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Für die S(ch)atzkiste #198

»Die Erwachsenen leben so, als würden sie nie sterben, und sie sterben, ohne gelebt zu haben. Sie strampeln sich ab, um Geld zu verdienen, und geben das Geld aus, um sich zu erholen. Sie denken dauernd und voller Sorgen an morgen und vergessen dabei, heute zu leben.«

Rafik Schami: »Das Herz der Puppe«

4 Kommentare

  1. RoM sagt

    Bore da, Moena.
    Kaum geöffnet springt mir bereits ein passend Zitat aus der Truhe…

    "Geld & Macht war nie Ewigkeit gegeben; umso leersinniger bleibt das krankhafte Streben nach beiden Götzen. Dem Ende ist alles gleich – nur dir sollte dein Leben wahr gewesen sein."
    (Florance Ippdit)

    bonté

    • Deine Truhe ist wie immer bestens gefüllt, wie mir scheint. Und wie wahr – das Ende lässt sich weder mit Geld noch mit Macht bestechen. Andererseits ist zumindest der eine oder andere Euro natürlich ungemein praktisch. Und beruhigend, während Macht doch eher flüchtig ist und ständig erhalten werden will.

  2. Ich muss in letzter Zeit auch sehr viel über diesen Teufelskreis nachdenken. Ich würde mich zwar mit Händen und Füße dagegen wehren, als "Erwachsene" bezeichnet zu werden, aaaaber, leider kommt mir das Beschriebene doch sehr oft bekannt vor. Time for a change 🙂

    Ich wünsche dir eine schöne Wochenmitte, liebes Bücherei! 🙂

    • Ich teile deine Gedanken, sowohl was den Teufelskreis angeht als auch über das Erwachsensein. 😉 Bei mir ist wirklich gerade "time for a change", in mehrfacher Hinsicht. Wie brichst du denn aus deinem Teufelskreis aus?

      Hab trotz aller Teufel und Kreise einen schönen Start in die neue Woche, liebste Nana! 🙂

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