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Das Nashorn in der Post

Zu später Stunde gibt es noch schnell einen Neuzugängepost von mir. Normalerweise sammle ich ja immer, bis ich euch mehrere Bücher zusammen vorstellen kann, aber über dieses hier habe ich mich so gefreut, dass dem nur ein ganz eigener Blogeintrag gerecht werden kann.

Als ich nämlich am Dienstag spät abends von einem Weihnachtsmarktbesuch mit Kollegen nach Hause kam, empfing mich – als wäre der Abend nicht schon schön genug gewesen – ein kleines Päckchen auf dem Wohnzimmertisch. Mit meinem Namen drauf. Das konnte ich natürlich nicht bis zum nächsten Morgen liegen lassen und musste sofort hineinschauen. Zum Vorschein kamen ein kleines Büchlein und eine hübsche Postkarte:

Liebe Jasmin,
manchmal muß man nur einen Wunschzettel veröffentlichen
und schon wird ein Wunsch erfüllt.
Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr!
Das Tigerbaum-Team

Ich weiß nicht, was mich mehr gefreut hat: das Buch oder die Karte. Als ich vor ein paar Tagen den Blogeintrag über die aktuellen Top Ten meiner Buchwunschliste veröffentlichte, habe ich darauf gehofft, dass der eine oder andere meiner Leser ein paar Anregungen für den eigenen Wunschzettel mitnehmen kann, vielleicht auch, dass ihr mir verratet, was gerade auf euren Wunschlisten ganz oben steht. Aber ich habe bestimmt nicht damit gerechnet, dass jemand auf die Idee kommt, mir einen dieser zehn Buchwünsche zu erfüllen, und noch viel weniger, dass einer der genannten Verlage mitliest.

Liebes Team des Tigerbaum Verlags, ich habe mich wirklich sehr über eure Überraschung gefreut und ich bin mir sicher, dass Yofi mir ein paar der Stunden zwischen Weihnachten und Neujahr versüßen wird. Vielen lieben Dank dafür!

Tja, ich weiß ja nicht, was ihr mit den letzten Minuten des Tages so anfangt, falls ihr nicht schon längst im Bett liegt, aber ich werde mich jetzt mit Buch ins Bett kuscheln und noch ein paar Seiten schmökern. Gute Nacht! 🙂

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von

Baujahr 1990, Lektorin und Leseratte. Schreibt auf www.das-buecherei.de übers Lesen und das Leben mit Büchern.

2 Kommentare

  1. Hau, Moena.
    Doch ein sehr gelungener Zug, daß ein Verlag ein Rezensionsexemplar auf diese charmante Weise vergibt. Anmerkenswert.
    Bei Cover & Titel kommen einem Assoziationen, daß Elefanten nie vergessen, daß Nashörner extrem hartnäckig sein können; aufgebrochen allerdings durch den Hinweis auf die Kunst zu verzeihen – also vergessen oder 5 gerade sein laßen.

    Rhinozeros dürfte allerdings zwischen Zimt, Orange & Granatapfelkernen (?) friedvoll gestimmt sein. Zumindest läßt einen das Foto in solche Richtungen denken. 🙂

    Bleibt zu hoffen, daß Ei nicht plötzlich den Großwildjäger, tief im eigenen Dotter, entdeckt!

    bonté

    • Ein Rezensionsexemplar ist es ja nicht mal, jedenfalls nicht offiziell. (Rezensiert wird es aber sicher trotzdem. ;))

      Deine Assoziationen finde ich sehr interessant. So viel hatte ich in das Nashorn als Protagonisten bisher gar nicht reininterpretiert. In der Tat könnte man Yofi eine gewisse Hartnäckigkeit (oder Dickköpfigkeit?) unterstellen. Ob der eigenwillige Nasenschmuck dran schuld ist?
      Auf dem Weihnachtstablett hat er sich jedenfalls sehr wohl gefühlt. Am Ende musste er aber trotzdem ins Schlafzimmer umziehen. Mal schauen, ob er dieses Jahr noch im Regal bei den gelesenen Büchern einziehen darf. Allzu viel Umfang hat er ja nicht – ist ein sehr schlankes Nashorn.

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