Monate: Januar 2016

Für die S(ch)atzkiste #206

… im Grunde sind alle Menschen Zeitoptimisten. Wir glauben immer, dass wir noch Zeit haben werden, mit anderen Menschen Dinge zu tun. Zeit haben, ihnen Dinge zu sagen. Und dann geschieht etwas, und dann stehen wir plötzlich da und denken Worte wie »wenn«. Fredrik Backman: »Ein Mann namens Ove«

3 Bücher, die meinen SuB bald verlassen sollen

Gemäß meiner Neujahrsvorsätze ist es heute an der Zeit, eine schon länger gehegte Idee für neue Beiträge umzusetzen. Sie läuft unter dem unglaublich kreativen Arbeitstitel »3 Bücher« und wird euch – Überraschung – jeweils drei Bücher vorstellen, die irgendetwas miteinander verbindet. Den Anfang macht dafür ein mehr oder weniger einfaches Thema: mein SuB. Aktuell füllt mein ›Stapel‹ ungelesener Bücher zwei Regalfächer neben meinem Bett: Eine recht bunte Sammlung aus sechzehn verschiedenen Büchern. Da ich meinen SuB gerne etwas kleiner mag, um gekaufte Bücher möglichst schnell auch lesen zu können und außerdem kein schlechtes Gewissen beim Buchkauf haben zu müssen, gebe ich mir gerade alle Mühe, den Stapel schrumpfen zu lassen. Mein Ziel: In ein Regalfach soll er passen – und zwar ganz bequem, ohne Schieben und Quetschen. Dazu müssen aber noch ein paar Bücher weg. Und als ich neulich so durchschaute, was denn eigentlich noch alles ungelesen im Regal schlummert, fand ich drei Bücher, die ich ziemlich lange übersehen habe, aber jetzt unbedingt möglichst bald lesen will: »Sehr geehrter Herr M.« (Herman Koch) Ein Autor, …

2016 oder: Ein neues Buch in einer langen Reihe

Ein neues Jahr ist wie ein neues Buch. Der neu erschienene Folgeband einer mehr oder weniger langen Reihe; die Vorgänger sind bereits ausgelesen und haben die Rahmenbedingungen der Handlung vorgegeben. Nun warten 365 (in diesem Fall sogar 366) ungelesene Seiten darauf, umgeblättert und erlebt zu werden. Was uns auf den folgenden Seiten erwartet, können wir maximal erahnen – vor allem, wenn der Klappentext unseres Buches nur aus einem dieser ›verkaufsfördernden‹ Zitate besteht, die mal wieder rein gar nichts über den Inhalt verraten. 😉 Und wie beim Lesen kann man sich auch bei einem neuen Jahr von Anfang an vornehmen, a) es zu lieben, weil die Vorgänger so toll waren, dass es einfach nur genauso klasse weitergehen kann, oder b) es von vornherein kritisch zu beäugen, weil es an die Qualität seiner Vorgänger mit Sicherheit nicht heranreichen wird (oder weil der Vorgänger schon so mies war, dass man von der Reihe nicht mehr viel erwartet). Der Unterschied zum gelesenen Buch: Wir können unsere Geschichte meistens aktiv beeinflussen und so ein wenig daran mitschreiben. Zum Beispiel mit …