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Für die S(ch)atzkiste #206

… im Grunde sind alle Menschen Zeitoptimisten. Wir glauben immer, dass wir noch Zeit haben werden, mit anderen Menschen Dinge zu tun. Zeit haben, ihnen Dinge zu sagen. Und dann geschieht etwas, und dann stehen wir plötzlich da und denken Worte wie »wenn«.

Fredrik Backman: »Ein Mann namens Ove«

6 Kommentare

  1. Ave,
    das ist ein wirklich passendes Zitat. Wie oft denkt man sich nicht "später mal"?

    Ich glaube, den Begriff "Zeitoptimist" merke ich mir.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Seitenfetzer

    • Das war auch mein Gedanke beim Lesen dieser Stelle im Buch. Dieses Wort ist im wahrsten Sinne des Wortes merkwürdig.

      Ich denke mir übrigens meistens "morgen …" – im blinden Vertrauen darauf, dass es dieses Morgen auch wirklich gibt. Und dass was auch immer ich vor mir herschiebe morgen auch noch möglich sein wird. Vielleicht sollte man doch öfter mal ein Zeitpessimist sein und sagen "Jetzt!"?

  2. Salvate, Moena.
    Aus den verzweigten Katakomben meiner Truhe*:

    "Vertraue nicht auf dein "Morgen" – schließlich wird einst der eine davon, nie zu deinem "Gestern" werden."
    (Imogene Narvaile)

    Die Römer meinten ja provaner "carpe diem". 🙂

    bonté

    * die Bibliothekarin hat deswegen bereits einen E-Roller beantragt

    • Auch so kann man es ausdrücken. Immer wieder schön, dass unsere Sprache so vielseitig ist – das bietet genug Platz für viele, viele Zitate. 🙂

      Der E-Roller ist übrigens auch keine schlechte Idee. Das Ei würde da sicher auch vielseitige Verwendungsmöglichkeiten finden. 😉

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