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Monatsrückblick Dezember 2014

2014 ist rum, 2015 schon stolze fünf Tage alt – und ich habe euch bis jetzt den Monatsrückblick für Dezember vorenthalten!

Gelesen

Nachdem der Monat wirklich lesearm anfing und ich für »Damals im Dezember« verhältnismäßig lange brauchte, riss mich »Lillesang« über Weihnachten schließlich wieder aus meinem Lesetief, sodass ich am Ende des Monats doch noch auf fünf gelesene Bücher kam:

Goldene und faule Eier

Die Vergabe der goldenen und faulen Eier muss für den letzten Monat des Jahres leider ausfallen. Warum das? Nun: Für das faule Ei hat sich schlichtweg kein Buch qualifiziert. Es herrschte akuter Mangel an Enttäuschtsein und unerfüllten Erwartungen im Dezember. Außerdem kann ich mich beim besten Willen nicht entscheiden, welches der drei mit fünf Eiern bewerteten Bücher das goldene Ei gewinnen soll. Und drei Sieger passen in meine hübsche Bilderrahmen-mit-Ei-Grafik nun mal einfach nicht rein. 😉

Neu auf dem SuB

Im Dezember kam einiges zusammen: Mein WLD-Monatsgewinn, der mir zum fünften Mal zwei neue Bücher bescherte, online bestellte Weihnachtsgeschenke, für die ich mir die Versandkosten mithilfe eines mitbestellten Buches sparen wollte, und ein kurz vor Weihnachten geposteter Blogeintrag mit einer Top-Ten-Liste meiner Wunschbücher – der mir tatsächlich vier Bücher von der Liste einbrachte! Insgesamt schlägt der Dezember so mit sieben neuen Schätzen zu Buche, von denen immerhin zwei auch gleich gelesen wurden. Die restlichen fünf schlummern noch auf dem SuB:

Ausblick

Das war er also, der letzte Monat des alten Jahres. Und was plant das Ei so für das frischgebackene Jahr 2015?
Gute Vorsätze sind ja im Allgemeinen nur dazu da, um sie bis zum 2. Januar wieder vergessen zu haben – und selbst der ist inzwischen schon vorbei. Die guten Vorsätze bleiben deshalb dieses Jahr in ihrer Kiste, vielleicht kann man sie in knapp zwölf Monaten noch mal brauchen.

Was ich allerdings habe, sind ein kleines Vorhaben und ein paar Wünsche und Ziele: Das Vorhaben bringe ich schon aus dem alten Jahr mit rüber, denn ich möchte so schnell wie möglich einen Roman zu Ende lesen, den ich vor einiger Zeit angefangen habe und dessen Autorin bereits sehnsüchtig auf meine Meinung wartet. Wenn das abgeschlossen ist, darf es hier auf dem Blog dann gerne wieder etwas lebendiger werden, womit wir schon bei den Wünschen und Zielen wären. – Ich möchte in meinem (immer noch) neuen Alltag ankommen, die nötige Ruhe finden und den Kopf freibekommen, um endlich wieder Lust, Zeit und vor allem Motivation zum Bloggen zu haben.

Kategorie: Allgemein

von

Baujahr 1990, Lektorin und Leseratte. Schreibt auf www.das-buecherei.de übers Lesen und das Leben mit Büchern.

3 Kommentare

  1. RoM sagt

    Bore da, Moena.
    Eine kleine Skizze…

    Buck schnürt sich die Ausgehschuhe, wirft den Seidenschal ellegant um den nicht existenten Hals und macht sich auf. Ziel, ein Geschäft für den Hauswarenbedarf. Buck ist sich sicher, dort einen angemessenen Staubwedel für das faule Ei zu finden. Auf dem Rückweg könnte er ja noch kurz einen Halt beim Ei-Ausstatter einlegen – für einen Gehstock mit Knauf in Eierschale…

    Ich denke gute Vorsätze ließen sich auch durch gute Ideen ersetzen. Letztere werden nicht so schnell fusselig & liegen einem nicht permanennt im Ohr*.

    bonté

    * "Ich bin dein Vorsatz. Du ignorierst mich!"

  2. Hallo RoM! (Das Walisische scheint es dir angetan zu haben, hm?)

    Deine Skizze gefällt mir. Insbesondere der Schal um den nicht existenten Eierhals. Lass uns ein Aquarell daraus machen! 😉 Ob Buck allerdings wirklich mit dem Knauf in Eierschale einverstanden wäre? Vielleicht, wenn's ein weißes Ei war …

    Die guten Vorsätze durch gute Ideen zu ersetzen, ist eine – haha – sehr gute Idee. Stünde dem Blog auch mal nicht schlecht, schätze ich. Allerdings muss man bzw. frau auf die guten Ideen auch erst mal kommen. Vielleicht wäre es ja ein guter Vorsatz, über gute Ideen nachzudenken. 😉

    • RoM sagt

      …das Cymru "Hallo" läßt sich eben leichter merken als jetzt das irische "Dia dhuit". Gut, mein Interesse an Wales gründet sich auch in dessen Geschichte wie den Schauspielerinnen Eve Myles & Amanda Hale. 🙂

      Nachdenken ist nie eine falsche Tätigkeit. Wobei einen Ideen eher wie ein scheues Reh überrennen – unverhofft. Kommt Zeit, kommt Reh.

      bonté

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