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Montagsfrage: Besitzt du einen E-Reader?


Habt ihr einen E-Reader und wenn ja, welchen?
Ja, ich gehöre seit Weihnachten 2011 zu den E-Book-Lesern. Da wünschte ich mir nämlich meinen Sony PRS-T1, um beim Pendeln zwischen Stuttgart und Berlin nicht immer so viele Bücher mitschleppen zu müssen. (Nicht, dass es irgendwas gebracht hätte. ;)) Außerdem war meine Ein-Zimmer-Studentenwohnung so winzig, dass es darin kaum Platz für Bücher gab, also musste eine platzsparende Alternative her. (Nicht, dass ich deshalb weniger Gedrucktes gekauft hätte.)

Nachdem sich meine bessere Hälfte allerdings letztes Jahr spontan einen Tolino zulegte, war ich immer wieder neidisch. Vor allem auf die Beleuchtung. Und den so hübsch integrierten Shop. Und überhaupt. Und dann kam Anfang des Jahres, pünktlich zu meinem Geburtstag, ein nettes Sonderangebot von Amazon in meinen virtuellen Briefkasten geflattert, das ich nicht ignorieren konnte. Deshalb bin ich inzwischen Besitzerin eines Kindle Paperwhite, den ich abgöttisch liebe und auf dem ich jetzt schon mehr E-Books gelesen habe als auf dem Sony in seinem gesamten Reader-Leben.

Zwischendurch habe ich auch mal versucht, E-Books auf dem iPad zu lesen. Da ich aber zu den Leuten gehöre, die an einem Computerbildschirm nicht lange konzentriert lesen können, ist ein E-Reader für mich unersetzbar. Außer natürlich vom gedruckten Buch. 😉

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Baujahr 1990, Lektorin und Leseratte. Schreibt auf www.das-buecherei.de übers Lesen und das Leben mit Büchern.

10 Kommentare

    • Hallo Mary! Na dann herzlich willkommen beim Ei. 🙂
      Das Design, wie du es jetzt siehst, steht zugegebenermaßen auch erst seit einem Monat. In einem allgemeinen Anfall von Alles-ist-doof musste mal was Frisches und Aufgeräumtes her. Seitdem fühle ich mich hier wieder wohl. – Aber die Schale bleibt trotzdem lieber dran, rohe Eier ohne Schale geben immer so eine Sauerei. 😉

  1. Ich habe auch einen Kindle Paperwhite und mag ihn für Urlaub und unterwegs sein sehr gern. Trotzdem kaufe und lese ich nicht weniger "echte" Bücher.
    Bei Kindle bzw. bei amazon bevorzuge ich vor allem das große Programm der Autoren Eigenveröffentlichungen, da hab ich schon so manche Buchperle entdeckt.
    LG Judith

    • Kann ich verstehen, bei mir hat das mit dem Weniger-gedruckte-Bücher-kaufen ja auch nicht wirklich funktioniert. Dafür gehe ich viel zu gerne in Buchhandlungen. So lange man da also noch keine virtuellen Bücher auf den Tischen liegen sieht, werde ich wohl immer auch gedruckte Bücher kaufen. 😉

      Beim Kindle fand ich anfangs auch das große Selfpublisher-Angebot sehr interessant. Allerdings habe ich recht wenige Perlen gefunden. Bei den meisten Büchern scheitert es dann doch schon an der Leseprobe. Vielleicht habe ich aber auch einfach ein unglückliches Händchen bei der Auswahl.

    • Liegt vielleicht auch am bevorzugten Buchgenre. Ich mag lese gerne Fantasy und Dystopien … da gibt es echt eine Menge, wenn es auch dein Bereich ist, kann ich dir gern ein paar Empfehlungen hier lassen.

    • Buchtipps sind bei mir immer willkommen! 🙂 Ich bin zwar in beiden Genres einigermaßen wählerisch, aber vielleicht ist die eine oder andere Perle, die du entdeckt hast, auch was für mich.

    • Mal so auf die schnelle kann ich die Booklesssaga und die Mondlichtsaga von Marah Woolf empfehlen, ebenso wie Himbeermond von Mella Dumont, Die radioactive Reihe von Maya Shepherd und die Schattenundlichtsaga von Kira Gembri.
      Zwar kein Selbstpublisher aber trotzdem gut fand ich die Pan-Trilogie von Sandra Regnier.
      Vielleicht ist ja was für dich dabei!

    • Von Marah Woolf habe ich schon öfter gehört, ebenso wie von den Pan-Büchern von Sandra Regnier. Von letzteren hatte ich sogar schon mal eine Leseprobe auf den Kindle geladen, wenn ich mich nicht irre. Die anderen Titel und Autoren muss ich mir gleich unbedingt mal genauer anschauen. Danke dir für die Tipps! 🙂

  2. Grüß Dich, Moena.
    In puncto Technikation tendiere ich zum sehr gemütlichen Schlendern. Erst seit knapp drei Jahren bin ich im Net unterwegs. Mein Smartie läuft auf Spy-ware-Sparflamme. Und im SF-Fandom war ich (damals) einer der Letzten, die der Schreibmaschine bye sagten.
    Also nicht verwunderlich, daß ich keinen Reader habe. 🙂

    Wenn – dann wäre mir ein Tolino sympathisch(er).

    bonté

    • Gemütliches Schlendern hat ja auch viel für sich. Bis man sich dann dazu entscheidet, ein bestimmtes Gerät zu kaufen, sind wenigstens die Kinderkrankheiten ausgemerzt, mit denen Käufer der ersten Stunde hin und wieder zu kämpfen haben.
      Aber so einer Schreibmaschine hätte ich auch nicht gerne bye gesagt. Ich habe als Kind mal versucht, meine Geschichten auf der alten Schreibmaschine meiner Mutter zu schreiben. Leider funktionierte da aber die Taste für die 2 nicht mehr, auf der ja auch die Anführungszeichen liegen. Für Geschichten mit Dialogen eher doof. 😉

      Was den Reader angeht, hätte ich zu der Zeit wohl auch den Tolino sympathischer gefunden (der guckt ja auch so süß!). Allerdings hatten wir den ja schon im Haus und den gleichen Reader zweimal zu haben, fand ich sinnlos. Also kam mir der Kindle ins Haus, jetzt können wir auch sämtliche E-Book-Formate lesen. Inzwischen muss ich auch sagen, dass ich den Kindle besser finde als den Tolino, gerade was das Bücherkaufen angeht. Ein Klick und man hat ein neues Buch, kein lästiges Passwort eingeben, nichts. Es entlockt mir immer ein leichtes Schmunzeln, wenn Thomas mal wieder fluchend aufspringt, um seinen Passwortzettel zu suchen. 😉

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