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Monatsrückblick September 2014

Der September ist vorbei und damit, ja, auch mein Studium! Pünktlich zum letzten Tag des Monats stand die Verteidigung meiner Bachelorthesis an und ich habe sie ganz gut hinter mich gebracht. Damit ist also wieder ein Abschnitt im Leben geschafft und der nächste steht an. Das gleiche galt im September auch für das Bücherei, das sich mit dem neuen Blogdesign und wieder etwas mehr Aktivität schmücken durfte. Und auch, was das Lesen angeht, kann ich mich diesen Monat nicht beschweren:

Gelesen

Sieben Bücher habe ich im September verschlungen – und großartige Flops waren diesmal nicht dabei.

Goldene und faule Eier

Für den September fiel mir die Wahl für beide Eier nicht leicht.


Das faule Ei des Monats bekommt »Aristoteles und Dante entdecken die Geheimnisse des Universums«. Das Buch war nicht wirklich schlecht, es hat immerhin eine Wertung von drei Eiern bekommen. Aber ich hatte einfach mehr davon erwartet als es letztendlich war.

Beim goldenen Ei des Septembers habe ich mich letztendlich für »Jenseits der blauen Grenze« entschieden. In der Wertung lag es mit drei anderen Büchern gleichauf, aber am Ende war es das Buch, das mich im September am meisten gefesselt, berührt und begeistert hat. Kurz: Es hat mir einfach super gefallen.

Rezensiert

Horst Evers: »Der König von Berlin« (Gastrezension von PhanThomas)
Uticha Marmon: »Als Opapi das Denken vergaß«

Neu auf dem SuB

Auch im September sind wieder einige neue Bücher bei mir eingezogen und einige davon wurden von mir auch gleich verschlungen. Diese fünf Neuankömmlinge warten noch darauf:

Kategorie: Allgemein

von

Baujahr 1990, Lektorin und Leseratte. Schreibt auf www.das-buecherei.de übers Lesen und das Leben mit Büchern.

6 Kommentare

  1. "Aristoteles und Dante" fand ich absolut klasse 🙂 Dafür konnte ich mit "Das Mädchen mit dem Haifischherz" gar nichts anfangen. Das Buch hat mich irgendwie unglücklich gemacht. Mein Lesemonat war aber auch toll, ich hab fast nur gute Bücher gelesen 🙂

    LG Nicole

    • Interessant, wie sich Lesegeschmack unterscheiden kann, oder? 🙂 »Aristoteles und Dante« wirkte auf mich zu gewollt und gekünstelt, als hätte der Autor unbedingt eine tolle Schullektüre schreiben wollen.
      »Das Mädchen mit dem Haifischherz« ist definitiv Geschmacksache. Ich mag ja ernste Themen sehr gerne, mir war das Ende des Buches da fast schon wieder ein wenig zu hoffnungsvoll. 😉

  2. Hallo Moena.
    Ei * – mit dem "Herz-Haifisch am Ende des Ozeans" sind Dir zwei Bücher genehm, für die es mich freut. Wobei Janet Fagans Roman entweder einschlägt, oder aber emotional gegen die Wand fahren läßt. Ein "hübsch" habe ich dazu noch nicht gelesen. 🙂

    September fall und Du siehst Dich vor der Ankunftsanzeige in der Bahnhofshalle. Warten auf die richtige Verbindung, all das Wissen im Gepäck.
    Einen herzlichen zur gelungenen Verteidigung Deiner Arbeit! Genügte der Wurf von Samtkissen, oder war der Hinweis auf den Bottich siedenden Öls nötig?

    Gosh – das Jahr eiert schon wieder seinem Ende zu…

    bonté

    * ein Wortspiel, das ich noch nicht angebracht habe

    • Ei, das Wortspiel hatten wir noch nicht? Na dann wird's aber Zeit! 😉

      Ja, das Haifischherz-Mädchen polarisiert. Nachdem ich es gelesen habe, kann ich das nun auch absolut nachvollziehen. Mir gefallen ernste Bücher mit anti-heroischen Protagonisten ja meistens sehr gut, von daher hat das Buch bei mir auch voll ins Schwarze getroffen. Obwohl ich mir das Ende anders vorgestellt hätte, aber ein überraschendes Ende ist ja auch nicht das Schlechteste an einem Buch.

      Für die Verteidigung waren nicht mal die Samtkissen nötig. Obwohl ich in den paar Stunden davor gerne eins gehabt hätte, vielleicht hätte mich das ruhiger auf meinem Stuhl gehalten. 😉 An sich war es aber eine sehr entspannte Angelegenheit, wesentlich entspannter jedenfalls als das Schreiben der Arbeit.

      Dann lassen wir das Jahr mal weiter eiern. Mal schauen, was es noch so bringt. Sowohl was den Lesestoff angeht als auch alles andere.

  3. Hallo Jasmin, freue mich sehr darüber, dass mein Buch "Jenseits der blauen Grenze" das Goldene Ei September geworden ist 😉 Ich bedanke mich ganz herzlich für das Interesse am Thema und die tolle Bewertung. Wünsche viel Erfolg beim Bloggen und natürlich ganz viel Spaß mit allen Büchern, Dorit Linke

    • Ui, das ist mal eine Überraschung! Es kommt eher selten vor, dass ich die Namen meiner Kommentatoren schon kenne, bevor sie zum ersten Mal einen Kommentar auf meinem Blog hinterlassen. 😉
      »Jenseits der blauen Grenze« hat sich das goldene Ei verdient, Hannas Geschichte hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Ich gebe den Dank deshalb sehr gerne zurück!

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