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100% Lesen – Lesewoche für Daheimgebliebene [Tag 5]


Da ist es schon wieder so weit: Die letzten Buchmessebesucher trudeln so langsam wieder zu Hause ein oder sind auf dem Weg, die ersten ausführlichen Messeberichte werden geschrieben und damit ist heute auch der letzte Tag von Skylines und TraumLilies Lesewoche für alle Daheimgebliebenen. Mir haben die fünf Tage sehr viel Spaß gemacht, auch wenn ich nicht so viel zum Lesen gekommen bin wie erwartet und auch die gestrige Tagesaufgabe ausfallen lassen habe. Aber jeden Tag die Lösungen der anderen zu lesen, darüber zu schmunzeln, zu lachen, zu plaudern und das rege Treiben in der Facebook-Gruppe zu verfolgen, war einfach schön und ich hätte nichts gegen eine Wiederholung im nächsten Jahr. 😉

Um die Woche nun auch richtig ausklingen zu lassen, muss natürlich noch die fünfte und letzte Tagesaufgabe beantwortet werden:

Was wäre, wenn du dich plötzlich in deinem Buch wiederfinden würdest?
– Wie würdest du reagieren/dich verhalten?
Das ist mal eine sehr amüsante Vorstellung. 😀 Sicherlich wäre ich zuerst mal überrascht und angemessen verwirrt über die Situation. Und die Buchfiguren ebenso. Aber »Die Liebe zu so ziemlich allem« ist ein Buch, in dem ich, wenn ich schon mal da wäre, gerne länger verweilen würde. Vermutlich würde ich mich also brav den anwesenden Personen vorstellen und hoffen, dass sie mich nicht direkt vor die Tür setzen. 😉

– Mit wem würdest du durch die Geschichte streifen? Würdest du dem Protagonisten beistehen? Wärst du auf der Seite des Antagonisten? Oder würdest du dich lieber bei den Nebencharakteren aufhalten?
Da sich mir der Antagonist bisher noch nicht vorgestellt hat, würde ich wohl eine Weile bei Familie Goldkorn bleiben. Mit Protagonistin Carlotta Goldkorn würde ich sicher ein bisschen Zeit verbringen, ihr Job im Museum scheint mir interessant zu sein. Außerdem wäre es sicher lustig, bei ihrer nächsten Auseinandersetzung mit ihrer Chefin live dabei zu sein. 😀 Ansonsten würde ich mich ein bisschen zu Onkel Henri gesellen und mir von ihm seine bildhauerischen Kunstwerke zeigen lassen. Darüber zu reden, scheint ihn zumindest ein bisschen aufzumuntern. Und danach würde ich mich dann auf die Suche nach dem kleinen Leo machen, den würde ich gerne noch einmal treffen.

– Wärst du in Gefahr?
Nein, aktuell wohl nicht. Es sei denn, Carlotta nimmt mir mein Auftauchen übel und wirft mit Töpfen und Pfannen (oder deren Inhalt) nach mir. 😀

– Würdest du in eine peinliche Situation reinplatzen?
Peinlich wäre sie nicht, aber ich käme wohl trotzdem ziemlich ungelegen. Immerhin hat Carlotta gerade einen wichtigen Gast zum Abendessen zu Besuch, den sie gerne positiv beeindrucken möchte. Und sie hat nur für vier Personen gekocht, also wäre es ihr vermutlich nicht so recht, wenn plötzlich eine wildfremde fünfte Person in ihrer Küche auftauchen würde. 😉

– Würdest du dich verlieben und wenn ja, in wen?
Die Frage ist nicht in wen, sondern in was! Carlottas schwedischer Besucher besitzt ein Holzhäuschen in seiner Heimat. In so eins könnte ich mich tatsächlich verlieben. 😉

– Würdest du dich wohlfühlen in der Welt?
Ich glaube schon. Wenn Fichtelbach so beschaulich ist wie es im Buch klingt, könnte ich mich dort sehr wohlfühlen. Einen Rundgang durch ihr ungewöhnliches Museum müsste mir Carlotta aber natürlich schon spendieren! 😛

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Baujahr 1990, Lektorin und Leseratte. Schreibt auf www.das-buecherei.de übers Lesen und das Leben mit Büchern.

2 Kommentare

  1. Guten Morgen,
    nun kommt heute mein Kommentar, da ich es gestern nicht mehr geschafft habe 😉
    Ich kann deinen abschließenden Worten nur voll und ganz beipflichten 🙂 Sehr schön gesagt!
    Die dir drohende, eventuelle Gefahr von auf dich fliegenden Töpfen und Pfannen ist wirklich sehr bedrohlich! ;D Nimm dich in Acht!
    Ich muss sagen, ich freue mich schon sehr auf die LBM, obwohl ich nicht hingehe ;D
    Liebe Grüße

    • Wie gut, dass so ein Blogeintrag nicht wegläuft. 😉
      Glücklicherweise ist die Gefahr fliegender Töpfe und Pfannen inzwischen gebannt, denn das Abendessen ist vorbei. Aber vielen Dank für deine Anteilnahme. 😀 War am Ende auch besser, dass ich nicht in die Szene geplatzt bin. Carlotta hat nichts anbrennen lassen – außer der Kartoffeln …

      Ich freue mich auch schon auf die LBM. 😛 Obwohl ich dann wohl nicht mehr so viel Zeit habe wie jetzt. Zumindest hoffe ich das mal stark.

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