick!
    Saeculum muss ich persönlich sagen hat mich nicht so umgehauen, aber damit scheine ich die einzige zu sein 😀
    xx
    Rin

    • Damit bist du bestimmt nicht die einzige. Mir geht es auch oft so, dass mich ein Buch, das alle anderen toll finden, nur mäßig überzeugt. Aber wenn wir alle dasselbe gut finden würden, wäre das auf Dauer ja auch ziemlich eintönig, oder? 😉

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