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Monatsrückblick Juli 2014

Da ist er schon wieder rum, der Juli. Und auch dieser Monat zog mit nur sechs Blogeinträgen vorbei. Die Arbeit an meiner Bachelorthesis hat mir wieder nicht mehr Zeit und Motivation zum Schreiben gelassen, aber dafür konnte ich bei einigen Büchern entspannen. 🙂

Gelesen

Auch der Juli war wieder sehr lesereich für mich: sieben Bücher sind es diesmal geworden. Das lag aber nicht allein am Stress, für den ich einen entspannenden Ausgleich brauchte, sondern vor allem an den tollen, bewegenden, mitreißenden und spannenden Büchern, die mir im Juli über den Weg gelaufen sind. Ich durfte an einer interessanten Leserunde teilnehmen. Außerdem habe ich mich am Ende des Monats von drei wunderbaren Protagonisten in ihre Welten entführen lassen, die unterschiedlicher kaum hätten sein können. Ich lasse die Bewertungen einfach mal für sich sprechen:

Goldene und faule Eier

Das goldene Ei für den Juli geht ganz klar an »Das unerhörte Leben des Alex Woods oder warum das Universum keinen Plan hat«. Ich hatte das Buch schon eine Weile auf meinem SuB liegen, nachdem ich es sehr spontan gekauft hatte. Dass ich diesen Monat dazu gegriffen habe, lag auch nur an zwei begeisterten Twitter-Empfehlungen auf meine Frage hin, welches Buch von meinem SuB ich denn als nächstes lesen sollte. Hätte ich vorher gewusst, was für eine Geschichte mich zwischen dem einfach gestalteten Cover und dem schräg klingenden Klappentext erwartet, hätte ich Alex Woods sicher viel früher aus der SuB-Kiste geholt.

Das faule Ei bleibt auch dieses Mal wieder aus. Der Lesemonat war einfach zu gut. 😉

Neu auf dem SuB

Im Juli sind insgesamt vier neue Bücher und ein E-Book bei mir eingezogen, aber auf dem SuB liegt davon nur noch eins: »Dancing Jax – Auftakt«. Damit liegt mein SuB wieder innerhalb meiner Wohlfühlzone unter zehn Büchern. 🙂

Ausblick

Nur noch zwei Wochen bis zum Abgabetermin meiner Bachelorthesis! Ja, am 18. August ist es endlich so weit. Im Moment heißt es also Endspurt, was das Schreiben angeht. Dann noch ein wenig Korrektur, Satz und Druck und es ist vollbracht. 🙂

Danach habe ich mir schon so einiges vorgenommen. Neben Jobsuche und Thesis-Verteidigung möchte ich auf jeden Fall einige Rezensionen schreiben, damit ihr endlich wieder was zum Lesen bekommt, und auch sonst kündigt sich hier auf dem Blog die eine oder andere Veränderung an. Aber dazu mehr, wenn es so weit ist.

Auf meinem SuB liegen derzeit nur noch acht Bücher, lesetechnisch bleibt für den August also gerade gar nicht so viel Auswahl. Auf jeden Fall steht »Dancing Jax« schon ganz oben auf meiner Leseliste. Und danach lese ich den Rest vielleicht einfach von alt nach neu weg? – Mal sehen. Da mache ich mir diesmal einfach mal keine Vorsätze. 😉

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von

Baujahr 1990, Lektorin und Leseratte. Schreibt auf www.das-buecherei.de übers Lesen und das Leben mit Büchern.

4 Kommentare

  1. Wow, von den sieben Büchern habe ich vier auch vor kurzem erst gelesen und eines möchte ich gerne noch lesen (John Boyne).
    "Bunker Diary": Fand ich gut, aber ich war am Ende etwas unbefriedigt. Allerdings war das Ende auch schon sehr genial, vor allem die gestalterische Umsetzung.
    "Kiss me, kill me": Hat mich ja total überzeugt. Ich finde einfach, dass Lucy Christopher total gut schreiben kann, gerade der Darkwood ist für mich zum Leben erwacht.
    "Alex Woods": Das war einfach super schön, gleichzeitig traurig und voller Weisheit.
    "Delly": Ich kann leider über mein Tablet keine Herzen machen, aber Delly ist für mich ein absolutes Herzensbuch!!!

    Ich wünsch dir einen guten Endspurt: In zwei Wochen ruft die Freiheit! :))

    • Deine Meinung zu »Bunker Diary«, »Alex Woods« und »Delly« teile ich genau so. Bei »Kiss me, kill me« haben mich die beiden Protagonisten nicht so richtig mitreißen können und ich hätte mir mehr zur Situation des Vaters gewünscht, der ging mir etwas zu sehr unter. Aber insgesamt hat es mir trotzdem ganz gut gefallen, vor allem auch wegen Lucy Christophers atmosphärischen Schreibstils! 🙂 (»Isla Schwanenmädchen« ist immer noch mein Favorit von ihr.)

      Hach, wenn die zwei Wochen rum sind, gibt es dann endlich wieder Rezensionen, das hab ich mir fest vorgenommen. In den letzten Monaten hab ich so viele tolle Bücher gelesen, zu denen ich noch meine Meinung loswerden will …

  2. RoM sagt

    Grüß Dich, Moena.
    Offensichtlich kommt Buck garnicht mehr in die Verlegenheit den Sicherheitstrakt* mit den "faulen Eiern" aufsuchen zu müssen… 🙂
    Sieh mich bereits jetzt hochspannungs-interessiert an dem "Minzblättchen", das die Entscheidung zwischen Delly & Alex ausmachte. Das Gold-Ei für den Hannigan-Roman freut mich ungemein**.

    Als Leser konnte ich mich während Deines Juli-Hiatus' nicht beklagen; pro Woche ein Post, Kommentar-Replies & ein Meinungsaustausch mit PhanThomas. Voilà.

    Demnach, bonne chance für Deine Auffindung des Mr. Darcy unter den Jobs!

    bonté

    * Greifzange, Schutz-Ei-Anzug & Schweißtupfer stauben bereits ein
    ** Des "Mannes im Ohr" wegen 🙂

    • Stimmt, in den letzten zwei Monaten gab es keine großen Enttäuschungen in Buchform, da können die faulen Eier noch ein wenig vor sich hingammeln. Bis Ende August/Anfang September zumindest. 😉

      Puh, ich weiß gar nicht, ob ich das »Minzblättchen« tatsächlich benennen könnte. Das war eher eine Bauchentscheidung, glaube ich. Wobei mich Delly nicht sofort begeistern konnte, wie ich zugeben muss, das war eher ein langsames Kennen- und Liebenlernen mit uns beiden. Aber dein Interesse soll diesmal nicht unbeachtet bleiben – die Rezensionen zu beiden Büchern sind fest vorgenommen.

      Es ist übrigens schön, so genügsame Leser zu haben. 😉 Und einen Vertretungs-Meinungsaustauscher habe ich dann ja auch schon gefunden. Der Herr übernimmt die Rolle bestimmt gerne. 😉 In den nächsten Tagen gibt es auch eine Gastrezension von ihm, so viel sei schon mal verraten.

      Der Mr. Darcy unter den Jobs wäre ja immer noch das eigene Buch. Nur bezahlt mir das wohl keine größere Wohnung und meinen Studienkredit wohl auch nicht ansatzweise. Da müssen dann wohl doch andere Ansprüche her. 😉

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