Allgemein
Kommentare 6

Monatsrückblick April 2015

Ach herrje, wo ist denn schon wieder der letzte Monat hin? Und dieser gleich mit?! Höchste Zeit für den Rückblick auf den April!

Gelesen

Gelesen habe ich im April vier Bücher, von denen mich alle gut unterhalten haben:

Neu auf dem SuB

Neue Bücher gab es im April natürlich auch. Und zwar diese drei – die farbliche Abstimmung war übrigens Zufall. 😉

Ausblick

Der Mai wird wohl auch nicht viel aktiver werden als der April, wenn ich mir meine Beiträge bisher so anschaue. Im Moment fehlt mir immer noch die rechte Motivation zum Bloggen und dass mir an manchen Abenden auch die Motivation zum Lesen fehlt, macht es nicht besser. Und während der Bahnstreik den meisten dank langer Umwege eher mehr Zeit zum Lesen verschafft, ist es bei mir umgekehrt: Meine Hauptlesezeit auf dem Arbeitsweg kann ich nicht mehr zum Lesen nutzen, weil die U-Bahnen momentan viel zu voll sind. Das ist so schön kuschelig, dass nicht einmal genug Platz für einen in der Hand gehaltenen E-Reader bleibt (und das ist leider keine Übertreibung). So hat jeder was vom Streik, selbst die von uns, die gar nicht mit der Bahn unterwegs sind. 😉

Der zweite Grund für meine Schweigsamkeit in der letzten Zeit ist unsere Wohnungssuche, die bisher eher vergeblich ist. Das frustriert mich so sehr, dass es mir tatsächlich die Lust und Energie für die schönen Dinge des Lebens raubt. Drückt mir die Daumen dafür, dass ich dieses Kapitel im Laufe der Woche endlich abschließen kann – und dass danach endlich mal Ruhe einkehrt, insbesondere gedanklich.

Was macht ihr eigentlich, wenn euch die Motivation und Energie fehlt? Einfach abwarten, bis sie wiederkommt? Oder wendet ihr euch dann anderen Dingen zu und sucht euch neue Hobbys? Oder habt ihr ganz andere Strategien, um euch wieder zu motivieren? Teilt doch mal eure Erfahrungen und Ideen mit mir! 🙂

Kategorie: Allgemein

von

Baujahr 1990, Lektorin und Leseratte. Schreibt auf www.das-buecherei.de übers Lesen und das Leben mit Büchern.

6 Kommentare

  1. Zum Lesen fehlt mir die Motivation eigentlich nie, bei mir ist es eher so, dass ich lese, wenn ich zu allem anderen zu unmotiviert bin. Mach einfach das, was dir am meisten Spass macht 🙂 Alles Gute für die Wohnungssuche!
    Lg Lara

    • Die Motivation zum Lesen fehlt mir auch eher selten, da fehlt meist mehr die Zeit oder ich bin abends zu müde dafür. Im Moment ist es wohl eine Mischung aus allem, aber das geht hoffentlich bald mal vorbei. 🙂

  2. "In deinem Licht und Schatten" habe ich vor bei ein paar Tagen beendet. Ich muss sagen, dass war nicht ohne das Buch. Eine traurige Geschichte. Wie fandest du das Buch?

    Ich war seit Anfang des Jahres ebenfalls auf Wohnungssuche & habe Anfang des Monats die Zusage zu einer Wohnung bekommen. Eine, bei der ich nur sehr wenige Kompromisse eingehen muss. Hartnäckigsein lohnt sich also 🙂
    Ich wünsche euch viel Erfolg!

    • »In deinem Licht und Schatten« konnte ich nicht aus der Hand legen. Wie bei einer Katastrophenmeldung im Fernsehen, die man schrecklich findet, aber gleichzeitig auch nicht wegsehen kann. Das Buch ist wirklich nicht ohne, ich musste mich hier und da zwingen, es zuzuschlagen, um mal tief durchzuatmen.

      Wir haben auch schon seit Anfang des Jahres gesucht und wenn wir nicht bestimmte Ansprüche an die Wohnung hätten, hätten wir vielleicht auch schneller Erfolg gehabt. Aber Wohnungen, bei denen wir nur wenige Kompromisse eingehen müssen, gibt es hier in Berlin scheinbar relativ wenige (oder sie verstecken sich gut) und wenn doch mal eine dabei ist, dann gibt es dafür noch viele andere Interessenten. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein Vermieter dann mal für uns entscheidet, ist gering. Aber wir haben jetzt einen Plan B – es geht also auch so vorwärts und hoffentlich aufwärts. 🙂

  3. RoM sagt

    Mei govannen, Moena.
    Zeit ist verdannt wenig anhänglich, um nicht zu sagen flüchtig; wie Seifenblase & Wind. Wobei der Wind auch noch seinen eigenen Kopf hat. Während sich die Sache mit der Zeitmaschine nach wie vor Zeit läßt.
    Sorry, ich kalauere…

    Ein Ei in Gold & kein literarischer Aussetzer – auch wenn der April Dir weniger Lese-Muse ließ, so hat er doch keine Enttäuschung(en) aufgefahren. Ein Positivum.

    Hm…der neue Zugang in die SuB-Kladden ist offenbar zu einer Studie in Blau geworden. 🙂

    "Die U-Bahn – ihr kuscheliger Weg ans Ziel" wäre vielleicht ein passender Slogan. Möglicherweise bietet sie auch den Service an sich eine Aufhängevorrichtung für e-Reader auszuleihen; am Kragen des Vordermanns eingehängt & schon läßt sich genußreich lesen*.

    Die Sache mit der Unruhe in Gedanken wirkt sich natürlich die Leselust mit aus; nicht unähnlich einer Zuschauerunruhe während der Premiere. Lästigt so vor sich hin.

    Motivationsmangel in der Rubrik "Freizeit" umgehe ich durch die Breite meiner Hobbys. Film, Kultur (allgemein), Geschichte, Astronomie, musikalische Entdeckungen (aktuell THE DUKE SPIRIT), Schreiben, Lady Crofts Abenteuer, in Bildbänden schwelgen – alles das wären meine Alternativen zum Lesen.
    Gedankliches Schweifen ist auch nicht schlecht.
    Vermutlich ist aber die Essenz, daß ich nichts tue, weil ich es machen muß. Ich kann. Das Müssen ist vornehmlich der Arbeit vorbehalten. Denke ich.

    bonté

    * das Konzept ist noch extrem pre-alpha

    • Kalauere gerne weiter, ich lausche (mit den Augen) deinen Assoziationen immer wieder gern.

      Ja, der Vorteil davon, im Monat nur noch halb so viel zu lesen, ist, dass auch die Wahrscheinlichkeit für einen Nach-unten-Ausreißer im Lesefutter nur noch halb so groß ist. Man soll allem Negativen ja auch immer etwas Positives abgewinnen, dann wirkt es angeblich nur noch halb so negativ. Habe ich mir sagen lassen. 😉
      Die Möwen wussten übrigens gut zu unterhalten. Band 2 blickt mich erwartungsfroh vom Dach des Wohnzimmerregals an. Ein Kandidat für den kommenden Monat, denke ich. Passt außerdem auch ganz gut in die »Studie in Blau«. 😉

      Die Breite deines Hobbyfächers beeindruckt mich. Ich selbst bin – vom Lesen einmal abgesehen – durchgehend mit künstlerisch-kreativen Hobbys geschlagen, bei denen es darum geht, etwas zu schaffen. Passives ›Zusehen‹ – auch hier vom Lesen einmal abgesehen – langweilt mich meist irgendwann. Müssen muss ich natürlich auch nichts davon, aber ich würde irgendwas davon gern mal wieder wollen. 😉

      * Das Konzept solltest du dir trotz Pre-Alpha-Status schon mal patentieren lassen. Man weiß ja nie. Es könnte sich zum Kassenschlager entwickeln – ich sehe da durchaus Potenzial (jeden Morgen in der U-Bahn Richtung Mitte). Problematisch könnte es nur werden, wenn der Vordermann früher auszusteigen gedenkt als sein lesendes Anhängsel …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.