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Für die S(ch)atzkiste #175

»Mut zum Leben haben, das ist gleichbedeutend mit reger Phantasie. Weil man sich immer wieder einen Weg vorstellen muss, den es noch nicht gibt.«

Benjamin Lebert: »Im Winter dein Herz«

6 Kommentare

  1. Grüß Dich, Moena.

    "Ein vorherbestimmtes Leben mag sich wie eine Eisenkette um deine Schulter legen. Lasten, drücken, dich nach unten ziehen. Aber kein Mensch ist für ein Joch geboren. Geist & Herz weisen dir deinen Weg."
    (F. Claire Serine)

    Ob dem Ei heute nach einer Fanfare ist?! 🙂

    bonté

    • Für eine Fanfare fehlen noch 25 Zitate. (Ende des Jahres dann? ;)) Aber dem Ei ist danach, dich mal wieder für deine Zitatauswahl zu loben.

      Was macht man eigentlich, wenn sich Geist und Herz beim Wegweisen widersprechen? Oder wenn einer von beiden sich in stetes Schweigen hüllt bei der Frage nach der richtigen Abzweigung? Darf man dann einfach dem jeweils anderen glauben? Und wenn beide nicht so recht wissen wohin?

      Du siehst: Das Ei philosophiert sich so durch den grauen Tag.

    • …wußte ich doch, daß Ei unter die Sinnierenden gegangen ist. 🙂
      Die Stirn, Gedankenwolken verhangen.
      Eine Antwort auf die Fragen vermag wohl nur die selbst erlangte Weisheit zu geben bereit sein.

      Im Ideal der Fälle bilden Herz & Geist ihre Einheit.
      Wobei sich der Satz oben mehr an der Fremdbestimmung reiben möchte. Von der Berufswahl bis zur Zwangsehe – worauf Familien eben so kommen*.

      "Familie ist ein sicherer Hafen. Eine tückische Sandbank. Ein mörderisches Riff."
      (Myrelle Minotier)

      bonté

      * "Ehrenmorde" oder Blutrache, um den Kellerboden krachend zu durchschlagen

    • Einem Ei eine Stirn anzudichten, finde ich sehr amüsant. Und die Gedankenwolken sind ganz nach meinem Geschmack. Fehlt also nur noch die selbst erlangte Weisheit. Das Ideal der Fälle tritt ja, wenn man ehrlich ist, doch eher selten ein. Oder?

      Dass sich das Zitat auf ein fremdbestimmtes Leben bezieht, dachte ich mir. Aber ich assoziiere doch so gern vor mich hin, da reicht auch der letzte Satz für. 😉 Außerdem befinde ich mich gerade in der Situation, meine eigenen Bestimmungen für mein Leben neu ordnen zu müssen, da ging die Interpretation des Zitats spontan in die entsprechende Richtung.

    • …nur ganz gelegentlich wage ich es von Idealen zu träumen. Zwischen den skeptischen Blicken auf die Realität. 🙂

      Buck ist eben ein ausgesprochen ungewöhnliches Ei – lediglich echt mit Denkerstirn…

      Auwei – sorry fürs Penibelieren!

      bonté

    • Skeptische Blicke auf die Realität werden mir auch immer unterstellt. Eigentlich skeptische Blicke auf alles und jeden. Vermutlich haben die Untersteller da sogar ein bisschen recht. 😉

      "Penibelieren" ist übrigens ein grandioses Wort, das man in den Duden aufnehmen sollte!

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