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Monatsrückblick Januar 2015

Wir schreiben den Anfang eines neuen Monats und damit ist es mal wieder an der Zeit für einen kurzen Rückblick auf den letzten. Viel zurückzublicken gibt es da allerdings nicht, denn mein Januar war weder besonders blog- noch lesereich. Irgendwie ist er an mir vorübergezogen wie ein ICE – und der war nicht mal mit Büchern beladen.

Gelesen

Gelesen habe ich im Januar vier Bücher. Die Wertungsskala reichte von ›mäßig‹ bis ›super‹.

Goldene und faule Eier

Das goldene Ei des Monats geht ganz klar an »Mit Worten kann ich fliegen« von Sharon M. Draper. Protagonistin Melody hat mich von der ersten Seite an begeistert, berührt und bezaubert. Eine wunderbare Geschichte über ein starkes Mädchen und die Wichtigkeit der Sprache.

Das faule Ei im Januar geht an Rachel Ward und »Drowning«. Mit einer Wertung von drei Eiern ist das Buch zwar durchaus lesbar, aber es hat mich einfach nicht begeistert. Ich konnte mit keinem der Charaktere mitfühlen und die Handlung drehte sich zu sehr um sich selbst, ohne am Ende eine zufriedenstellende Lösung zu bieten. Nach »Numbers« hatte ich von der Autorin mehr erwartet.

Neu auf dem SuB

Neu eingezogen sind im Januar drei Bücher, diese zwei davon landeten auf dem SuB:

Ausblick

Auch wenn es im Januar hier nicht viel zu sehen und zu lesen gab, war ich doch nicht ganz untätig, was das Bloggen angeht. Ich habe fleißig Ideen für neue Beiträge gesammelt, mich durch die Frühjahrsvorschauen der Verlage gewühlt und diverse Dinge für euch getestet. Die Ergebnisse davon sollte es im Februar hier zu lesen geben. Außerdem habe ich ein paar Notizen für Rezensionen und viele neue Buchzitate im Gepäck. Mal schauen, ob der Februar damit am Ende trotz seiner Kürze blogreicher wird als sein Vorgänger.

Kategorie: Allgemein

von

Baujahr 1990, Lektorin und Leseratte. Schreibt auf www.das-buecherei.de übers Lesen und das Leben mit Büchern.

5 Kommentare

  1. Sali, Moena.
    Aus meiner eigenen Leseerfahrung würde ich bekunden, daß vier Bücher doch ein wesentliches Pensum bilden.
    Hm…ausliegende Bücher habe ich in ICEs noch nicht zu sehen bekommen; die gehaltvollste Lektüre bilden da noch die zur Verfügung stehenden Tageszeitungen. Gut sortiert, immerhin.
    🙂

    Ein Gold- & ein Faul-Ei. Monsieur Oeufs Welt dürfte wieder ausgeglichen sein. Man/frau hört zufriedenes Summen aus seiner Ecke.

    Allerlei Post-Material in der Februar-Röhre, wie ich lese. Jetzt bei Zitaten rufe ich natürlich zweimal "hier!".

    bonté

    • Ich habe mich mit den vier Büchern auch gar nicht so untätig gefühlt, was das Lesen anging. Aber am Ende war es dann doch weniger, als für mich sonst üblich, so lesetechnisch. Macht aber auch nicht viel – das Jahr ist ja noch lang und es gibt noch genug Bücher zu verschlingen. 😉

      Ja, Monsieur Buck hat seine innere Mitte gefunden und rechts und links davon je ein Ei aufgestellt. Immerhin das hat der Januar dann doch geschafft. Und mich auf dem Papier ein ganzes Jahr älter aussehen zu lassen, das auch.

      Dein Zitate-Hier habe ich wohl erhört. Dein Wunsch sei mir Befehl. Ich habe ja schon mit einem Revival des Zitatemonats geliebäugelt, aber das wäre im Moment wohl eine sehr faule Ausrede für meine Blogfaulheit. 😉 Vielleicht was fürs Sommerloch. Genug Material wäre jedenfalls vorhanden.

    • …ich bevorzuge die Einsicht, daß man/frau um ein Jahr weiser geworden ist. 🙂

      "Kein Schritt verklingt, ohne daß die Zeit ihr Wechselgeld behält. Wir allerdings behalten die großen Scheine."
      (Saoirse O'Boinor)

      bonté

  2. Es heißt zwar, man soll das Buch nicht nach dem "Cover" beurteilen, aber es macht eigentlich trotzdem jeder. Alleine schon vom Cover hätte mich jetzt "Drowning" wahrscheinlich auch nicht begeistert.

    • Stimmt, dem Cover nach hätte ich es vermutlich auch nie in die Hand genommen. In dem Fall ging meine Entscheidung nach dem Autorennamen. »Numbers – Den Tod im Blick« von Rachel Ward hatte mir vor einiger Zeit sehr gut gefallen.

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