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Monatsrückblick November 2014

Mal wieder ist ein Monat zu Ende gegangen und mal wieder wurde nicht besonders viel gebloggt beim Bücherei. Dafür habe ich mich in meinem neuen Job eingelebt und eine ganze Menge Spaß an meiner Arbeit. Weil die aber vor allem den Kopf und die Augen fordert, bin ich abends meistens so müde, dass ich mich nicht dazu durchringen kann, mich noch an den Computer zu setzen. Auch das Lesen beschränkt sich im Moment hauptsächlich auf die U-Bahn-Fahrten zur Arbeit und zurück. Trotzdem hat im November natürlich das eine oder andere ungelesene Buch nach mir gerufen – und deshalb ist es mal wieder an der Zeit für einen kleinen Rückblick auf den letzten Lesemonat.

Gelesen

Diese sechs Bücher habe ich im November gelesen. Die Bewertungen waren dabei ziemlich durchwachsen und von der Hälfte der Bücher hatte ich mir wirklich mehr erhofft.

Goldene und faule Eier

Damit war die Wahl der goldenen und faulen Eier diesen Monat recht eindeutig:

Das goldene Ei für den November geht an »Das Blubbern von Glück« oder vielmehr an Protagonistin Candice, die dieses Buch für mich zu einem kurzweiligen, berührenden Leseerlebnis gemacht hat. Auch wenn Candice selbst nicht viele Gefühle zeigt, trifft sie mit ihrer Ehrlichkeit und ihren Ansichten mitten ins Herz. Ein interessantes Mädchen, an dem man sich in so mancher Hinsicht ein Beispiel nehmen sollte.

Das faule Ei des Monats geht im November an »Ashes, Ashes«. Was habe ich über dieses Buch und seine Protagonisten den Kopf geschüttelt! Lucy war das komplette Gegenteil von Candice: flach, langweilig, unsympathisch. Und mit der Handlung sah es ähnlich aus. Von Logiklücken und der fehlenden Auflösung am Ende fange ich lieber gar nicht erst an.

Rezensiert

Immerhin: Die beiden Rezensionen, die ich euch im letzten Monatsrückblick versprochen hatte, habe ich auch geschrieben. Und beide Bücher sind wirklich empfehlenswert – vielleicht auch für euch?

Christine Vogeley: »Die Liebe zu so ziemlich allem«
Oliver Bantle: »Wolfs letzter Tag«

Neu auf dem SuB

Mit Neuzugängen für meinen Stapel ungelesener Bücher war ich in diesem Monat recht sparsam. Nur die drei Bücher meines WLD-Gewinns wanderten ins Regal:

Ausblick

Ob im Dezember mehr gebloggt wird als im vergangenen Monat? Hmm, darüber erlaube ich mir an dieser Stelle noch kein Urteil. Ich habe einige Ideen für neue Posts, aber gerade der Dezember ist ja meist ein recht geschäftiger Monat. Neben Weihnachtseinkäufen und dem einen oder anderen Weihnachtsmarktbesuch steht nächste Woche auch eine Zahnbehandlung für meine vierbeinige Flauschkugel an. Drückt die Daumen, dass Lilli ihre Zähnchen alle behalten darf – den Nikolaus hat sie damit jedenfalls heute erfolgreich in die Flucht geschlagen:

Und was nehme ich mir lesetechnisch für den Dezember vor? Zuerst natürlich »Damals im Dezember« von Richard Paul Evans, das ich in den letzten Tagen gleich anfangen musste. Aber auch »Mit Worten kann ich fliegen« und »Opferland« rufen momentan sehr nach mir. Und welches Buch von meinem SuB würdet ihr am liebsten lesen?

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von

Baujahr 1990, Lektorin und Leseratte. Schreibt auf www.das-buecherei.de übers Lesen und das Leben mit Büchern.

13 Kommentare

  1. Ich drücke kräftig die Daumen für deine Lilli! Unsere Altherrenbande lebt zwar auch mit nur wenigen Zähnen noch ganz zufrieden, aber ohne Eingriff ist es doch am schönsten. 🙂

    • Danke fürs Daumendrücken. 🙂 Ich hoffe stark, dass es nur bei der Zahnsteinentfernung bleibt. Lilli ist ja erst sechs Jahre alt und hat hoffentlich noch viele weitere vor sich. Außerdem beißt sie beim Spielen so gerne in Hände – ohne Zähne macht sich das doch so schlecht. 😉

  2. Hey 🙂

    Da hast du ja mehr Bücher gelesen als ich xD Zurzeit bekomme ich einfach diese doofe flaute nicht wirklich weg… Ich hab zu nichts lust und das ist doof :/ und dabei dachte ich, ich hätte meine Flaute abgeschüttelt…
    Naja 🙂 Langweilige protagonisten und so? Kenn ich… hat ich irgendwie grad auch und das ausgerechnet von meinem Lieblingsautorenpaar!

    Damals im Dezember klingt ganz interessant und ich bin schon gespannt wie du es finden wirst 🙂

    Liebe Grüße

    Alisia

    • Oh, Leseflauten sind doof. Ich gehe dann meistens erst mal anderen Hobbys nach und irgendwann packt mich das Lesefieber von ganz alleine wieder. Im Moment kämpfe ich aber auch immer wieder mit meiner Motivation und habe auch oft zu nichts Lust. Macht vielleicht das trübe Wetter und die Dunkelheit.

      »Damals im Dezember« ist bisher ganz gut. Es wird aber gerade erst interessant, mal sehen, was noch so passiert. 🙂

  3. Ich würde mit "Der Rabe ist acht" beginnen, weil ich den Titel so merkwürdig, aber den Inhalt recht interessant finde. 🙂

    Ich wünsche dir eine schöne Adventszeit!

    • Stimmt, das Buch ist mir auch vor allem durch den Titel aufgefallen. Ich bin schon sehr gespannt, was es damit wohl auf sich hat.

      Dir auch einen schönen zweiten Advent! 🙂

  4. Oh ich beneide dich total um deinen WLD-Gewinn 😀 Ich mach auch jeden Monat mit, hatte bisher aber kein Glück. Dafür habe ich beim Azubi-Buchmessen-Quiz gewonnen, da hab ich mich wahnsinnig drüber gefreut.
    Ich würde von deinem SuB am liebsten Lillesang lesen, das hat so ein schönes Cover 🙂

    Einen schönen zweiten Advent!

    Liebe Grüße
    Nicole

    • Ja, ich freue mich auch immer noch total über den Gewinn – jeden Monat aufs Neue. 😀 Im Moment gibt es ja den gleichen Gewinn wieder im Monatsgewinnspiel und eventuell gibt es auf Facebook später noch eine zweite Chance. Vielleicht bist du ja diesmal die Glückliche? 😉

      »Lillesang« lacht mich auch immer als erstes an, wenn ich in meine SuB-Kiste schaue. In letzter Zeit habe ich aber immer zu dünneren Büchern gegriffen, weil ich momentan ja hauptsächlich unterwegs lese. Aber ein paar Bücher müssen ja im Dezember verschlungen werden … 😉

  5. wuhuuu da freu ich mich! Das Blubbern von Glück wurde erst gestern bestellt – dann zieht ja bald ein mit dem goldenen Ei gekröntes Buch bei mir ein! :o)

    Sehr toller Rückblick! Und ich kann dir sagen, im Vergleich zu manch anderer Bloggerin, deren Namen nicht genannt werden darf *hust*, warst du lese- und bloggertechnisch sehr brav unterwegs! 😀

    Ich wünsch euch ein schönes, entspanntes Adventwochenende! :o)
    Nana

    • Damit hast du auf jeden Fall eine sehr gute Wahl getroffen. Obwohl unsere Bewertungen ja bei manchen Büchern ziemlich auseinandergehen – hoffentlich nicht bei diesem. 😉

      Also blogtechnisch war diese gewisse Bloggerin, deren Name nicht genannt werden soll, im November aber immer noch mit einem Beitrag mehr unterwegs als ich. 😛 Aber danke, jetzt fühle ich mich wenigstens nicht mehr ganz so mies. 😀

      Wir wünschen dir auch einen schönen zweiten Advent! 🙂

  6. Servus, Moena.
    Da es in diesem Monat wieder eine literarische Antipode zum Preis in Gold gab, wird das Ei vermutlich das kleine Schwarze besonders poliert haben. Die Zeiten geben sich unstet genug, da sind feste Eckpunkte im ovulären Leben wichtig.

    Mensch wie Katze sind bei der evolutionären Entwicklung wohl die falsch Abzweigung gegegangen; zumindest wenn ich daran denke, daß den uralten Haien die Beisserchen nachwachsen. So aber sehen wir uns regelmäßig in den Tempelräumen aller dentalen Hochgefühle.
    Samstags erst wieder Hoheit gestreichelt, während Madame meine Hosenbeine zum Teil ihres Reviers markierte.

    Kann ich jetzt nur mit Federn schmücken *, daß Mädels das Leben zu einem guten Ort werden laßen.
    Im Gegensatz jetzt zu Nasen wie Julien Blanc & Kumpane – Du hast von der Unterschriftenaktion gegen RSD-Seminare in Deutschland gehört?
    Leider ein ernstes Thema mit dem ich abschließe.

    bonté

    *die Lektüre zur Kultur der Azteken färbt noch ab

    • Wie recht du hast – solche kleinen Gewohnheiten machen den stressigen Alltag gleich angenehmer. Und wenn es nur die Verleihung farbiger Eier ist. Obwohl wir für bunte Eier eigentlich gerade die falsche Jahreszeit haben, wie mir auffällt … Na ja, notfalls machen sie sich bestimmt auch gut am Weihnachtsbaum.

      So ein Haigebiss hat definitiv seine Vorteile, auch wenn es ansonsten nicht unbedingt mit Schönheit glänzt. Solche Vorzüge genießt eine Katze wohl nicht, sieht aber auch den Sinn des Zähneputzens nicht ein. Und Fräulein Fellkugel verschmäht zu allem Überfluss auch noch jegliches Trockenfutter und bedient sich nur an weichen Häppchen. Dann wird eben eine Behandlung mit Vollnarkose fällig. Freut weder das Tier noch Frauchens Geldbeutel, aber was soll's. Da müssen sie durch. Beide. 😉

      Von diesen Seminaren hatte ich bis zu deinem Kommentar tatsächlich noch nichts gehört. Die aktuellen Nachrichten gehen im Moment etwas an mir vorbei, habe ich das Gefühl. Vielleicht ist das aber auch besser so – macht ja alles nur schlechte Laune. So wie auch dieses Thema. Man sollte doch meinen, der Mensch hätte dieses Entwicklungsstadium inzwischen hinter sich gelassen. Wahrscheinlich kommen wir aber nie so weit.

      Einen schönen Rest vom zweiten Advent wünsche ich dir! (Um mit etwas Positivem abzuschließen. ;))

    • …Madame pflegt eben den lukulischen Gaumenkitzel, anstatt trocken Schwarzbrot. Ein Privileg der Samtpfoten – jetzt neben dösen, schlafen, in der Sonne räckeln oder cool abhängen.

      Die Existenz solche "Bootcamps" für die Sorte unfähiger, einfältiger möchtegern Macker war mir schon länger bekannt; daß die Propagandisten des "Frauen wüssen genommen werden" hierzulande auftreten, las ich erst letztens im Blog der Autorin Uschi Zietsch.

      Merci et

      bonté

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