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Für die S(ch)atzkiste #209

»Jemanden zu lieben ist, als würde man in ein Haus einziehen«, sagte Sonja immer. »Am Anfang verliebt man sich in all das Fremde, man ist jeden Morgen aufs Neue erstaunt, dass es einem plötzlich gehört […]. Aber mit den Jahren bröckelt die Fassade, das Holz reißt hier und da auf, und man fängt an, die Macken an diesem Haus zu lieben. Da kennt man bereits alle verborgenen Ecken und Winkel. Man weiß, was man tun muss, damit der Schlüssel nicht im Schloss stecken bleibt, wenn es draußen kalt wird. Welche Dielen etwas nachgeben, wenn man darauftritt, und wie man die Kleiderschranktüren so öffnet, dass sie nicht knarren. Und das sind all die kleinen Geheimnisse, die es eben genau zu deinem Zuhause machen.«

Fredrik Backman: »Ein Mann namens Ove«

3 Kommentare

  1. Salut, Moena.
    Hier sei mir ein Doppelwurf erlaubt…��

    "Liebe ist die Lust im Rausch des Jetzt. Liebe wird zu Leidenschaft im Beisammen sein. Liebe ist aber auch die Treue in all die Momente danach."
    (Florance Ippdit)

    "Liebe vermag als Einzige den Abstand vor den Abgründen der Weltzerwürfnisse zu wahren – für jeden dem andere nicht egal sind."
    (Eliette Dahrtobe)

    bonte

    • …ich erhöhe einmal zum Dreifachen:

      "Wer liebt sollte nie lernen müssen zu hassen. Allerdings – Liebe führt öfter hin zum Hass, als es Hass vergönnt ist Liebe zu werden."
      (Myrelle Minotier)

      bonte

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