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Es ist vollbracht!

Monatelang hab ich euch jetzt immer wieder vertröstet und meine Inaktivität auf dem Blog damit begründet, dass ich an meiner Bachelorthesis schreibe. Und jetzt ist sie tatsächlich fertig!

Gestern um 23.30 Uhr hielt ich das Baby endlich in den Händen. Und dem ging ein echter Thriller voraus, das könnt ihr mir glauben! Vor allem die letzte Woche war eine Ansammlung von kleinen und großen Vorfällen, Ausfällen und Unfällen. Angefangen bei diversen InDesign-Problemen, über ein PDF, bei dem am Ende jede Seite einzeln exportiert werden musste, bis hin zu einem verpatzten ersten Druck. Als dann gestern kurz nach elf Uhr abends der Anruf von der Druckerei kam, dass der zweite Druck fertig wäre, habe ich mir gleich noch einen Nachtspaziergang gegönnt, sonst hätte ich wohl nicht ruhig schlafen können. Und siehe da: Beim zweiten Versuch sieht endlich alles so aus wie geplant.

Nur die Erleichterung, die ich erwartet hatte, stellt sich bisher nicht wirklich ein. Im Gegenteil fühle ich mich seit gestern eher etwas ›leer‹ und weiß nicht so recht was mit mir anzufangen. Das klingt komisch, immerhin wäre mehr als genug zu tun, auch blogtechnisch. Aber wenn man monatelang kaum etwas anderes getan hat als sich mit der Bachelorthesis zu beschäftigen, muss man wohl das Entspannen erst wieder lernen. Mit dem Lernen habe ich dann aber zumindest gleich noch angefangen, und zwar mit der besten Lehrerin der Welt: 😉

Nun muss die Arbeit nur noch abgegeben werden. Drückt mir also die Daumen, dass am Montag keine isländischen Vulkane ausbrechen, Flugzeuge vom Himmel fallen oder das Fakultätssekretariat aus irgendwelchen Gründen geschlossen bleibt …

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von

Baujahr 1990, Lektorin und Leseratte. Schreibt auf www.das-buecherei.de übers Lesen und das Leben mit Büchern.

18 Kommentare

  1. Wooow 🙂 Herzlichen Glückwunsch!! Das kann man beim Vollenden einer Bachelorarbeit echt sagen denke ich 😉 Ich bin "erst" im 5ten Semester bald und bin jetzt schon aufgeregt was das angeht 😀

    Für morgen drück ich die Daumen, dass alles glatt läuft und dass du dann wieder entspannen kannst 🙂

    Liebe Grüße, Katharina

    • Danke. 🙂 Ja, vor allem in meinem Fall kann man da schon mal Glückwünsche aussprechen. Es war eine schwere Geburt, das hatte ich mir alles ein bisschen anders vorgestellt. Ich wünsche dir, dass es bei dir einfacher über die Bühne geht. 😉
      Was studierst du denn?

  2. Gratuliere! und ich sehe gerade ein Buch, das ich eben ausgelesen habe 😉 Mir hat "Das Licht zwischen den Meeren" sehr gut gefallen….und dir?
    LG Martina

    • Danke! 🙂
      Die ersten 230 Seiten von »Das Licht zwischen den Meeren« fand ich auch sehr gut. Weiter bin ich noch nicht. 😉 Normalerweise mag ich es ja nicht so sehr, wenn Bücher so langsam anfangen, aber dieses ist wirklich schön!

  3. Latha math, Moena.
    Gern gehört. Just & vor allem, weil Du ein Stück konkreter Arbeit in Händen hälst – Deine Arbeit *. Ist wie das redigierte Manuskript des eigenen Romans (den der Verlag sehnlichst erwartet).

    Die Abteilung "Technischer Support" dachte sich wohl, das Projekt sollte mit einigen Spannungsmomenten aufgelockert werden. 🙂

    Dieses durchweg seltsame Gefühl kenne ich noch von meiner letzten Prüfungssituation. Ist zwar drei Jahrzehnte her, hatte aber die ähnlichen Symptome wie die Deinen. Ähnelt der Situation nach einem Spurt; dauert etwas bis man/frau wieder an normales atmen denken kann. Langsames Re-Entspannen hilft.
    Wie das Foto zeigt hast Du eine Magistra im Fachbereich "Laissez faire"! 😀

    Du meinst ein "Mach-mir-keinen-Eyjafjallajökull" oder das Schild "Geschloßen wg. defekter Kaffeemaschine", wie ich vermute.

    Geh' Montag einfach auf "go!".

    Ist das Ei eigentlich gut im Fanfaren stoßen?! Etwas wie "20th Century Fox" könnte er ja schon über Sonntag einstudieren… 🙂

    bonté

    *und keine Guttenbergiade

    • Du bist mal wieder multilingual unterwegs, wie ich sehe. Hast du den Urlaub bei den Elben beendet? 😉

      Mit über 400 Fußnoten kann mir tatsächlich niemand vorwerfen, mir ein Beispiel am Guttenberg genommen zu haben, denke ich. Hoffentlich aber an dem mit nur einem t. (Redigierte Manuskripte des eigenen Romans sind übrigens auch toll, wenn kein Verlag darauf wartet. Da spreche ich ja auch aus Erfahrung. 😉 )

      Der "technische Support" bestand aus wachsender Verzweiflung meinerseits und ein paar hilflosen Versuchen meines privaten Heim-ITlers. Am Ende hat es dann entweder die Zeit gerichtet (sprich: Abwarten und Tee trinken) oder ein bisschen Erfindungsreichtum in Sachen PDF-Export. Ich hatte ja schon lange kein Puzzle mehr gelöst, da kann man schon mal mit 123 Teilen wieder einsteigen.
      Bleibt zu hoffen, dass es am Montag weder einen aus dem Schönheitsschlaf erwachenden Eyjafjallajökull gibt noch die kaputte Kaffeemaschine. So undenkbar ist das bei diesem Sekretariat meiner Erfahrung nach leider nicht.

      Der Vergleich mit dem Spurt ist gut. So in der Art ist das gerade tatsächlich. Und es ist beruhigend zu wissen, dass andere Menschen das auch schon erlebt haben und ich nicht die einzige bin. 😉 Die Mieze wird's schon wieder richten. Wenn sie mir nicht gerade über die Tastatur stolziert, liegt sie schnurrend neben mir, auf mir oder sonst irgendwie ziemlich in der Nähe.

      Das Ei und Fanfaren? Die gibt es wohl nur für das Ei selbst, fürchte ich. Ansonsten steht sein überdimensionales Ego den Schallwellen im Weg. 😉

    • …in puncto Verweilen bin ich flexibel; zur Zeit wäre es das Steampunk-London des Jahres 1890. Aber ich habe ja noch eine Woche… 🙂

      Demnach hortet Madame fertige Bestseller in der Schublade, I presume…

      Laß mich raten – die Katze hat bei ihren Tastaturgängen ein Vorwort geschrieben!
      Ansonsten hat sie eben immer ein waches Auge auf Frauchen!

      Du meinst wohl so eine Art "Emperial March" für Ei Vader… 😀

      bonté

    • Ich weile derzeit im australischen 1926. Aber nur noch für die nächsten 140 Seiten. 😉

      "Fertig" ist bei Manuskripten immer relativ. Zwei sind, was die Handlung angeht, abgeschlossen, aber ich habe noch genug Überarbeitungspläne für Korrekturgang zwei bis x. 😉 Und "Bestseller" … nun ja, bisher wollte sie niemand haben. 😉

      Die Katze hat bei ihren Tastaturgängen das Abstract ins Englische übersetzt. Zumindest hatte ich das Gefühl, dass es danach klingt. 😀 Frauchen ist in dem Fall auch eher Mama, Lilli ist mein Flaschenkind.

      Ei Vader – herrlich! Ja, das trifft so ungefähr meine Vorstellungen. 😉

    • Stimmt, zumindest erzählt man sich das so. Allerdings würde ich meine bescheidenen Werke mit dem dann doch nicht so ganz vergleichen wollen. 😉

  4. Juhuuuu, wie schön! Herzlichen Glückwunsch!

    Ich kenne diese Leere auch noch zu gut. Das wird sich hoffentlich bald legen, ging mir zumindest relativ zügig so. Was ich mir jetzt für meine Unterrichtsbesuche überlegt habe, ist, dass ich nach dem Stress einen Saunatag einlege. Weil es auch ein anderes Umfeld ist, kann ich da total gut abschalten. 🙂

    Alles Liebe und viel Entspannung für die nächsten Tage

    • Danke! 🙂

      Ich hoffe auch, dass sich das bald wieder legt. Das Gefühl ist gerade gar nicht angenehm, und man kann es auch keinem so richtig beschreiben, der es nicht selber kennt. Sauna klingt sehr entspannend, wäre aber wohl nichts für mich. Ich versuche erst mal, meinen Schlafrhythmus wieder auf die Reihe zu bekommen und dann sieht die Welt bestimmt schon wieder anders aus. Denn dass ich für alles zu müde bin, ist wohl auch ein nicht ganz unwesentlicher Teil des Problems. 😉

    • Ich wollte schon sagen "Den Namen kenne ich doch!" 😉
      Ich danke dir – für den Besuch, die Glückwünsche und das positive Denken für den Rest. 🙂

  5. Herzlichen Glückwunsch zur Fertigstellung!
    Gönne dir jetzt erst einmal eine Ruhepause und beschäftige dich mit dem, was dir gut tut 🙂
    Liebste Grüße und noch ein schönes Wochenende ♥
    Nora

    • Danke! 🙂
      Momentan beschäftige ich mich vor allem mit zwei Dingen: Schlafen und lesen. Ab und zu schiebt sich auch mal die Katze dazwischen. 😉

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