Monate: August 2016

Rezension: »Die Küche ist zum Tanzen da« (Marie-Sabine Roger)

Es gibt nur sehr wenige Autoren, von denen ich jeden neu erschienenen Roman sofort kaufen würde, ohne vorher zumindest einen kurzen Blick auf den Klappentext geworfen zu haben. Marie-Sabine Roger ist eine davon.
Auch ihr neuestes Buch »Die Küche ist zum Tanzen da«, das vor ein paar Monaten im Atlantik Verlag erschienen ist, lockte mich wieder mit dem hübschen weißen Cover, enthält aber im Gegensatz zu seinen Vorgängern keinen zusammenhängenden Roman, sondern vierzehn einzelne Kurzgeschichten. Aber kann Marie-Sabine Roger damit genauso überzeugen wie in der Langform?

Neue Bücher im Regal

Nachdem ihr im letzten Beitrag gesehen habt, was ich in den Monaten meiner Blogpause so gelesen habe, zeige ich euch heute, welche neuen Bücher in der Zeit bei mir eingezogen sind. Denn natürlich konnte ich in dieser Zeit trotzdem nicht ganz an Buchhandlungen vorbeigehen. Die ersten drei Bücher zogen alle einzeln hier ein. Dabei ist es ziemlich selten, dass ich mit nur einem einzigen Buch aus einer Buchhandlung wieder rausgehe. Aber in den letzten Monaten hat mich kaum ein Buch dazu bewegen können, es direkt mitzunehmen. »Die längste Nacht« von Isabel Abedi war da eine echte Ausnahme. Aber bisher hat mich die Autorin noch nie enttäuscht – ich hoffte beim Kauf also natürlich darauf, dass das auch so bleibt. »Das hier ist kein Tagebuch« von Erna Sassen fiel mir vor allem durch das schlichte, fast schon nackte schwarze Cover auf. Zwischen den ganzen Glitzercovern mit Gesichtern auf den Jugendbuchtischen sticht das richtig hervor! Inzwischen habe ich den recht dünnen Roman auch schon gelesen – wer sich für das Thema Depressionen bei Jugendlichen interessiert, sollte sich …

Lebenszeichen vom Planeten Ei

Test, Test, eins zwei drei … Ist das Ei zu hören? Ja? Gut! Erschrocken habe ich vor Kurzem festgestellt, dass der letzte Beitrag hier tatsächlich schon ganze fünf Monate her ist. Umso mehr wird es jetzt Zeit, dass sich hier wieder etwas tut. Was hat das Ei eigentlich so lange gemacht? Im März und April hatte mich ein wenig das Leben oder eher der Job überrollt, sodass zum Bloggen einfach kein Elan mehr übrig war. Auch das Lesen verlor in dieser Zeit ziemlich an Reiz, alles war irgendwie nur noch anstrengend und machte keinen Spaß mehr. Im Mai legte sich der ganze Trubel etwas, aber zu berichten gab es durch die Leseflaute nicht viel und die Blogpause tat mir auch mal ganz gut. Außerdem kam mein Kopf in dieser Zeit etwas zur Ruhe, mir wurden einige Dinge bewusster – vor allem meine eigenen Wünsche. So traf ich die eine oder andere Entscheidung für mich und meine Zukunft. Seit Juni bin ich nun dabei, mich in diese Entscheidungen einzuleben, und auch, wenn manch einer in meinem …