Monate: Februar 2015

Rezension: back to blue (Rusalka Reh)

Rusalka Reh back to blue Magellan, 1. Auflage 2015 Hardcover 208 Seiten ISBN: 978-3-7348-5606-8 Ich danke dem Verlag für die Zusendung des Leseexemplars. Eine glückliche Familie, in der man über vieles reden und gemeinsam lachen kann – für die meisten Kinder und Jugendlichen ist das völlig normal. Wie es sich aber anfühlt, wenn Eltern ihrem Kind die Flügel stutzen, statt es beim Flüggewerden zu unterstützen, zeigt Rusalka Reh mit ihrem Roman »back to blue«. Kid ist sechzehn und zum ersten Mal verliebt. Damit könnte ihr Leben gerade eigentlich perfekt sein, wären da nicht ihre Eltern oder ›das Duo‹, wie sie die beiden nennt. Statt elterlicher Liebe ist Kid gewöhnt an Spott, Zurechtweisungen und sogar körperliche Übergriffe. Zuhause macht sie sich deshalb am liebsten unsichtbar, versteckt, was sie liebt und was ihr Spaß macht – aus Angst, dass man es ihr nehmen oder zumindest schlechtreden könnte. »Lieben Mütter ihre Kinder? Von Natur aus? So was wird doch immer behauptet! Dass die Frauen dann irgendwelche Hormone ausschütten, die sie ihre Kinder lieben lassen, egal, wie schrecklich sie …

Wenn der Postmann sonntags klingelt

Da ärgere ich mich gestern noch, dass die extra für diesen Tag bestellte Valentinstagsüberraschung für mein Herzblatt nicht ankommt – und dann klingelt es heute plötzlich an der Tür. Der DHL-Bote stand davor, begrüßte mich freudig mit den Worten »Ich komme heute mal zum Sonntag!« und hielt mir drei Päckchen unter die Nase. Das erste war das erwartete Valentinstagspaket, das zweite war für die Nachbarn und das dritte ist der Grund dafür, dass ich euch heute einen Neues-beim-Ei-Post präsentieren kann. In dem Paket waren nämlich die zwei Bücher aus meinem ›Was liest du‹-Gewinn für diesen Monat: »Zebrawald« von Adina Rishe Gewirtz und »Das unsichtbare Mädchen« von Charis Cotter. Beide Bücher standen schon auf meinem Dezember-Wunschzettel, weshalb ich mich freue, sie endlich in Händen halten zu können. Ich bin sehr gespannt aufs Lesen, aber schon jetzt gehören die Bücher auf jeden Fall zu meinen absoluten Coverlieblingen. Außerdem kam vor ein paar Tagen auch »Marienkäfertage« von Uticha Marmon bei mir an. Das Buch habe ich bei einem Facebook-Gewinnspiel des Verlags gewonnen und nachdem ich neulich erst erwähnt …

Der DIY-Pralinenkasten: Individuelle Schokolade von Chocri im Test

Buchmenschen sind Genussmenschen. Da stimmt ihr mir doch zu, oder? Aus diesem Grund gibt es heute einen etwas anderen Beitrag von mir. Denn es gibt schließlich nichts Besseres als ein gutes Buch, einen gemütlichen Leseplatz und – leckere Schokolade! Kurz vor Weihnachten war ich auf der Suche nach einem kleinen Geschenk für meine Eltern. Klar, Schokolade kommt immer gut an, aber ein Pralinenkasten aus dem Supermarktregal? – Langweilig. Selbstgemachte Pralinen wären die Lösung: leckere Schokolade mit ganz persönlicher Note. Aber so was hatte ich noch nie gemacht und wer weiß, ob das Ganze nicht in einer mittleren Katastrophe geendet wäre. Also lieber nicht. Den goldenen Mittelweg fand ich schließlich durch Zufall in einem Onlineartikel: die individuellen Pralinen von Chocri. Und weil mit Valentinstag und Ostern demnächst wieder zwei beliebte Gelegenheiten zum Schenken vor der Tür stehen und vielleicht der eine oder andere von euch noch nach einer Alternative zur 08/15-Schokolade sucht, um die heimischen Naschkatzen zu verwöhnen, will ich meine Eindrücke und Erfahrungen hier mit euch teilen. Chocri – Willy Wonka lässt grüßen Chocri.de ist der …

Monatsrückblick Januar 2015

Wir schreiben den Anfang eines neuen Monats und damit ist es mal wieder an der Zeit für einen kurzen Rückblick auf den letzten. Viel zurückzublicken gibt es da allerdings nicht, denn mein Januar war weder besonders blog- noch lesereich. Irgendwie ist er an mir vorübergezogen wie ein ICE – und der war nicht mal mit Büchern beladen. Gelesen Gelesen habe ich im Januar vier Bücher. Die Wertungsskala reichte von ›mäßig‹ bis ›super‹. Goldene und faule Eier Das goldene Ei des Monats geht ganz klar an »Mit Worten kann ich fliegen« von Sharon M. Draper. Protagonistin Melody hat mich von der ersten Seite an begeistert, berührt und bezaubert. Eine wunderbare Geschichte über ein starkes Mädchen und die Wichtigkeit der Sprache. Das faule Ei im Januar geht an Rachel Ward und »Drowning«. Mit einer Wertung von drei Eiern ist das Buch zwar durchaus lesbar, aber es hat mich einfach nicht begeistert. Ich konnte mit keinem der Charaktere mitfühlen und die Handlung drehte sich zu sehr um sich selbst, ohne am Ende eine zufriedenstellende Lösung zu bieten. Nach …